Wertvollster Österreicher

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Dieser Artikel erschien erstmals am 2. Juni um 12:12 Uhr und wurde mit neuen Informationen überarbeitet.
Bittere Nachricht für Österreich und Christoph Baumgartner. Der 26 Jahre alte Offensivspieler wird der ÖFB-Elf bei der Weltmeisterschaft fehlen. Am Dienstag bestätigte der Verband den Ausfall, nachdem sich der bei RB Leipzig aktive Profi beim Aufwärmen vor dem Länderspiel gegen Tunesien (1:0) verletzt hatte. Eine MRT-Untersuchung ergab eine Verletzung der Muskulatur im rechten Oberschenkel.
Update, 3. Juni 19:52 Uhr: Baumgartner wird RB Leipzig wohl länger fehlen als gedacht. Nach der erlittenen Muskelverletzung im rechten Oberschenkel wurde der österreichische Nationalspieler am Mittwoch operiert. Nach Angaben von RB verlief der Eingriff erfolgreich. „Unser Offensivspieler wird zeitnah mit der Reha beginnen und diese während der Vorbereitung auf die Saison 2026/27 größtenteils in Leipzig fortführen“, teilten die Sachsen mit.
Baumgartner war die große Hoffnung der Österreicher für das Turnier in Nordamerika. In der Bundesliga für Leipzig erzielte er in der abgelaufenen Saison 13 Treffer und lieferte neun Torvorlagen, was ihn zum fünftbesten Scorer im deutschen Oberhaus machte. Auch in der ÖFB-Elf ist er Leistungsträger und Star der Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick. Kein österreichischer Fußballer hat einen höheren Marktwert als Baumgartner mit 40 Millionen Euro.
Über eine Nachnominierung informierte der ÖFB bisher noch nicht. Kandidaten als Nachrücker für Baumgartner wären Nikolaus Wurmbrand (20) von Rapid Wien oder der Bremer Marco Grüll (27). In der Liste der Spieler, die auf Abruf noch ins Team rücken könnten, findet sich zudem der Gladbacher Kevin Stöger. Aus dem bestehenden Aufgebot könnte nach dem bitteren Ausfall etwa Borussia Dortmunds Carney Chukwuemeka (22) oder dem früheren Münchner Paul Wanner (20) von der PSV Eindhoven eine größere Rolle zukommen. Zu ersetzen ist die Qualität, die Baumgartner nicht zuletzt in dieser Saison zeigte, nicht.
ÖFB-Trainer Rangnick hatte in seinen 26-Mann-Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada insgesamt 14 Profis aus der deutschen Bundesliga berufen. Chukwuemeka und BVB-Kollege Marcel Sabitzer, Xaver Schlager, Nicolas Seiwald (beide Leipzig), Marco Friedl, Romano Schmid (beide Werder Bremen), Stefan Posch, Phillipp Mwene (beide Mainz 05), Philipp Lienhart (Freiburg), Konrad Laimer (FC Bayern), Alexander Prass (TSG Hoffenheim), Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg) und Michael Gregoritsch (FC Augsburg) sind die 13 verbliebenen im Aufgebot.
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