Wenn er König ist: Prinz William plant Auszug aus dem Buckingham Palace

Wenn er König ist: Prinz William plant Auszug aus dem Buckingham Palace
Royal-Experte verrät

Wenn er König ist: Prinz William möchte nicht im Buckingham Palace wohnen

privat

Ina Milert

von Ina Milert

15.05.2026, 12:35 Uhr

15. Mai 2026 um 12:35 Uhr

Aktuell läuft eine Debatte um die zukünftige Funktion des Buckingham Palace. Steigende Kosten zwingen die Royals zum Handeln.

  • Im Video oben: Deshalb wird Prinz William niemals Dianas Zuhause bekommen

Die britische Monarchie steht nach neuen Berichten vor einer möglichen historischen Veränderung. Hinter den Kulissen des Buckingham-Palastes wird offenbar intensiv über die künftige Nutzung des Gebäudes diskutiert – im Mittelpunkt stehen hohe Kosten und die Frage, welche Rolle der Palast künftig noch spielen soll.

Laut einem Bericht des Royal-Experten Richard Eden in der „Daily Mail“ belasten die laufenden Renovierungsarbeiten den Steuerzahler mit rund 369 Millionen Pfund (etwa 430 Millionen Euro). Eden beschreibt eine angespannte Stimmung innerhalb des Königshauses und verweist auf „beunruhigende Flüstertöne über Charles und William“. Wörtlich heißt es: „Ich fürchte um die Zukunft.“

Im Zentrum der aktuellen Diskussionen um den Buckingham-Palast steht offenbar ein grundlegender Kurswechsel, den Prinz William (43) laut dem Bericht der „Daily Mail“ mittragen oder künftig selbst prägen könnte. Dabei geht es vor allem um die Frage, welche Funktion der Palast in Zukunft noch erfüllen soll.

Buckingham-Palast soll neue Rolle bekommen

Prinz William, der Millionensummen an das Finanzamt überweist, wird in den Berichten eine deutlich pragmatischere Haltung zugeschrieben als bei der traditionellen Nutzung des Gebäudes. Statt den Buckingham-Palast weiterhin als dauerhaften Wohnsitz der Monarchie zu betrachten, steht die Idee im Raum, ihn stärker als Arbeits- und Veranstaltungsort zu nutzen.

Konkret wird diskutiert, den Palast künftig vor allem für offizielle Termine zu verwenden, während die königliche Familie dort nicht mehr dauerhaft wohnen würde. Ein weiterer Gedanke ist die stärkere Öffnung des Palastes für die Öffentlichkeit. Der Buckingham-Palast könnte unter einem künftigen König William zu einem reinen Arbeitsplatz und Museum werden, das sich durch Ticketverkäufe selbst finanziert.

Prinzessin Kate und Prinz William bei der Gartenparty im Buckingham Palace.

Schon jetzt wird der Buckingham Palace für Veranstaltungen genutzt. IMAGO / Avalon.red

Die historische Bedeutung des Buckingham Palace

Historisch galt der Buckingham-Palast lange als zentraler Wohn- und Machtort der britischen Monarchie. Winston Churchill vertrat die Ansicht, dass die königliche Familie dort leben müsse, da der Palast ein Symbol nationaler Einheit sei. Queen Elizabeth II. verbrachte den Großteil ihrer Regierungszeit im Buckingham-Palast, zog sich jedoch in ihren späteren Jahren zunehmend nach Windsor zurück, das sie als Wohnsitz bevorzugte. König Charles III. lebt bislang überwiegend im Clarence House und nutzt den Buckingham-Palast vor allem für offizielle Anlässe und repräsentative Termine, nicht als dauerhaften Wohnsitz.

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