Fußball-WM 2026: Acht neue Fußball-Regeln für die Weltmeisterschaft

Fußball-WM 2026: Acht neue Fußball-Regeln für die Weltmeisterschaft

Fifa reagiert auf zwei Eklats!: 8 völlig neue Fußball-Regeln für die WM

Auf die DFB-Stars wie Joshua Kimmich (hier beim Test gegen Finnland) kommen neue WM-Regeln zu

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Am Dienstag geht’s los Richtung USA! Und nach der Landung im Trainingslager in Chicago haben die DFB-Stars diese Woche noch einen Fifa-Online-Workshop zum Thema Regeländerungen bei der WM.

Das Ziel der neuen Regeln: Das Spiel soll schneller werden, dafür soll es weniger Zeitspiel und Unterbrechungen geben. Auch der Videoschiedsrichter (VAR) bekommt mehr Befugnisse. Außerdem reagiert die Fifa auf zwei jüngste Eklats.

ZWEI NEUE ROT-REGELN

Bedeckt sich ein Spieler mit der Hand oder dem Trikot den Mund, um Lippenlesen zu verhindern, gibt es dafür nun eine Rote Karte. „Aber nur, wenn es eine konfrontative Konversation ist. Wenn es freundschaftlich ist, beispielsweise zwischen zwei Mitspielern, wird nicht eingegriffen“, sagte Schiri-Chef Pierluigi Collina (66) bei einer Einweisung mit internationalen Medienvertretern, darunter BILD.

Hintergrund der Regeländerung: Kürzlich in der Champions League hatte Benficas Gianluca Prestianni (20) Real-Star Vinicius Junior (25) mutmaßlich rassistisch beleidigt, dabei aber sein Trikot über den Mund gezogen. Prestianni wurde nachträglich gesperrt. Künftig würde er sofort vom Platz gestellt werden.

In der Champions League gab es einen Rassismus-Eklat um Gianluca Prestianni (Benfica Lissabon, M.) und Real-Star Vinicius Junior

Auch ein anderer Vorfall brachte nun eine Änderung mit sich: Im Finale des Afrika-Cups gegen Marokko hatte Senegal aus Protest gegen Schiedsrichterentscheidungen das Feld verlassen. Auch in dem Fall soll es künftig Rot geben. Genauso für Staff-Mitglieder, die ihre Spieler dazu ermutigen.

DREI NEUE ZEITSPIEL-REGELN

Bei Torhüter-Abschlägen oder -Abwürfen gilt nun eine Fünf-Sekunden-Regel. Der Schiedsrichter startet im Eigenermessen sichtbar einen Countdown und zählt nach unten. Verlässt der Ball nicht schnell genug die Hand des Keepers, geht es mit einem Eckball für den Gegner weiter.

So auch bei Wechseln: Der Auswechselspieler hat zehn Sekunden Zeit, um das Feld zu verlassen. Dauert es länger, muss der Einwechselspieler mindestens eine Minute bis zur nächsten Spielunterbrechung draußen warten. Sein Team ist dadurch kurz in Unterzahl. Ausnahme: Der Auswechselspieler ist verletzt und kann dadurch nicht schnell genug vom Platz.

Auch das Zeitspiel bei Verletzungspausen ist ein immer größeres Ärgernis: Der behandelte Spieler darf nun künftig erst nach einer Minute wieder eingewechselt werden. Seine Mannschaft ist auch hier in Unterzahl.

Matthäus legt sich fest!: ER steht bei der WM in der Startelf

Quelle: BILD

Neue Regeln für die Fußball-WM

ZWEI NEUE VAR-REGELN

Änderungen auch beim Videoschiedsrichter: Im Falle eines Platzverweises nach Gelb-Rot darf jetzt die Korrektheit der zweiten Gelben Karte überprüft werden – nicht aber der ersten Gelben Karte. Wird der falsche Spieler mit Gelb oder Rot bestraft, wird künftig auch eingegriffen, wenn ein Spieler der falschen Mannschaft bestraft wurde.

Zudem gilt: Begeht ein Spieler der angreifenden Mannschaft vor der Ausführung eines ruhenden Balls ein klares Foul an einem Verteidiger, das diesen am Verteidigen hindert, und aus der Szene entsteht ein Tor, darf der VAR künftig eingreifen. Das Spiel soll dann mit Freistoß für die verteidigende Mannschaft fortgesetzt werden.

Fifa-Schiri-Chef Pierluigi Collina informierte nun über neue Regeländerungen bei der WM

TRINKPAUSEN-REGELUNG

Bei allen 104 WM-Spielen wird es pro Halbzeit nach rund 22 gespielten Minuten eine jeweils dreiminütige Trinkpause geben – unabhängig vom Stadion und den vorherrschenden Bedingungen. Wie wird sich das auf die Nachspielzeit auswirken? Noch schwer zu sagen! Drei Minuten mehr werden es pro Halbzeit auf jeden Fall.

Bei der letzten WM wurde jede Unterbrechung konsequent nachgespielt, um die Nettospielzeit zu erhöhen. So kamen bei der Partie Englands gegen den Iran (6:2) vor vier Jahren am Ende sogar ganze 27 Minuten obendrauf.

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