Iran: Emirate melden iranische Angriffe mit Raketen und Marschflugkörpern
Fudschaira, VAE: Ein Feuer und Rauchschwaden steigen auf, nachdem Trümmer einer abgefangenen iranischen Drohne im März eine Öleinrichtung getroffen haben. Foto: Altaf Qadri/AP/dpa
USA legen UN-Resolution vor: Iran soll Angriffe stoppen
Zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus haben die USA gemeinsam mit verbündeten Golfstaaten eine UN-Resolution entworfen. Darin fordern die Parteien den Iran dazu auf, von weiteren gewaltsamen Eskalationen in der Meerenge abzusehen, wie US-Außenminister Marco Rubio mitteilte. Teheran solle aufhören, Schiffe anzugreifen, die Meerenge zu verminen und Mautgebühren für eine Durchfahrt zu erheben, heißt es demnach in der Resolution.
An dem Entwurf seien Bahrain, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Katar beteiligt gewesen.
„Die Islamische Republik Iran hält die Weltwirtschaft weiterhin als Geisel“, sagte Rubio in der Mitteilung. Um eine sichere Schiffsdurchfahrt wieder zu ermöglichen, solle Teheran die Anzahl und die Standorte der verlegten Seeminen offenlegen und helfen, diese zu beseitigen. Zudem solle ein humanitärer Korridor eingerichtet werden. Über die Resolution solle in den kommenden Tagen abgestimmt werden.
Rubio: „Operation „Gewaltiger Zorn“ ist abgeschlossen“
Der US-Militäreinsatz gegen den Iran ist nach Worten des amerikanischen Außenministers Marco Rubio bereits beendet. „Die Operation „Gewaltiger Zorn“ ist abgeschlossen. Wir haben die Ziele dieser Operation erreicht“, sagte er bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump habe den Kongress entsprechend darüber in Kenntnis gesetzt. „Diese Phase haben wir hinter uns. (…) Jetzt widmen wir uns dem „Projekt Freiheit“.“ Mit dieser Initiative wollen die USA die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr und damit für den weltweiten Ölhandel öffnen.
USA: Zehn Seeleute der Handelsmarine im Konflikt um Straße von Hormus getötet
Mindestens zehn Seeleute auf zivilen Frachtern sind nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio im Konflikt um die Straße von Hormus getötet worden. Die Besatzungen der Schiffe seien isoliert und verwundbar gewesen und hätten gehungert, erklärte er am Dienstag im Weißen Haus, ohne weitere Details zu nennen. Die USA würden ihre militärischen Mittel einsetzen, um die Freiheit der Schifffahrt in der vom Iran blockierten wichtigen Wasserstraße zu verteidigen.
„Wir reagieren nur, wenn wir zuerst angegriffen werden“, sagte der Außenminister. Die USA stünden mit mehreren Schiffen in Kontakt, damit diese die Meerenge verlassen könnten. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge warten Hunderte Schiffe auf die Durchfahrt. Vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar passierten täglich etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung die Straße von Hormus.
Frachtschiff in Straße von Hormus getroffen
Ein Frachtschiff wird in der Straße von Hormus von einem Geschoss getroffen. Dies teilt die britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO mit. Weitere Details nennt UKMTO nicht.
Rubio: USA werden Blockade der Straße von Hormus brechen
Die USA wollen Außenminister Marco Rubio zufolge die Blockade der Straße von Hormus brechen, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen. Das US-Militär werde weiter Drohnen und Boote angreifen, die eine Bedrohung darstellten, sagt er in Washington. Es würden Einheiten in die Region verlegt, um einen Schutzschirm für Handelsschiffe aufzubauen.
Iranisches Militär dementiert Angriffe auf VAE
Das iranische Zentralkommando Chatam al-Anbija weist Vorwürfe zurück, in den vergangenen Tagen Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verübt zu haben. Zugleich warnt es vor einer „vernichtenden Reaktion“, sollten die VAE gegen den Iran vorgehen. Die Regierung in Abu Dhabi meldet dagegen den zweiten Tag in Folge Raketen- und Drohnenbeschuss aus dem Iran.
Trump rechnet trotz neuer Gefechte mit Iran-Deal
US-Präsident Donald Trump hat einen Tag nach den schwersten Gefechten seit Beginn der Feuerpause mit dem Iran an der Darstellung festgehalten, die Islamische Republik sei kaum noch kampffähig. Ihre militärischen Fähigkeiten seien nur noch unbedeutend, sie sollten „die weiße Fahne der Kapitulation schwenken“, sagte Trump am Dienstag im Oval Office.
Die Marine der Revolutionsgarden warnte dagegen alle Frachtschiffe vor der Durchfahrt durch die Straße von Hormus ohne iranische Genehmigung. Sie hätten dann mit massiven Reaktionen zu rechnen.
Merz pocht auf Verhandlungen im Iran-Krieg
Bundeskanzler Friedrich Merz fordert den Iran auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. „Er muss aufhören, auf Zeit zu spielen.“ Der Iran müsse sein Atomwaffenprogramm einstellen. Es dürfe auch keine Angriffe mehr auf Israel und Golf-Staaten geben. Deutschland setze sich für frei Seewege ein.
Dies solle auch militärisch erfolgen, sobald dafür die Voraussetzungen erfüllt seien. Ein erstes deutsches Schiff sei bereits unterwegs in das östliche Mittelmeer, wo es „vorstationiert“ werde. Der Iran blockiert nach Angriffen der USA und Israels die für Energietransporte wichtige Straße von Hormus, eine Meerenge im Persischen Golf.
Trump will möglichen Waffenruhe-Verstoß nicht definieren
US-Präsident Donald Trump will sich öffentlich nicht festlegen, welches Vorgehen des Irans er als Verletzung der Waffenruhe werten würde. Auf eine entsprechende Frage sagte Trump im Weißen Haus: „Nun, das werden Sie herausfinden, denn ich werde es Sie wissen lassen.“
Der Iran wisse, was zu tun sei. „Sie wissen, was sie nicht tun dürfen, was eigentlich noch wichtiger ist.“ Wie bereits häufig zuvor betonte Trump zudem, dass der Iran einen Deal wolle. „Was mir am Iran nicht gefällt, ist, dass sie mit so großem Respekt mit mir sprechen, und dann im Fernsehen erscheinen und sagen: „Wir haben nicht mit dem Präsidenten gesprochen.““
USA: Neue Hormus-UN-Resolution droht Iran mit Sanktionen
Aus einer von den USA und ihren Verbündeten aus der Golfregion im UN-Sicherheitsrat eingebrachten Resolution zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus sind neue Details bekannt geworden. Darin wird dem Iran mit Sanktionen und anderen Maßnahmen gedroht, sollte er die Schifffahrtsfreiheit nicht wieder gewährleisten und umgehend offenlegen, wo in und rund um die strategisch wichtige Wasserstraße Seeminen verlegt worden seien, hieß es in dem Entwurf, der der Nachrichtenagentur AP am Dienstag vorlag.
Zudem wird der Iran aufgerufen, „sich unverzüglich an Bemühungen der Vereinten Nationen um die Einrichtung eines humanitären Korridors“ in der Straße zu beteiligen, damit wichtige Hilfsgüter, Düngemittel und andere Waren transportiert werden könnten.
Israel: Haben keine territorialen Ambitionen im Libanon
Der israelische Außenminister Gideon Saar unterstreicht, der Militäreinsatz im Libanon sei befristet angelegt. „Israel hat keine territorialen Ambitionen im Libanon“, sagt Saar bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesaußenminister Johann Wadephul in Berlin. Einziges Ziel der militärischen Präsenz sei der Schutz der Bevölkerung Israels. Daher sei es erforderlich, die radikal-islamische Hisbollah zu zerschlagen.
Emirate melden erneut iranische Angriffe
Die Luftabwehr der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bekämpft nach Angaben des Verteidigungsministeriums iranische Raketen- und Drohnenangriffe. Das Außenministerium spricht von einer schweren Eskalation sowie einer direkten Bedrohung der Sicherheit und behält sich das Recht auf eine Reaktion vor. Damit ereignen sich derartige Vorfälle den zweiten Tag in Folge, nachdem Drohnen einen Brand in einer Ölanlage ausgelöst hatten.
Laute Geräusche in Teilen des Staatsgebiets seien auf das Abfangen von ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen zurückzuführen, teilte das Verteidigungsministerium der Emirate am Dienstagabend (Ortszeit) auf der Online-Plattform X mit. „Bitte bleiben Sie an einem sicheren Ort und folgen Sie den offiziellen Kanälen für Warnungen und Neuigkeiten“, hieß es in einer Mitteilung der Behörde für Katastrophenschutz.
USA werfen Iran mehrfachen Bruch der Waffenruhe vor
Der Iran hat nach Angaben des US-Generalstabschefs Dan Caine seit Beginn der Waffenruhe mehr als zehnmal US-Streitkräfte angegriffen. Seit der Anfang April verkündeten Feuerpause habe der Iran zudem neunmal auf Handelsschiffe geschossen und zwei Containerschiffe beschlagnahmt, führte Caine bei einer Pressekonferenz aus.
Er sprach von Vorfällen, die alle „derzeit noch unterhalb der Schwelle für die Wiederaufnahme größerer Kampfhandlungen liegen“. Am Montag habe der Iran einmal den Oman und dreimal die Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen, sagte Caine.
Zusätzlich sei er mit Marschflugkörpern, Drohnen und Schnellbooten gegen US-Streitkräfte vorgegangen, die versuchten, die Handelsschifffahrt in der Meerenge von Hormus wieder in Gang zu bringen. Kampfhubschrauber der USA hätten diese Angriffe erfolgreich abgewehrt. „Bislang ist es heute ruhiger“, resümierte Caine.
General Dan Caine, Stabschef der Vereinigten Streitkräfte, spricht während einer Pressekonferenz im Pentagon. Manuel Balce Ceneta/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Pakistan in Sorge um Waffenruhe im Iran
Angesichts wieder zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat der Vermittlerstaat Pakistan zur Zurückhaltung gemahnt. Es sei „absolut essenziell, dass die Waffenruhe gewahrt und respektiert“ werde, schrieb Premierminister Shehbaz Sharif auf X. Zudem verurteilte Sharif Raketen- und Drohnenangriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Der Iran hatte am Montag Ölanlagen im Hafen von Fudschaira angegriffen.
Macron kündigt offenbar Gespräch mit iranischem Präsidenten an
Frankreichs Präsident Macron kündigt offenbar an, dass er im Laufe des Tages mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian sprechen wird. Darüber berichtet der arabische Nachrichtensender
Macron drängt darauf, dass Teheran die Straße von Hormus wieder öffnet. Frankreich setzte sich seit Langem für die Wiederherstellung der freien Schifffahrt ein, erklärte Macron dem Bericht zufolge.
Iran dementiert US-Angaben über versenkte Boote
Der Iran hat US-Angaben dementiert, wonach Hubschrauber des US-Militärs in der Straße von Hormus sechs iranische Boote versenkt hätten. Vielmehr seien am Montag zwei zivile iranische Frachtboote beschossen und fünf Menschen darauf getötet worden, berichtete das iranische Staatsfernsehen am Dienstag unter Berufung auf einen Militärkommandeur.
Brad Cooper, Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs (Centcom), hatte am Montag mitgeteilt, der Iran habe Schiffe unter US-Schutz mit Raketen, Drohnen und von kleinen Schnellbooten aus angegriffen. Jede einzelne dieser Attacken sei aber abgewehrt worden und sechs Boote seien versenkt worden.
Hegseth: „Die Waffenruhe ist nicht beendet“
Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran gilt nach Darstellung von Verteidigungsminister Pete Hegseth nach wie vor. „Die Waffenruhe ist nicht beendet“, sagte der Pentagonchef auf eine entsprechende Frage bei einer Pressekonferenz. Bei der neuen US-Initiative zur Wiederherstellung des freien Handelsverkehrs in der Straße von Hormus handele es sich um eine separate, zeitlich begrenzte, defensive Operation. Dieser Einsatz laufe getrennt vom Militäreinsatz „Gewaltiger Zorn“ gegen den Iran und unterscheide sich deutlich davon, betonte Hegseth.
Gleichzeitig habe der Iran nach Angaben des US-Generalstabschefs Dan Caine seit Beginn der Waffenruhe mehr als zehnmal US-Streitkräfte angegriffen. Seit der Anfang April verkündeten Feuerpause habe der Iran zudem neunmal auf Handelsschiffe geschossen und zwei Containerschiffe beschlagnahmt, führte Caine bei einer Pressekonferenz aus. Er sprach von Vorfällen, die alle „derzeit noch unterhalb der Schwelle für die Wiederaufnahme größerer Kampfhandlungen liegen“.
Irans Außenminister reist nach China
Inmitten des andauernden Konflikts mit den USA reist Irans Außenminister Abbas Araghtschi heute nach China. Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim mitteilte, will Araghtschi mit seinem chinesischen Amtskollegen über Entwicklungen in der Region sprechen.
China gilt als Hauptabnehmer der iranischen Öl- und Gasproduktion. Die Volksrepublik hatte auch die gegen iranische Häfen gerichtete US-Seeblockade in der Straße von Hormus kritisiert. Zuletzt war Araghtschi zu Gesprächen mit Russlands Präsident Wladimir Putin in St. Petersburg.
Pakistan mahnt zur Einhaltung der Waffenruhe
Nach neuen Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat der Vermittlerstaat Pakistan zu Zurückhaltung gemahnt. Es sei „absolut essenziell, dass die Waffenruhe gewahrt und respektiert“ werde, schrieb Premierminister Shehbaz Sharif auf X. Zudem verurteilte Sharif Raketen- und Drohnenangriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Der Iran hatte am Montag Ölanlagen im Hafen von Fudschaira angegriffen.
Indien: Angriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate inakzeptabel
Indien hat den mutmaßlich iranischen Luftangriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) vom Montag verurteilt. Dieser Angriff, bei dem drei indische Staatsbürger verletzt worden seien, sei „inakzeptabel“, erklärt der indische Premierminister Narendra Modi auf dem Kurznachrichtendienst X. Indien stehe fest an der Seite der Vereinigten Arabischen Emiraten. Modi verlangte eine sichere und ungestörte Durchfahrt durch die Meerenge von Hormus.
Gefährdete Waffenruhe: USA und Iran auf Eskalationskurs
Der Streit über die blockierte Straße von Hormus gefährdet die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump drohte der Islamischen Republik erneut mit Vernichtung, nachdem der Iran als Reaktion auf eine US-Initiative zur Öffnung der Meerenge Ölanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) angegriffen und damit in Brand gesetzt hatte. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wiederum warnte die USA vor einer Fortsetzung ihrer Initiative. Kanzler Friedrich Merz forderte Teheran derweil auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
US-Militär: Zwei US-Handelsschiffe durch Straße von Hormus eskortiert
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben damit begonnen, Handelsschiffe durch die vom Iran blockierte Straße von Hormus zu eskortieren. Zwei US-Handelsschiffe hätten die Meerenge mit Unterstützung von Zerstörern der Marine passiert, teilte das US-Militär mit. Die Reederei Maersk bestätigte, dass der unter US-Flagge fahrende Frachter „Alliance Fairfax“ am Montag in Begleitung des US-Militärs den Golf über die Straße von Hormus verlassen habe. Der Befehlshaber der US-Streitkräfte in der Region, Admiral Brad Cooper teilt mit, das US-Militär ermutige Schiffe und Reedereien, die Meerenge trotz iranischer Drohungen zu durchfahren.
Oman meldet Verletzte nach Vorfall in Wohngebäude
Im Oman ist am Montag ein Wohngebäude von Mitarbeitern eines Unternehmens Ziel eines Vorfalls geworden. Die Behörden machten keine Angaben dazu, ob es sich um einen Angriff handelte oder wer dafür verantwortlich sein könnte. Zwei Ausländer seien leicht verletzt worden, vier Fahrzeuge beschädigt und Fensterscheiben eines nahegelegenen Hauses zerbrochen, teilte das Verteidigungsministerium unter Berufung auf eine nicht näher benannte Sicherheitsquelle mit. Das Gebäude habe Angestellte einer Firma im Stadtteil Tibat der Ortschaft Bucha beherbergt, hieß es in einer Mitteilung auf der Plattform X.
Bucha liegt auf der Halbinsel Musandam, einer Exklave Omans am südlichen Rand der Straße von Hormus, die vom übrigen Staatsgebiet getrennt ist. Die Ermittlungen dauern an.
Iran warnt USA und Vereinigte Arabische Emirate vor Eskalation
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate vor einer weiteren Eskalation gewarnt. Am Dienstag schrieb Araghtschi auf X, sowohl die USA als auch die Vereinigten Arabischen Emirate sollten „vorsichtig sein, nicht erneut in einen Sumpf hineingezogen zu werden“.
In ähnlich vagen Formulierungen zitierte das iranische Staatsfernsehen zuvor einen Militärvertreter mit den Worten, Teheran habe „keinen Plan“ gehabt, die Emirate oder eines ihrer Ölfelder anzugreifen. „Der Vorfall ist das Ergebnis militärischen Abenteurertums der USA, um eine illegale Passage zu schaffen“, wurde der Vertreter im Zusammenhang mit dem Angriff auf eine Ölanlage zitiert – offenbar eine Anspielung auf jüngste Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, die strategisch wichtige Meerenge für den globalen Energiehandel wieder zu öffnen.
Feuer auf Frachtschiff in Straße von Hormus gelöscht
Das nach einer Explosion ausgebrochene Feuer auf einem Schiff der südkoreanischen Reederei HMM Co. in der Straße von Hormus ist mittlerweile gelöscht worden. Die Besatzung habe vier Stunden zum Löschen der Flammen benötigt, berichtete Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf einen Vertreter des Unternehmens. Todesopfer gebe es nicht. Auch über mögliche Verletzungen der 26-köpfigen Besatzung ist nichts bekannt.
Das Schiff lag laut Yonhap zum Zeitpunkt der Explosion in Gewässern nahe den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Meerenge vor Anker. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor am Montag (Ortszeit) auf der Online-Plattform Truth Social geschrieben, dass der Iran ein südkoreanisches Frachtschiff beschossen habe.



