Kreuzfahrt: Ein Toter! 1200 Passagiere sitzen auf ehemaliger AIDA fest

Kreuzfahrt: Ein Toter! 1200 Passagiere sitzen auf ehemaliger AIDA fest

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Bordeaux (Frankreich) – Ein Toter, mehrere Erkrankte! Nach einem mutmaßlichen Virusausbruch sitzen mehr als 1200 Passagiere auf einem Kreuzfahrtschiff in Frankreich fest.

Die „Ambition“ von der Reederei Ambassador Cruise Line hatte am Dienstagabend in der französischen Hafenstadt Bordeaux angelegt, berichtet unter anderem das Portal Le Matin. Auf der Überfahrt von Brest (ebenfalls Frankreich) war zuvor ein 90 Jahre alter Mann an Bord verstorben.

Norovirus ausgeschlossen

Laut Medienbericht hätten zudem etwa 50 der 1233 zumeist irischen oder britischen Passagiere Krankheitssymptome gezeigt. Nach ersten Untersuchungen sind die Erkrankten nicht mit Noroviren infiziert, die sehr ansteckend sind und Durchfall und Erbrechen auslösen. Es würden jedoch noch weitere Untersuchungen gemacht, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Möglicherweise habe es ein Problem mit verdorbenen Lebensmitteln gegeben.

Die „Ambition“ hatte am 6. Mai von den Shetlandinseln abgelegt. Das Kreuzfahrtschiff, welches von 2019 bis 2022 für die deutsche Marke AIDA Cruises unter dem Namen „AIDAmira“ in See gestochen war, machte Zwischenstopps in Belfast, Liverpool und Brest. Seit Dienstag liegt das Schiff in Bordeaux vor Anker, von wo aus es nach Spanien weiterfahren soll. Neben den Passagieren sind 514 Crewmitglieder an Bord.

Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ war es während einer Fahrt von Argentinien zu den Kapverden zu einem Hantavirus-Ausbruch gekommen, bei dem drei Passagiere starben, darunter eine Deutsche. Bei zwei von ihnen wurde das Virus nachgewiesen, bei dem dritten Todesopfer gilt eine Hantavirus-Infektion nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als wahrscheinlich.

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