USA: Trump setzt Frist für Umsetzung des Zolldeals und droht der EU
Von der Leyen, Trump im Juli 2025: Das aktuelle Gespräch mit der EU-Kommissionspräsidentin sei „sehr gut“ verlaufen, betonte der US-Präsident. Foto: AP
Washington. Im Zollstreit mit der Europäischen Union setzt US-Präsident Donald Trump eine Frist für die Umsetzung der Handelsvereinbarung. Sollte die EU nicht bis zum Geburtstag der USA – dem 4. Juli – ihren Teil des Abkommens erfüllen, würden die Zölle „leider sofort auf ein viel höheres Niveau steigen“, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.
Der Präsident habe bisher „geduldig gewartet“. „Es wurde versprochen, dass die EU ihren Teil des Abkommens erfüllen und gemäß der Vereinbarung ihre Zölle auf NULL senken würde!“ Der neuesten Drohung Trumps war nach eigenen Angaben ein „sehr gutes Gespräch“ mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorangegangen.
Vergangene Woche hatte Trump der EU bereits vorgeworfen, sich nicht vollständig an den ausgehandelten Zolldeal zu halten. Als Reaktion kündigte er an, bereits diese Woche die Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingeführt werden, von 15 auf 25 Prozent zu erhöhen. Solche Zollerhöhungen würden vor allem Deutschland treffen.



