EZB: Zinserhöhung in der Euro-Zone im April? Schnabel bremst, Nagel legt nach
EZB-Direktorin Isabel Schnabel: „Kein Grund zur Eile“ Foto: Bloomberg
Frankfurt. Unter Europas Notenbankern gibt es unterschiedliche Ansichten über eine angemessene Reaktion auf den Energiepreisschock und den Iran-Krieg. Während einige nationale Notenbankchefs Druck machen, bremsen führende Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) Erwartungen an baldige Zinserhöhungen.
„Wir müssen agil und wachsam sein“, sagte die deutsche EZB-Direktorin Isabel Schnabel am Freitagabend an der Universität Zürich. „Aber es besteht kein Grund zur Eile.“
Dagegen bezeichnete Bundesbank-Präsident Joachim Nagel eine Zinserhöhung bei nächster Gelegenheit Ende April als „eine Option“. Der Nachrichtenagentur Reuters sagte Nagel: „Wir dürfen jetzt nicht davor zurückschrecken, weil wir glauben, es ist noch zu früh.“
Entsprechende Markterwartungen verstärkte Belgiens Notenbankchef Pierre Wunsch. Eine Zinserhöhung in einem Monat sei „nicht ausgeschlossen“. An den Finanzmärkten preisen Investoren und Händler derzeit bis zu drei Zinserhöhungen bis Ende des Jahres ein. Mit dieser Erwartungshaltung fühle er sich wohl, sagte Wunsch der Nachrichtenagentur Bloomberg.
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