Leitzins: US-Notenbank Fed verlängert Zinspause – Kurse geben deutlich nach
Jerome Powell: Vorletzte Zinssitzung in seiner Rolle als Fed-Chef. Foto: REUTERS
New York. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) behält den aktuellen Leitzins bei. Dieser bleibt wie erwartet in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Schon im Januar hatten die Notenbanker eine Zinspause eingelegt. An den Märkten fielen die Kurse der großen US-Indizes nach der Zinssitzung deutlich und bauten ihre Verluste bis Handelsschluss aus.
„Die Unsicherheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten bleibt hoch“, erklärte die Notenbank ihre Entscheidung. Die Auswirkungen der Entwicklungen im Nahen Osten auf die US-Wirtschaft seien ungewiss. Der Ausschuss beobachte die Risiken für beide Seiten seines doppelten Mandats aufmerksam. Neben Preisstabilität muss die Fed für Vollbeschäftigung sorgen.
Innerhalb des geldpolitischen Ausschusses herrschte weitgehende Einigkeit über die Zinspause. Einzig Stephen Miran bildete die Ausnahme: Der Fed-Gouverneur votierte für einen Zinsschritt von 0,25 Prozentpunkten nach unten. Dieser befinde sich jedoch in einem „Zinssenkungs-Autopilot“, schreibt Art Hogan, Chefstratege von B. Riley Wealth.
Der Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) besteht aus zwölf stimmberechtigten Mitgliedern. Bei den Sitzungen im Dezember und im Januar kam es mit drei und zwei Gegenstimmen zu ungewöhnlich hohem Dissens.
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