Im Sprint zeigen Norris und Piastri, dass McLaren zurück ist

Im Sprint zeigen Norris und Piastri, dass McLaren zurück ist

Der Monegasse profitierte von einer Fünf-Sekunden-Strafe gegen WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli, der immer wieder unerlaubt die Strecke verließ. Der von Position zwei gestartete Italiener hatte zuvor schon den Start verpatzt und musste sich im Mercedes mit Rang sechs begnügen. »Es ist schön, wieder ganz oben zu stehen, auch wenn es nur der Sprint ist«, sagte Norris über Funk vor der Qualifikation für den Grand Prix am Sonntag. »Es ist ein guter Start ins Wochenende.«

Während Norris bei 50 Grad Streckentemperatur vorn souverän seine Runden drehte, lieferten sich weiter hinten Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari und der viermalige Red-Bull-Champion Max Verstappen einen intensiven Zweikampf. Verstappen, der über Bremsprobleme klagte, verteidigte am Ende seine Position vor Hamilton und wurde noch Fünfter. Der Engländer wiederum sicherte sich als Siebter zumindest noch zwei Punkte.

Für Nico Hülkenberg war der Sprint schon vor dem Erlöschen der roten Ampeln beendet. Auf dem Weg in die Startaufstellung qualmte es aus seinem Audi, dann schlugen Flammen aus dem Heck. Nichts ging mehr. Hülkenberg musste seinen Wagen in Kurve 17 abstellen.

Gedenkminute für Zanardi

Vor dem Sprint hielt die Formel 1 erstmal inne. Die Motorsport-Königsklasse gedachte mit einer Schweigeminute des ehemaligen Formel-1-Piloten und späteren Parasportlers Alex Zanardi. Der Italiener, der bei einem Rennunfall auf dem Lausitzring 2001 beide Beine verloren hatte, starb am Freitagabend im Alter von 59 Jahren. »Er hat gezeigt, dass das Leben, auch wenn es einen herausfordert, nicht darüber entscheiden muss, wer man ist«, kondolierte Mercedes-Teamchef Toto Wolff dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit.

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