USA: Trump irritiert Takaichi mit Bemerkung über Pearl Harbor
US-Präsident Donald Trump spricht mit Japans Premierministerin Sanae Takaichi im Oval Office des Weißen Hauses. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
US-General weist Spekulationen über Invasion Kubas zurück
Das US-Militär probt einem hochrangigen General zufolge keine Invasion Kubas. Das zuständige US-Militärkommando bereite sich auch nicht aktiv auf eine militärische Einnahme der Insel vor, sagte General Francis Donovan am Donnerstag bei einer Anhörung im Senat. Die USA seien jedoch bereit, auf Bedrohungen für ihre Botschaft zu reagieren und bei der Bewältigung einer Massenflucht von der Insel zu helfen. Donovans Äußerungen sind eine Reaktion auf jüngste Äußerungen von Präsident Donald Trump. Dieser hatte erklärt, er könne mit dem Nachbarland „machen, was ich will“.
Pearl-Harbor-Bemerkung: Trump irritiert Japans Regierungschefin
US-Präsident Donald Trump hat die japanische Regierungschefin Sanae Takaichi mit einem historischen Vergleich zu Pearl Harbor irritiert. Bei ihrem Besuch im Weißen Haus sprach Trump darüber, dass die USA beim Angriff auf den Iran das Überraschungsmoment genutzt hätten. „Wer kennt sich mit Überraschungen besser aus als Japan“, fragte Trump und sorgte für Gelächter im Raum.
„Warum haben sie mir nichts über Pearl Harbor gesagt“, fragte Trump an die Japaner gerichtet. Er glaube, Japan setze noch viel stärker auf Überraschungen als die USA. Takaichi richtete sich daraufhin sichtlich angespannt in ihrem Sessel auf und blickte mit großen Augen in die Richtung ihrer Delegation.
Japan hatte am 7. Dezember 1941 den US-Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii bombardiert. Bei dem Überraschungsangriff starben mehr als 2400 Menschen. Die USA traten daraufhin in den Zweiten Weltkrieg ein.
Fed-Kandidat Warsh soll über Verhältnis zu Epstein aufklären
Die US-Senatorin Elizabeth Warren hat vom Kandidaten für den Chefposten bei der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, Aufklärung über sein Verhältnis zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gefordert. Die Demokratin sitzt im Bankenausschuss des Senats, der seine Zustimmung für den von Präsident Donald Trump nominierten Kandidaten geben muss. Erst dann können der Senat und danach Trump die Personalie absegnen.
In einem Brief an Warsh vom Mittwochabend wies Warren auf einen E-Mail-Verkehr zwischen Epstein-Mitarbeiter hin, in der Warshs Name im Kontext einer Weihnachtsfeier auf der Karibikinsel St. Barthelemy im Jahr 2010 erwähnt wurde. Sie fügte hinzu: „Da der Senat Ihre Nominierung zum Vorsitzenden der Fed prüft, ist es unerlässlich, dass der Kongress und die Öffentlichkeit das Ausmaß jeglicher Kontakte oder Beziehungen, die Sie zu Jeffrey Epstein hatten, vollständig verstehen.“ Die Korrespondenz sei zu einem Zeitpunkt erfolgt, als Epstein bereits wegen Sexualverbrechen an einer Minderjährigen verurteilt worden war. Warsh reagierte nicht umgehend auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme zu Warrens Schreiben.
Unbekannte Drohnen über US-Militärbasis mit Ministerresidenzen
Über der Militärbasis Fort McNair in Washington werden einem Medienbericht zufolge unbekannte Drohnen gesichtet. Auf dem Stützpunkt wohnen US-Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth, berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf drei mit der Situation vertraute Personen. Die Herkunft der Drohnen ist den Angaben zufolge unklar. Die Vorfälle lösen Überlegungen aus, die beiden Minister zu verlegen – dies geschieht jedoch bisher nicht. Das US-Militär beobachtet nach Angaben der Zeitung potenzielle Bedrohungen derzeit besonders aufmerksam. Hintergrund ist die erhöhte Alarmbereitschaft wegen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran. Das Pentagon lehnt eine Stellungnahme aus Sicherheitsgründen ab. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht nicht unabhängig verifizieren.
US-Verbündeter Costa Rica bricht Beziehungen zu Kuba ab
Ein enger Verbündeter der US-Regierung in Lateinamerika, das mittelamerikanische Costa Rica, bricht seine diplomatischen Beziehungen zu Kuba ab. „Die Regierung Costa Ricas erkennt die Legitimität des kommunistischen Regimes in Kuba nicht an“, sagte der konservative Präsident Rodrigo Chaves. Havanna kritisierte die Entscheidung. Costa Rica schließe sich damit der Offensive der US-Regierung an, Kuba von anderen Ländern der Region zu isolieren.
Als Reaktion auf Menschenrechtsverletzungen und Unterdrückung von Oppositionellen auf Kuba werde die Botschaft von Costa Rica in Havanna geschlossen, sagte Außenminister Arnoldo André. Kuba sei aufgefordert worden, sein diplomatisches Personal aus Costa Rica abzuziehen. Nur Konsularbeamte dürften bleiben, sagte der Minister. Damit ist Costa Rica nach Ecuador das zweite lateinamerikanische Land innerhalb von knapp zwei Wochen, das seine diplomatischen Beziehungen zu Kuba abbricht.
US-Regierung lockert Sanktionen gegen Venezuelas Öl-Branche
Die US-Regierung hat ihre Sanktionen gegen die venezolanische Öl- und Gasbranche gelockert. Die staatliche Ölgesellschaft Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA) darf künftig venezolanisches Öl direkt an US-Unternehmen und auf den Weltmärkten verkaufen, wie das US-Finanzministerium am Mittwoch mitteilte. Auf diese Weise sollten Anreize für Investitionen in die venezolanische Energiebranche geschaffen werden, sagte ein Ministeriumsvertreter der Nachrichtenagentur AP.
Zahlungen dürfen den Angaben zufolge jedoch nicht direkt an sanktionierte venezolanische Unternehmen wie PDVSA gehen, sondern müssen auf ein von den USA kontrolliertes Sonderkonto überwiesen werden. Mit anderen Worten: Die USA lassen den Ölhandel wieder zu, kontrollieren aber den Geldfluss. Außerdem sind Geschäfte mit Russland, Iran, Nordkorea, Kuba und einigen chinesischen Unternehmen verboten. Zahlungen in Gold und Transaktionen mit venezolanischen Schulden oder Anleihen sind nicht erlaubt.
US-Justizministerin Pam Bondi soll vor Kongressausschuss aussagen
Der Untersuchungsausschuss im US-Kongress zum Fall Jeffrey Epstein hat die Justizministerin Pam Bondi zu einer Aussage vorgeladen. Bondi wurde am Dienstag aufgefordert, am 14. April vor dem zuständigen Ausschuss im Repräsentantenhaus zu den Ermittlungen des Justizministeriums gegen den Sexualstraftäter Epstein und zum Umgang mit Millionen von Dokumenten im Zusammenhang mit dem Finanzier auszusagen.
Das Justizministerium bezeichnete die Vorladung als „absolut unnötig“. „Die Abgeordneten sind eingeladen worden, die unbearbeiteten Dokumente mit eigenen Augen im Justizministerium einzusehen und die Justizministerin ist immer für direkte Gespräche mit Mitgliedern des Kongresses verfügbar gewesen“, hieß es in einer Stellungnahme.
US-Justizministerin Pam Bondi Bloomberg
Chef der US-Terrorabwehr tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zurück
Der Leiter des US-Terrorabwehrzentrums, Joseph Kent, tritt aus Protest gegen den Krieg im Iran zurück. Der Iran habe keine unmittelbare Bedrohung für die USA dargestellt, schreibt Kent in einem auf der Plattform X veröffentlichten Brief an Präsident Donald Trump.
Kallas: EU hat sich auf Unberechenbarkeit der USA unter Trump eingestellt
Die Europäische Union hat sich ein Jahr nach der Rückkehr von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus nach den Worten ihrer Außenbeauftragten Kaja Kallas auf die Unberechenbarkeit der Vereinigten Staaten eingestellt. „Natürlich sind wir Verbündete der USA, aber wir verstehen ihre jüngsten Schritte nicht wirklich“, sagte Kallas in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Man sei nun gelassener, weil man ständig mit Überraschungen rechne.
Ich denke, nach diesem einen Jahr ist ziemlich klar, dass wir es vor allem mit Unberechenbarkeit zu tun haben. Wir nehmen es, wie es kommt, bewahren einen kühlen Kopf und bleiben konzentriert
Wunsch von Trump: Kennedy Center wird zwei Jahre renoviert
Washingtons größte Kultureinrichtung – das Kennedy Center – schließt dem Wunsch von US-Präsident Donald Trump entsprechend für zwei Jahre und soll renoviert werden. Das Kuratorium habe einstimmig dafür ausgesprochen, teilte das Kennedy Center mit. Die Arbeiten sollen nach dem Nationalfeiertag am 4. Juli beginnen. Der US-Kongress habe auf Bestreben des US-Präsidenten 257 Millionen US-Dollar (rund 223 Millionen Euro) dafür freigegeben.
Trump hatte das Kennedy Center kurz nach seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen „anti-amerikanische Propaganda“ in der Kulturwelt angekündigt. Er entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums, übernahm den Vorsitz und beauftragte seinen Vertrauten Richard Grenell, die Institution neu auszurichten. Später wurde sie unter öffentlichem Protest in „Trump Kennedy Center“ umbenannt. Zur Begründung hieß es, das Kulturhaus sei zu „woke“ gewesen.
US-Gericht stoppt Kennedys Kurswechsel bei Kinderimpfungen
Ein US-Gericht hat dem umfassenden Kurswechsel von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy bei Kinder-Impfungen vorerst Einhalt geboten. Das Bundesgericht in Massachusetts kassierte am Montag (Ortszeit) eine Anweisung der US-Regierung vom Januar, der zufolge nur noch 11 statt 17 Immunisierungen bei Kindern empfohlen wurden. Zudem blockierte das Gericht die Neubesetzung des Impf-Expertengremiums ACIP durch Kennedy sowie dessen seither herausgegebenen Empfehlungen.
In der Vergangenheit seien solche Entscheidungen nach „Methoden wissenschaftlicher Natur, die durch Verfahrensvorschriften im Gesetz kodifiziert sind“ getroffen worden, schrieb Richter Brian Murphy in seiner Stellungnahme. „Leider hat die Regierung diese Methoden missachtet und dadurch die Integrität ihres Handelns untergraben.“ Geklagt hatten Ärzteverbände, die die geplanten Änderungen der Impfempfehlungen massiv kritisiert hatten.
Ein Sprecher des US-Gesundheitsministeriums erklärte
, man hoffe, dass die Gerichts-Entscheidung aufgehoben werde. Zugleich kritisierte er den Richter und warf ihm vor, die Regierung an ihrer Arbeit zu hindern.
Trump spricht von „Übernahme“ Kubas
US-Präsident Donald Trump hat unter dem Eindruck der Spannungen zwischen den USA und Kuba eine „Übernahme“ des sozialistischen Landes angedeutet. Er glaube, dass er die Ehre haben werde, Kuba zu übernehmen, sagte der Republikaner vor Journalisten im Weißen Haus und erläuterte weiter: in irgendeiner Form – ob er das Land befreie oder übernehme. Er könnte mit dem Land alles machen, was er wolle. Konkreter wurde Trump nicht.
Seine Äußerungen erfolgten inmitten bilateraler Gespräche zwischen den USA und Kuba sowie einer Wirtschaftskrise auf der Insel, die durch eine US-Ölblockade nach der Festnahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro verschärft wurde. Nach Trumps Aussagen
berichtete die „New York Times“,
die Absetzung des kubanischen Präsidenten Miguel Diaz-Canel sei ein zentrales US-Ziel bei den Gesprächen. Vier mit den Verhandlungen vertraute Personen hätten der Zeitung zufolge bestätigt, dass die Amerikaner kubanischen Unterhändlern signalisiert hätten, Diaz-Canel müsse gehen.
Bericht: US-Börsenaufsicht will Pflicht zu Quartalszahlen kippen
Die US-Börsenaufsicht SEC bereitet einem Zeitungsbericht zufolge die Abschaffung der vierteljährlichen Berichtspflicht vor. Unternehmen sollen ihre Ergebnisse künftig auch nur halbjährlich vorlegen können, berichtete das „Wall Street Journal“ (WSJ) am Montag unter Berufung auf Insider. Der Vorschlag könnte im kommenden Monat veröffentlicht werden. Präsident Donald Trump hatte sich Ende vergangenen Jahres erneut für diesen Schritt ausgesprochen, woraufhin SEC-Chef Paul Atkins ankündigte, dies beschleunigt umzusetzen. Die Behörde war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
US-Finanzminister spielt Trump-Aussage zu Gipfel mit Xi herunter
US-Präsident Donald Trump hat eine Verschiebung seines Gipfeltreffens mit Chinas Staatschef Xi Jinping ins Spiel gebracht – doch seinem Finanzminister Scott Bessent zufolge geht es dabei nicht um Trumps Forderung nach einer Koalition zur Sicherung der Straße von Hormus. „Wenn das Treffen aus irgendeinem Grund verschoben würde, dann aus logistischen Gründen“, sagte Bessent.
Der Iran hat nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe die Straße von Hormus blockiert, durch die etwa ein Fünftel des weltweit geförderten Rohöls verschifft wird. Trump hat nicht am Krieg beteiligte Staaten aufgefordert, bei der Öffnung der Meerenge zu helfen. Mit Blick auf China sagte er, die Volksrepublik beziehe etwa 90 Prozent ihres Öls aus Transporten durch die Meerenge, während die USA nur einen minimalen Anteil erhielten.
„Es wäre schön, wenn andere Länder das zusammen mit uns überwachen, und wir werden helfen“, sagte Trump. Die USA wollten vor seiner geplanten Reise nach Peking in etwa zwei Wochen eine Antwort von China, sagte Trump der „Financial Times“. „Vielleicht verschieben wir sie“, sagte er.
US-Firmen fahren Produktion im Februar hoch
Die US-Unternehmen haben ihre Produktion im Februar leicht gesteigert. Industrie, Versorger und Bergbau stellten zusammen 0,2 Prozent mehr her als im Vormonat, wie die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Montag mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten hatten für die Gesamtproduktion nur einen Zuwachs von 0,1 Prozent erwartet, nach 0,7 Prozent im Januar.
Die Industrie allein erhöhte ihre Produktion im Februar ebenfalls um 0,2 Prozent. Fachleute hatten mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet, nach revidiert 0,8 (ursprünglich 0,6) Prozent im Januar. Auf den Industriebereich entfallen in den USA gut zehn Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Konjunktur in den Vereinigten Staaten hatte sich vor der Jahreswende deutlich abgekühlt:
Das Bruttoinlandsprodukt legte auf das Jahr hochgerechnet von Oktober bis Dezember nur noch um 0,7 Prozent zu, nach 4,4 Prozent im Sommer. Als Konjunkturbremse erwies sich dabei der sogenannte Shutdown, also die 43-tägige Haushaltssperre der Regierung.
Trump bestätigt Gespräche mit Kuba – Einigung „ziemlich bald“ möglich
US-Präsident Donald Trump hat eine baldige Einigung mit Kuba oder andere Maßnahmen in Aussicht gestellt. „Kuba will auch einen Deal machen, und ich denke, wir werden ziemlich bald entweder einen Deal machen oder tun, was auch immer wir tun müssen“, sagte Trump am Sonntag vor Reportern an Bord der Air Force One.
Man spreche mit Kuba, werde sich jedoch zuerst um den Iran kümmern. Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel hatte am Freitag erklärt, sein Land habe Gespräche mit den USA aufgenommen. „Ziel dieser Gespräche ist es, durch Dialog Lösungen für die bilateralen Differenzen zu finden, die wir zwischen den beiden Nationen haben“, sagte Díaz-Canel in einem im Staatsfernsehen ausgestrahlten Video. Kuba befindet sich in einer der schwersten Wirtschaftskrisen seit Jahrzehnten, die durch Engpässe bei Ölimporten noch verschärft wird.
Trump hatte in den vergangenen Wochen wiederholt erklärt, Kuba stehe kurz vor dem Zusammenbruch oder sei bestrebt, eine Vereinbarung mit den USA zu treffen. Trotz der wiederaufgenommenen Kontakte bestehen erhebliche Differenzen zwischen den beiden Regierungen. Vertreter der US-Regierung haben angedeutet, dass eine Lockerung des Drucks wahrscheinlich von politischen und wirtschaftlichen Zugeständnissen Havannas abhänge. Die kubanische Führung besteht jedoch darauf, dass die Verhandlungen die Unabhängigkeit der Insel respektieren müssten.
Experte: Personalkürzungen schwächen Anti-Terror-Kampf in den USA
Personalkürzungen beim FBI und US-Justizministerium haben nach Einschätzung eines Experten den Anti-Terror-Kampf in den USA ausgerechnet in Zeiten erhöhter Bedrohungen vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zurückgeworfen. „So viel Erfahrung ist aus den Reihen (der zuständigen Behörden) getilgt worden“, erklärte Frank Montoya, ein pensionierter FBI-Spezialagent. „Die Leute, die am besten in der Lage gewesen wären, der Sache auf den Grund zu gehen, ehe wirklich etwas Schlimmes passiert“, stünden in vielen Fällen nicht mehr im Dienst der Bundesregierung. Das bedeute, dass weniger erfahrenes Personal, das sich nun mit den Bedrohungen befasse, „mit einem erheblichen Rückstand beginnt“, ergänzte Montoya.
Neben Entlassungen und Kündigungen beim FBI und Justizministerium gab es im Lauf des vergangenen Jahres eine Umschichtung von Finanzmitteln und Personal, um anderen Prioritäten der Regierung von Präsident Donald Trump gerecht zu werden. Dies befeuert unter Fachleuten die Sorge, ob die Strafverfolgungsbehörden den zunehmenden Bedrohungen gewachsen sind.
Trump-Verbündeter Grenell tritt als Chef von Kennedy Center zurück
Der Trump-Verbündete Richard Grenell tritt als Präsident des bekannten Kennedy Centers in Washington zurück. Darüber berichtete am Freitag zunächst die Nachrichtenwebsite Axios, der geplante Rücktritt wurde später der Nachrichtenagentur AP von einer mit der Angelegenheit vertrauten Gewährsperson bestätigt.
Grenell hatte umfangreiche Änderungen im Kennedy Center geleitet, die viele Künstlerinnen und Künstler dazu veranlassten, von Auftritten dort abzusehen. US-Präsident Donald Trump hat die vorherige Führung der Institution entlassen und dort ein von ihm ausgesuchtes Gremium eingesetzt. Dieses stimmte dafür, das Zentrum in Trump Kennedy Center umzubenennen – eine Änderung, die nach Ansicht von Experten und Abgeordneten die Zustimmung des US-Kongresses voraussetzt.
Trump will per Dekret Wohnraum erschwinglicher machen
US-Präsident Donald Trump hat zwei Dekrete unterzeichnet, um Wohnraum erschwinglicher zu machen. Eine der am Freitag erlassenen Verfügungen weist Bundesbehörden an, Vorschriften abzubauen, die den Wohnungsbau verzögern und die Kosten in die Höhe treiben. Dabei sollen insbesondere Genehmigungsverfahren und Umweltauflagen auf den Prüfstand gestellt werden, um das Angebot an neuen Wohnungen schneller auszuweiten. Der zweite Erlass zielt auf Erleichterungen bei der Hypothekenvergabe ab. Aufsichtsbehörden sollen prüfen, ob bestehende Regeln kleinere Kreditgeber benachteiligen oder den Zugang zu Kapital unnötig erschweren.
Das Weiße Haus erklärte, Ziel sei es, die Kreditkosten zu senken und den Hauskauf für kreditwürdige US-Bürger zu erleichtern. Angesichts von Immobilienpreisen auf Rekordniveau und hohen Zinsen ist Wohnraum für viele Erstkäufer unerschwinglich geworden. Die Teuerung ist ein zentrales Thema vor den Kongresswahlen im November.
Mann wegen Waffenverkaufs an Schützen von US-Uni angeklagt
Das US-Justizministerium hat einen Mann wegen mutmaßlichen Verkaufs einer Schusswaffe an den Angreifer der Old Dominion University im Bundesstaat Virginia angeklagt. Der Verdächtige wurde am Freitag beschuldigt, dem Schützen die Waffe verkauft zu haben, obwohl dieser bereits wegen Terrorismus verurteilt worden war.
Ein früheres Mitglied der Nationalgarde in den USA hatte nach Behördenangaben am Donnerstag das Feuer an der Universität eröffnet. Dabei wurde ein Mensch getötet, zwei weitere Menschen wurden verletzt. Die Behörden ermitteln wegen eines mutmaßlichen Terrorakts. Der Angreifer, der „Allahu akbar“ („Gott ist groß“) gerufen hatte, wurde von Studenten eines Ausbildungsprogramms des US-Militärs überwältigt und getötet.
Der Schütze war wegen versuchter Hilfe für die Terrorgruppe Islamischer Staat verurteilt worden. Deshalb hätte er keine Schusswaffe besitzen dürfen. Er wurde im Dezember 2024 aus dem Gefängnis entlassen.
Vier Verdächtige nach Explosion an US-Botschaft in U-Haft
Nach einer Explosion an der US-Botschaft in Oslo vor einer knappen Woche hat ein Gericht Untersuchungshaft für vier Verdächtige angeordnet. Es handelt sich dabei um drei Brüder und deren Mutter. Die Männer waren bereits am Mittwoch unter Terrorismusverdacht festgenommen worden, ihre Mutter am Freitag.
Einer der Brüder hat eingeräumt, die Sprengladung an der Botschaft platziert zu haben. Die anderen drei Verdächtigen bestreiten ein Mitwirken an der Tat. Das Gericht sieht aber die Gefahr, dass die Familie sich bei ihren Aussagen absprechen könnte. Laut dem norwegischen Rundfunk sind die Männer norwegische Staatsbürger mit irakischem Migrationshintergrund. Verletzt wurde bei dem Vorfall in der Nacht zum Sonntag niemand.
Iran-Krieg verschärft Düngemittelmangel in Nordamerika
Die Blockade der Straße von Hormus durch den Krieg im Iran hat in den USA und Kanada zu einer Düngemittelknappheit geführt. Den US-Bauern fehlen nach Angaben des Branchenverbands The Fertilizer Institute etwa 25 Prozent der üblichen Vorräte für die Frühjahrsaussaat. Die Preise für verfügbare Lieferungen seien seit Kriegsbeginn um mehr als ein Drittel gestiegen. Die USA importieren in manchen Jahren die Hälfte ihres Harnstoffdüngers aus dem Ausland.
Die Lage könnte sich weiter verschärfen, da andere Länder bereit sind, höhere Preise zu zahlen. Der Marktanalyst Josh Linville von StoneX warnte, dass der Preis im Hafen von New Orleans derzeit bis zu 119 Dollar pro Tonne unter dem Weltmarktpreis liege. „Ich befürchte nicht nur, dass ankommende Schiffe zu lukrativeren Bestimmungsorten umgeleitet werden“, sagte der Analyst. Es sei sogar denkbar, dass Händler vorhandene Vorräte aufkauften und exportierten.
Schüsse an US-Uni: FBI untersucht Fall als Terrorakt
Die Bundespolizei FBI ermittelt nach den tödlichen Schüssen an einer US-Universität im Bundesstaat Virginia wegen Terrorverdachts. Das schrieb FBI-Chef Kash Patel auf der Plattform X. Der Schütze habe eine Person getötet und zwei verletzt. Der Angreifer sei auch gestorben.
Nach FBI-Angaben eröffnete die bewaffnete Person an der Old Dominion Universität in der Stadt Norfolk im Osten der USA das Feuer. Laut Polizei gingen am späteren Donnerstagvormittag Notrufe ein, dass sich ein Schütze in einem Gebäude der Hochschule befinde. Minuten später seien Einsatzkräfte vor Ort gewesen. FBI-Chef Patel schrieb, eine Gruppe mutiger Studenten habe eingegriffen und den Schützen überwältigt. Dies und das schnelle Eingreifen der Polizei hätten dazu geführt, dass Leben gerettet worden seien.
„Unfassbar“: Trump reagiert auf Vorfall in Synagoge
US-Präsident Donald Trump hat sein Bedauern über den Vorfall im Norden der USA, bei dem eine Person mit einem Fahrzeug in eine Synagoge gefahren ist, ausgedrückt. Der Republikaner sagte in Washington: „Es ist absolut unfassbar, dass so etwas passiert.“ Er schicke Liebe an die jüdische Gemeinschaft in Michigan und an alle Menschen in Detroit.
Er sei über den Angriff vollständig informiert worden. Man werde der Sache auf den Grund gehen, kündigte der Präsident an. Die Bundespolizei FBI plante für den Abend (US-Ortszeit) eine Pressekonferenz.
In der Nähe der US-Großstadt Detroit im Bundesstaat Michigan fuhr eine Person mit einem Fahrzeug in eine Synagoge. Sicherheitspersonal habe danach das Feuer eröffnet, sagte der örtliche Sheriff vor Journalisten in der Stadt West Bloomfield. „Wir glauben, dass diese Person tot ist.“ Zudem sei ein Mitglied des Sicherheitspersonals von dem Fahrzeug gerammt und verletzt worden.
FBI: Berichte über Ramm-Attacke und Schüsse an Synagoge in den USA
An einer Synagoge im US-Bundesstaat Michigan ist es zu einem mutmaßlichen Angriff gekommen. FBI-Direktor Kash Patel teilte mit, Agenten seien an der Synagoge, wo es anscheinend eine Ramm-Attacke mit einem Fahrzeug gegeben habe und sich ein „aktiver Schütze“ aufhalte. Am Dach des Gebäudes in West Bloomfield außerhalb der Metropole Detroit stieg Rauch auf.
Der Sender WDIV berichtete, dass ein Wagen in die Synagoge gekracht sei. Aufnahmen zeigten Dutzende Polizeifahrzeuge rund um das Gebäude. Zahlreiche Eltern rannten in eine Kinderbetreuungseinrichtung, die in dem Gebäude untergebracht war, nachdem ihnen die Polizei das erlaubt hatte.
Unsere Partner
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Produktvergleich – schnell zum besten Produkt



