König Charles plant kein Treffen mit Epstein-Opfern

König Charles plant kein Treffen mit Epstein-Opfern
Trotz eindringlicher Bitte

König Charles plant kein Treffen mit Epstein-Opfern

Nicole Kurylonek

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von Nicole Kurylonek

15.04.2026, 13:23 Uhr

15. April 2026 um 13:23 Uhr

Charles & Camilla bereiten sich auf ihren Trip in die USA vor. Ein Treffen mit Epstein-Opfern steht jedoch angeblich nicht im Terminkalender des Monarchen.

Vom 27. bis zum 30. April reisen König Charles III. (77) und Königin Camilla (78) in die Vereinigten Staaten. Bis zuletzt sind Forderungen aus verschiedenen Richtungen aufgekommen, er solle sich bei seinem Besuch mit Opfern vom verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (†66) treffen. Eine solche Begegnung ist jedoch angeblich nicht geplant.

Treffen zwischen Charles & Epstein-Opfern soll „nicht möglich sein“

„Es gibt keine Abweichung von den zuvor von uns herausgegebenen Leitlinien, wonach es während dieses Staatsbesuchs nicht möglich sein wird, ein Treffen der vorgeschlagenen Art abzuhalten“, erklärte eine Quelle jetzt gegenüber „HELLO!„. Weiter heißt es: „Wir haben volles Verständnis für die Position der Überlebenden und schätzen diese sehr, können jedoch nur erneut betonen, dass unser Standpunkt klar ist: Alles, was möglicherweise laufende polizeiliche Ermittlungen und Untersuchungen beeinträchtigen könnte, sowie alle daraus möglicherweise resultierenden rechtlichen Schritte, würden den Überlebenden selbst bei ihrem Streben nach Gerechtigkeit schaden.“

Treffen könnte als Zugeständnis von König Charles gewertet werden

Nicht nur der US-Abgeordnete Ro Khanna (49) forderte den Monarchen zu einem solchen Treffen auf, da es sich „nicht allein um eine amerikanische Angelegenheit“ handle, berichtete „Mirror“ kürzlich, sondern unter anderem auch die Familie von Virginia Giuffre (†41), eines der bekanntesten Epstein-Opfer. Als Bruder von Andrew Mountbatten-Windsor (66), der in Verbindung mit Jeffrey Epstein stand, sei es König Charles‘ Pflicht, den Überlebenden Gehör zu verschaffen. Bereits vor Wochen wurde jedoch schon vermutet, dass ein Treffen unwahrscheinlich ist, da dies als symbolisches Zugeständnis gewertet werden könne.

Ein Demonstrant hält bei einem Protest das Foto von Andrew & Virginia Giuffre hoch, begleitet von der Frage:

Ein Demonstrant hält bei einem Protest das Foto von Andrew & Virginia Giuffre hoch, begleitet von der Frage: „Charles, was wusstest du?“ IMAGO / ZUMA Press Wire

Verbindung zu Epstein kostete Andrew Prinzentitel & Royal Lodge

Als bekannt wurde, wie eng der Kontakt von Andrew Mountbatten-Windsor zu Jeffrey Epstein war, stürzte die britische Monarchie in eine tiefe Krise. König Charles sah sich gezwungen, zu handeln. Andrew legte Ende 2025 nicht nur seinen Prinzentitel ab, sondern musste im Februar dieses Jahres auch sein Zuhause, die Royal Lodge, räumen. An seinem 66. Geburtstag wurde er wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch von der Polizei festgenommen, einige Stunden später jedoch wieder freigelassen. Jetzt bewohnt der damalige Prinz die Marsh-Farm, ein Anwesen, welches mit seinen vorherigen Wohnorten nur wenig gemein hat. Auch seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66) stand im Kontakt mit dem verurteilten Sexualstraftäter. Zuletzt wurde sie im Dezember 2025 bei der Taufe ihrer Enkelin Athena (1) öffentlich gesehen. Seither ist die Mutter von Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (36) untergetaucht. Selbst ihre Töchter sollen angeblich nicht wissen, wo Fergie steckt.

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