Immobilien: Förderstopp für Solaranlagen – droht das Aus für Mieterstromprojekte?
Handwerker montieren Solaranlage: Immobilieneigentümer könnten bei Mieterstrom künftig Einnahmen einbüßen. Foto: dpa
Berlin. Es ist eine Reformidee, die Katherina Reiche (CDU) viel Kritik eingebracht hat: Die Bundeswirtschaftsministerin will die staatliche Förderung für kleine Solaranlagen abschaffen. Laut dem Entwurf für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll die feste Einspeisevergütung ab 2027 für neue Photovoltaikanlagen mit weniger als 25 Kilowatt Leistung wegfallen.
Nicht nur für Eigenheimbesitzer, die über die Anschaffung einer Solaranlage nachdenken, wäre das ein Einschnitt. Die Reformpläne betreffen auch Mietshäuser, bei denen die Energiewende als besonders herausfordernd gilt. Die geplanten Kürzungen bei der Einspeisevergütung könnten Mieterstromprojekte deutlich ausbremsen, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Energiegenossenschaft Green Planet Energy zeigt. Sie liegt dem Handelsblatt exklusiv vor.
Demnach hängt die Rentabilität vieler Mieterstromprojekte maßgeblich von der staatlich garantierten Einspeisevergütung ab. Beim Mieterstrom-Modell installieren Immobilienbesitzer Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern und liefern den erzeugten Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen an die Bewohner. Weil der produzierte Solarstrom meist nicht vollständig im Haus selbst verbraucht werden kann, fließt ein Teil ins Stromnetz – dafür erhalten die Eigentümer die Einspeisevergütung.
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