+++ Iran-Krieg +++: Iran bietet USA offenbar Öffnung von Straße von Hormus an – Trump „nicht zufrieden“

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Iran-Krieg: Iran bietet USA offenbar Öffnung von Straße von Hormus an

Live-Blog Fünf Tote bei neuen israelischen Angriffen im Südlibanon +++ Irans Außenminister stellt Bedingungen für Verhandlungen +++ USA billigen Rüstungsexporte in den Nahen Osten +++ Der Newsblog.
03.05.2026 – 01:12 Uhr aktualisiert Artikel anhören

US-Präsident Donald Trump: „Sie verlangen Dinge, denen ich nicht zustimmen kann.“ Foto: Jen Golbeck/FR172329 AP/dpa

Trump prüft neuen iranischen Vorschlag für Kriegsende

US-Präsident Donald Trump prüft nach eigenen Angaben einen neuen iranischen Friedensvorschlag. „Ich werde Sie später darüber informieren“, erklärte Trump am Samstag (Ortszeit), ehe er die Präsidentenmaschine Air Force One bestieg. „Sie werden mir jetzt den genauen Wortlaut übermitteln“, ergänzte er mit Blick auf den Iran.

Nach Berichten der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars, die der paramilitärischen Revolutionsgarde nahestehen sollen, hat Teheran über den Vermittler Pakistan einen 14-Punkte-Vorschlag als Antwort auf einen US-Vorschlag übermittelt, der neun Punkte umfasst.

Einen vorangegangenen iranischen Vorschlag hatte Trump diese Woche abgelehnt. „Sie wollen einen Deal abschließen, ich bin damit nicht zufrieden. Also werden wir sehen, was passiert“, hatte er am Freitag vor Journalisten im Weißen Haus erklärt. Was ihm an dem Vorschlag konkret missfiel, erläuterte er nicht. „Sie verlangen Sachen, denen ich nicht zustimmen kann“, sagte er lediglich.

US-Regierung billigt Waffenexporte an Partner im Iran-Krieg

Das US-Außenministerium hat milliardenschwere Waffenlieferungen an Bahrain, Israel, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate genehmigt. Per Notfallbeschluss habe Außenminister Marco Rubio acht Waffenlieferungen im Wert von über 25 Milliarden US-Dollar (rund 21,3 Mrd Euro) bewilligt, bestätigte ein Sprecher des Ministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Durch den erklärten Notfall bedarf es anders als üblich keiner Zustimmung des Kongresses.

Seit Beginn des Krieges habe der Iran Tausende ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen auf die Partner der USA in der Region abgefeuert, hieß es zur Erklärung. Die meisten davon seien erfolgreich abgefangen worden. Die Dringlichkeit der Genehmigung begründete das Ministerium auch damit, dass die Partner „derzeit angegriffen werden“.

Irak: Ölexport kann bei Ende von Hormus-Blockade rasch normalisiert werden

Der Irak kann Ölförderung und -exporte nach einer Öffnung der Straße von Hormus nach eigenen Angaben binnen sieben Tagen wieder auf das normale Niveau bringen. Die Produktion liege derzeit bei 1,5 Millionen Barrel pro Tag, sagt der stellvertretende Ölminister Basim Mohammed. Davon würden etwa 200.000 Barrel täglich über den türkischen Hafen Ceyhan exportiert. Zwei Öltanker stünden bereit, zwei weitere würden je nach Sicherheitslage in der Meerenge erwartet. Der Iran hält die wichtige Schifffahrtsroute im Zuge des Krieges mit den USA und Israel weitgehend gesperrt.

Jemen: Unbekannte kapern Öltanker und steuern Somalia an

Vor der Küste der jemenitischen Provinz Schabwa haben Unbekannte nach Angaben der dortigen Küstenwache einen Öltanker gekapert. Bewaffnete Männer hätten die Kontrolle über die „M/T Eureka“ übernommen und steuerten das Schiff durch den Golf von Aden in Richtung somalischer Gewässer, teilt die Behörde mit. Der Standort des Tankers sei bekannt. Es liefen Bemühungen, das Schiff zurückzuholen und die Sicherheit der Besatzung zu gewährleisten.

VAE: Flugverkehr läuft wieder normal

Der Flugverkehr in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) verläuft nach Angaben der dortigen Luftfahrtbehörde wieder normal. Die Behörde habe die nach Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar eingeführten Vorsichtsmaßnahmen aufgehoben, meldet die staatliche Nachrichtenagentur WAM. Der Entscheidung liege eine umfassende Bewertung der Sicherheitslage zugrunde.

Insider: Opec+ im Prinzip über Erhöhung der Ölförderung einig

Sieben Opec+-Länder haben sich Insidern zufolge grundsätzlich auf eine Erhöhung der Ölförderziele im Juni um etwa 188.000 Barrel pro Tag geeinigt. Trotz des Austritts der Vereinigten Arabischen Emirate aus dem Kartell hielten sie an ihren Plänen fest, wie zwei mit den Überlegungen vertraute Personen im Vorfeld einer Sitzung von sieben Mitgliedern am Sonntag erklären.

Die Erhöhung entspricht in etwa der Anhebung vom letzten Monat um 206.000 Barrel pro Tag abzüglich des Anteils der Vereinigten Arabischen Emirate, die diese Woche überraschend bekanntgaben, die Gruppe zum 1. Mai zu verlassen. Die Produktionserhöhungen sind vorerst weitgehend symbolisch, da der Großteil des Schiffsverkehrs durch die für Öltransporte wichtige Straße von Hormus durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran zum Erliegen gekommen ist.

Insider: Iran bietet USA Öffnung von Straße von Hormus an

Der Iran hat den USA in den Verhandlungen über ein Ende des Krieges nach Angaben eines ranghohen iranischen Regierungsvertreters die Öffnung der Straße von Hormus und ein Ende der US-Blockade vorgeschlagen. Gespräche über das iranische Atomprogramm sollten auf später verschoben werden, sagte der Insider am Samstag. US-Präsident Donald Trump hat den Vorschlag bislang zurückgewiesen.

Er sei mit dem jüngsten Angebot Irans „nicht zufrieden“, sagte Trump am Freitag im Weißen Haus. „Sie verlangen Dinge, denen ich nicht zustimmen kann.“ Vier Wochen nach der Aussetzung der US-amerikanischen und israelischen Bombardements gegen den Iran gibt es weiter keine Einigung zur Beendigung des Krieges, der die weltweite Energieversorgung massiv beeinträchtigt hat.

Fünf Tote bei neuen israelischen Angriffen im Südlibanon

Bei neuen israelischen Luftangriffen im Südlibanon sind nach libanesischen Angaben fünf Menschen getötet worden. Eine Drohne habe ein Auto angegriffen, das in der Nähe der Stadt Nabatieh unterwegs gewesen sei, berichtete die libanesische Nachrichtenagentur NNA. Dabei seien zwei Insassen getötet worden. Bei einem Angriff auf ein Haus in Iklim al-Tuffah seien am frühen Morgen drei weitere Menschen ums Leben gekommen. Der Ort gilt als Hochburg der mit Israel verfeindeten proiranischen Hisbollah-Miliz. 

Irans Außenminister stellt Bedingungen für Verhandlungen

Irans Außenminister Abbas Araghtschi zeigt sich für ein Ende des Iran-Kriegs verhandlungsbereit, insofern die USA Bedingungen erfüllen. Sein Land sei bereit, den diplomatischen Prozess fortzusetzen, falls sich „die übertriebenen Forderungen, die bedrohliche Rhetorik und die provokativen Handlungen der amerikanischen Seite“ änderten, zitierte der regierungstreue iranische Fernsehsender Press TV den Außenminister. 

Trump: USA handeln bei Blockade iranischer Häfen „wie Piraten“

US-Präsident Donald Trump vergleicht das Vorgehen der USA bei der Blockade iranischer Häfen mit dem von Piraten. „Wir haben uns das Schiff genommen, wir haben uns die Fracht genommen, wir haben uns das Öl genommen“, sagt Trump mit Blick auf die Beschlagnahmung eines Schiffes vor wenigen Tagen. 

Dies sei ein sehr einträgliches Geschäft. „Wir sind wie Piraten. Wir sind so etwas wie Piraten, aber wir spielen keine Spielchen.“ Während des Krieges der USA und Israels gegen den Iran hält die Regierung in Teheran fast alle ausländischen Schiffe in der Straße von Hormus auf, während Trump seinerseits eine Blockade iranischer Häfen verhängt hat.

USA billigen milliardenschwere Rüstungsexporte in den Nahen Osten

Das US-Außenministerium hat nach eigenen Angaben Waffenverkäufe im Wert von mehr als 8,6 Milliarden Dollar an Verbündete im Nahen Osten genehmigt. Zu den Empfängern gehören Israel, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Ankündigung erfolgt neun Wochen nach Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran sowie mehr als drei Wochen nach Inkrafttreten einer brüchigen Waffenruhe.

Hohe Kerosinpreise durch Iran-Krieg zwingen offenbar US-Fluggesellschaft Spirit in die Knie

Die US-Billigfluggesellschaft Spirit Airlines steht Insidern zufolge unmittelbar vor dem Aus, nachdem ein massiver Anstieg der Kerosinpreise infolge des Iran-Krieges die Sanierungspläne zunichte gemacht hat. Die Treibstoffkosten haben sich bis Ende April auf rund 1,19 Dollar pro Liter verdoppelt und damit die ursprünglichen Kalkulationen der Airline für den Weg aus der Insolvenz über den Haufen geworfen.

 Spirit wäre damit in der Luftfahrtbranche das erste direkte Opfer der wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts. US-Präsident Donald Trump erklärte, das Weiße Haus habe dem Unternehmen und seinen Gläubigern ein letztes Rettungsangebot vorgelegt. Die Regierung bietet Kreisen zufolge eine Finanzierung in Höhe von 500 Millionen Dollar an – im Gegenzug für Optionsscheine auf 90 Prozent der Anteile. Da die Gespräche jedoch ins Stocken geraten sind, bereitet sich die Fluggesellschaft laut mit dem Vorgang vertrauten Personen auf eine Einstellung des Flugbetriebs in der kommenden Nacht vor.

Libanon: Zwölf Menschen bei israelischen Angriffen getötet

Trotz Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz dauern die gegenseitigen Angriffe an. Das libanesische Gesundheitsministerium teilte laut der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mit, bei israelischen Angriffen auf Orte im Südlibanon seien zwölf Menschen ums Leben gekommen und 25 weitere verletzt worden. Eines der Opfer sei ein Kind. Die israelische Armee äußerte sich zu den Vorfällen zunächst nicht. 

Israels Armee teilte auf der Plattform Telegram mit, sie habe mehrere mit Sprengstoff beladene Drohnen und eine Rakete abgefangen, die ihre Soldaten im Südlibanon bedroht hätten. Mehrere Abfangraketen seien gestartet worden. Laut Medienberichten wurden im Südlibanon und in Nordisrael vier israelische Soldaten leicht verletzt. 

Trump an Kongress: Kämpfe im Iran sind beendet

US-Präsident Donald Trump hat die Kampfhandlungen im Iran in einem Brief an den US-Kongress für beendet erklärt. Seit Beginn der Waffenruhe am 7. April habe es keine Gefechte zwischen dem Iran und den USA gegeben, heißt es in einem von Trump unterzeichneten Brief des Weißen Hauses, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Die am 28. Februar 2026 begonnenen Feindseligkeiten sind beendet.“

Relevant sind Trumps Aussagen auch deshalb, weil zum Wochenende theoretisch das Zeitfenster ausläuft, in dem er den Krieg noch führen darf. Dem Gesetz War Powers Resolution von 1973 zufolge darf der Präsident maximal 60 Tage lang die Offensive befehligen – dann braucht er die förmliche Zustimmung des Parlaments.

Trump: Werde keine Kongresserlaubnis für Iran-Krieg einholen

Ungeachtet der Gesetzeslage wird US-Präsident Donald Trump sich die Fortsetzung des Iran-Kriegs nicht vom Parlament genehmigen lassen. „Nie zuvor“ sei eine solche Genehmigung beantragt worden, sagte er vor Journalisten in Washington. „Warum sollten wir da eine Ausnahme bilden?“ Trump betonte, dass er zugleich im Austausch mit dem Kongress stehe.

Zum Wochenende läuft theoretisch das Zeitfenster aus, in dem Trump den Krieg führen darf. Dem Gesetz War Powers Resolution von 1973 zufolge darf der Oberbefehlshaber der USA maximal 60 Tage lang die Offensive befehligen. Nach dieser Frist müsste Trump die Zustimmung des Kongresses einholen. 

Tut er dies nicht, wäre er gezwungen, die US-Truppen schrittweise abzuziehen. Auch frühere Präsidenten wie Bill Clinton und Barack Obama hatten Schlupflöcher genutzt und das Parlament umgangen.

Trump: Unzufrieden mit jüngstem Vorschlag des Iran

US-Präsident Donald Trump zeigt sich unzufrieden mit einem neuen Vorschlag des Iran zur Beilegung des Konflikts. Die Verhandlungen fänden telefonisch statt, sagt Trump vor Journalisten. Die laufenden Gespräche kämen jedoch nicht voran. Er sei sich nicht sicher, ob es zu einer Einigung kommen werde.

Insider: USA vor Schließung ihres Gaza-Zentrums

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump plant Insidern zufolge eine Schließung ihres militärischen Koordinierungszentrum für den Gazastreifen. Die Aufgaben der Einrichtung in Israel sollen an eine geplante internationale Sicherheitstruppe unter US-Führung übergeben werden, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das Zentrum dient bislang der Überwachung der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas sowie der Koordinierung von Hilfslieferungen. Nach Auffassung von Kritikern hat die Mission ihre Ziele nicht erreicht.

Iran: Neue Vorschläge zur Beendigung des Kriegs

Nach stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat Teheran nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna einen neuen Vorschlag an die Vermittler in Pakistan übergeben. Die Agentur bezog sich dabei auf eigene Berichte. Irans staatlicher Fernsehsender Irib vermeldete, Außenminister Abbas Araghtschi habe in mehreren Telefonaten seine Amtskollegen in der Region über „neue Initiativen im Zusammenhang mit der Beendigung des Krieges“ informiert.

Unter den verständigten Amtskollegen seien Minister der Türkei, Ägyptens, Katars, Saudi-Arabiens, des Iraks und Aserbaidschans. Zuvor hatte Araghtschi nach iranischen Angaben am Morgen auch mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas telefoniert. Eine Bestätigung aus Pakistan zur Übergabe des neuen Vorschlags lag zunächst nicht vor. Auch über Inhalte der neuen Initiative wurde nichts bekannt.

Der Schritt könnte die Aussichten auf ein Ende des festgefahrenen Konflikts verbessern. Die Ölpreise geben nach dem Bericht nach. Sie waren zuvor stark gestiegen, da der Iran die Straße von Hormus blockiert und damit rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Gasversorgung abschneidet. Gleichzeitig blockiert die US-Marine iranische Ölexporte, was die Energiepreise in die Höhe treibt und Sorgen vor einem weltweiten Konjunkturabschwung schürt..

Weißes Haus: Kongress muss Iran-Offensive nicht zustimmen

Kurz vor Auslaufen einer wichtigen Frist für die Legitimierung des US-Militäreinsatzes gegen den Iran legt das Weiße Haus Kreisen zufolge die Offensive neu aus. „Im Sinne der War Powers Resolution sind die am Samstag, dem 28. Februar, begonnenen Kampfhandlungen beendet“, teilte ein hochrangiger Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur mit. Damit wäre das Weiße Haus nach eigener Darstellung nicht an eine gesetzliche 60-Tage-Frist gebunden, in der die USA ohne Zustimmung des Kongresses Krieg führen darf – und Präsident Donald Trump müsste sich danach nicht die Einwilligung des Parlaments einholen.

Aus dem Weißen Haus verlautete weiter, dass Washington und Teheran sich am 7. April auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt haben und diese verlängert worden sei. „Seit Dienstag, dem 7. April, gab es keinen Schusswechsel mehr zwischen den US-Streitkräften und dem Iran“, hieß es weiter.

Die neue Darstellung der US-Regierung kommt kurz vor dem Verstreichen der Frist, in der Trump ohne Zustimmung des US-Parlaments Krieg führen darf. Denn mit Ablauf eines 60-Tage-Zeitfensters bedarf es der förmlichen Zustimmung des Kongresses. Das Gesetz War Powers Resolution aus dem Jahr 1973 will damit verhindern, dass die USA in langwierige, nicht legitimierte Einsätze hineingezogen werden.

US-Regierung: Feindseligkeiten mit dem Iran im Sinne des Gesetzes beendet

Laut einem hochrangigen US-Regierungsvertreter betrachtet die US-Regierung die am 28. Februar begonnenen Feindseligkeiten mit dem Iran im Sinne des „War Powers Resolution“-Gesetzes als beendet. „Beide Parteien haben sich am Dienstag, dem 7. April, auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt, der seither verlängert wurde“, sagte der Regierungsvertreter. „Seit Dienstag, dem 7. April, hat es keinen Schusswechsel zwischen den US-Streitkräften und dem Iran gegeben.“ Für US-Präsident Donald Trump läuft am Freitag eine Frist ab. Gemäß der „War Powers Resolution“ aus dem Jahr 1973 muss er den Militäreinsatz innerhalb von 60 Tagen beenden oder die Genehmigung des Kongresses einholen.

USA fordern direkte Gespräche zwischen Israel und Libanon

Angesichts der fragilen Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz dringen die USA auf direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon auf höchster Ebene. „Der Libanon steht am Scheideweg. Seine Bevölkerung hat die historische Chance, ihr Land zurückzugewinnen und ihre Zukunft als wahrhaft souveräne, unabhängige Nation zu gestalten“, hieß es in einer auf der Plattform X veröffentlichten Mitteilung der US-Botschaft in Beirut. 

Im Konflikt zwischen der Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel gilt derzeit eine Waffenruhe. Diese hatte US-Präsident Donald Trump Mitte April nach Gesprächen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun verkündet. Faktisch kommt es aber fast täglich zu Angriffen beider Seiten. Die israelischen Streitkräfte sind auch mit Bodentruppen im Südlibanon aktiv. Der Libanon selbst ist offiziell keine Konfliktpartei.

Iran droht mit Angriffen auf US-Stützpunkte – Medien melden Einsatz der Luftabwehr in Teheran

Ein ranghoher Vertreter der iranischen Revolutionsgarden droht den USA bei erneuten, auch begrenzten US-Angriffen mit langen und schmerzhaften Schlägen gegen US-Militärstützpunkte und Kriegsschiffe in der Region. US-Präsident Donald Trump sollte einem US-Beamten zufolge noch am Donnerstag (Ortszeit) über Pläne für neue Militärschläge gegen den Iran unterrichtet werden. Iranische Medien melden indessen Einsätze der Luftabwehr über Teheran, die kleine Drohnen bekämpft habe.

Erneut Hinrichtung nach Protesten im Iran

Im Iran ist ein weiteres Todesurteil im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar vollstreckt worden. Dem Mann wurde zur Last gelegt, bei den Aufständen in der Stadt Isfahan Sicherheitskräfte angegriffen zu haben, wie die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan berichtete. 

Erst am Mittwoch hatte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, die zahlreichen Festnahmen und Hinrichtungen im Iran in den vergangenen Wochen verurteilt. Seit Beginn der Angriffe Israels und der USA auf den Iran vor zwei Monaten seien mindestens neun Menschen wegen Teilnahme an den regierungskritischen Protesten im Januar hingerichtet worden, zehn wegen Mitgliedschaft in Oppositionsgruppen und zwei wegen Spionagetätigkeit. Unter den Festgenommenen seien auch Minderjährige, denen die Todesstrafe drohe, so Türk. 

Trump: US-Truppenabzug auch aus Italien und Spanien vorstellbar

Einen Tag nach seiner Drohung eines US-Truppenabzugs aus Deutschland legt Präsident Donald Trump nach. Auf die Frage, ob er sich einen solchen Schritt auch in Italien und Spanien vorstellen könne, sagte er: „Ja, wahrscheinlich. Wahrscheinlich werde ich das.“ Italien habe sich nicht als Hilfe für die Vereinigten Staaten erwiesen, sagte Trump weiter, ohne Nennung weiterer Details. Über Spanien, mit dem der Republikaner seit geraumer Zeit im Clinch liegt, sagte er: „Furchtbar, absolut furchtbar“. Die USA waren sowohl in Spanien als auch in Italien auf Widerstand bei der Nutzung von Militärstützpunkten für den Iran-Krieg gestoßen. 

Am Mittwoch hatte Trump angekündigt, einen US-Truppenabzug aus Deutschland überprüfen zu lassen. Eine Entscheidung solle in Kürze folgen. Kurz vor der Drohung war Trump Bundeskanzler Friedrich Merz verbal angegangen. Der CDU-Politiker ist allerdings nicht der einzige Europäer, mit dem der Republikaner neuerdings nicht kann: Zuletzt krachte es nach Trumps Kritik am Papst auch zwischen ihm und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. 

Libanon meldet getöteten Soldaten nach israelischem Angriff

Bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon sind nach Armeeangaben ein Soldat und Angehörige von ihm getötet worden. Der Angriff habe das Wohnhaus der Familie in der Region Nabatija getroffen, teilten die libanesischen Streitkräfte mit. Israels Militär äußerte sich auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am frühen Abend zahlreiche Angriffe im Süden des Landes. Seit gestern seien mehr als 70 Angriffe in den Regionen um die Hafenstadt Tyrus und die umkämpfte Stadt Bint Dschubail gezählt worden. Dabei seien mehrere Menschen getötet und verletzt worden.

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