Washington – US-Präsident Donald Trump verlängert die Frist für den Iran zur Öffnung der vom Teheraner Regime blockierten Straße von Hormus bis zum 6. April. Er erklärte am Donnerstag auf Truth Social, er werde vorerst von Angriffen auf iranische Energieanlagen absehen. Brisant: Die Entscheidung traf Trump nach eigener Aussage aufgrund einer „Anfrage der iranischen Regierung“. Das neue Ultimatum läuft am 6. April um 20 Uhr Eastern Time (2 Uhr am 7. April in Deutschland) ab.
Trump teilte zudem mit, dass die Gespräche mit dem Iran andauern und sie „verlaufen – entgegen falscher Darstellungen durch die Fake-News-Medien und andere – sehr gut“, so der US-Präsident.
Diesen Beitrag teilte US-Präsident Donald Trump am Donnerstagabend
Rückblick: In der Nacht auf Sonntag hatte er Trump gedroht, Kraftwerke im Iran zu zerstören, sollte die Öffnung der Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden (also bis Dienstagnacht) passieren. Am Montag hatte der US-Präsident dann sein ursprüngliches Ultimatum an den Iran verlängert und im gleichen Atemzug sogar ein Kriegsende in Aussicht gestellt. Grund für die Fristverlängerung auch damals schon: „Sehr gute Gespräche.“ Darüber hinaus gab Trump am Montag bekannt, dass der Iran „einen Deal abschließen“ wolle, und behauptete, US-Gesandte hätten Gespräche mit einem „angesehenen“ iranischen Führer geführt.
Nun also die erneute Verlängerung des Ultimatums um zehn Tage bis zum 6. April.
Witkoff sieht Chance auf Iran-Abkommen
Zuvor hatte Trump am Donnerstag gedroht, die militärischen Maßnahmen gegen Teheran zu verschärfen, falls die dortige Regierung nicht an den Verhandlungstisch komme. In den sozialen Medien schrieb er, sie solle „besser bald ernst machen, bevor es zu spät ist, denn wenn es einmal so weit ist, gibt es KEIN ZURÜCK mehr, und es wird nicht schön!“
Teheran hat bislang kaum Anzeichen gezeigt, zu Verhandlungen mit Washington bereit zu sein. Laut der halboffiziellen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim hat es eine Reihe von Vorbedingungen an einen 15-Punkte-Waffenstillstandsvorschlag der USA geknüpft. „Sie haben jetzt die Chance – also Iran –, ihre nuklearen Ambitionen dauerhaft aufzugeben und einen neuen Weg einzuschlagen. Wir werden sehen, ob sie das wollen. Wenn nicht, sind wir ihr schlimmster Albtraum“, sagte Trump.
Trumps Sondergesandter Steve Witkoff äußerte sich etwas optimistischer als der US-Präsident hinsichtlich der Chancen auf ein Abkommen. Er sagte, der 15-Punkte-Plan, der über die pakistanische Regierung weitergeleitet wurde, habe „zu starken und positiven Signalen für Gespräche geführt“.



