Energie: Batteriespeicheranbieter CMBlu ist eine Milliarde Euro wert
Produktion von CMBlu: „Die größte Batteriefirma in der westlichen Welt, die nicht auf Lithium setzt.“ Foto: CMBlue
Berlin. Der bayerische Batteriespeicherspezialist CMBlu steigt nach langer Anlaufzeit zu den Einhörnern auf. Bei Investoren sammelte die Firma 50 Millionen Euro an frischem Kapital ein, wie CMBlu mitteilte.
Die Bewertung sei nun auf mehr als eine Milliarde Euro geklettert, sagte Firmenchef Constantin Eis dem Handelsblatt. Ab einer Bewertung von einer Milliarde zählen Firmen zu den Einhörnern.
In diesem Jahr haben diesen Status in Deutschland schon die Mannheimer Softwarefirma Osapiens sowie die KI-Überwachungsplattform Dash0 erlangt. In Europa ist dies in diesem Jahr bisher 15 Start-ups gelungen.
„Die Runde ist noch offen, wir stehen in Kontakt mit weiteren Investoren“, sagte Eis, der vor gut zwei Jahren den Chefposten von CMBlu-Gründer Peter Geigle übernommen hat. Geigle gilt als Schlüsselfigur für die Weiterentwicklung der organischen, also auf natürlichen Materialien basierenden Batteriespeicherlösung namens „Solidflow“, die auf energieintensive Anwendungen über mehrere Stunden ausgelegt ist.
CMBlu will damit eine Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien etablieren, die bislang den Markt dominieren. „Wir sind die größte Batteriefirma in der westlichen Welt, die nicht auf Lithium setzt“, betonte Eis.



