Argentiniens Sorge um Messi und Viele, die „noch nicht hundertprozentig fit“ sind

Argentiniens Sorge um Messi und Viele, die „noch nicht hundertprozentig fit“ sind

Debüt für Capaldo, Balerdi raus 

Argentiniens Sorge um Messi und Viele, die „noch nicht hundertprozentig fit“ sind

©IMAGO

Trainer Lionel Scaloni will kurz vor dem WM-Auftakt noch „keinen Alarm schlagen“. Nach dem 2:0 von Titelverteidiger Argentinien gegen Honduras im vorletzten Testspiel vor dem WM-Ernstfall räumte der Weltmeister-Coach aber ein: „Viele Spieler sind noch nicht hundertprozentig fit.“

Superstar Lionel Messi verfolgte die Partie nur von der Bank aus. Der bald 39 Jahre alte Kapitän der Albiceleste war zuletzt angeschlagen, der Oberschenkelmuskel des Profis von Inter Miami überlastet. „Leo macht gute Fortschritte, er hat bereits teilweise mit der Mannschaft trainiert, und das ist sehr gut“, hatte Scaloni vor der Partie gegen Honduras aber versichert. Ob Messi im finalen Test Mitte der Woche gegen Island zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten. Wie das argentinische Sportblatt „Olé“ berichtete, lösten aber allein die Bilder Messis auf der Leinwand im Stadion in College Station im US-Bundesstaat Texas Begeisterungsstürme unter den Zuschauern aus. Erst recht, als Messi nach der Partie noch ein paar Sprints auf dem Rasen machte.

Noch nicht dabei war neben einigen weiteren aus der Weltmeister-Mannschaft von Katar 2022 auch Torwart Emiliano Martínez von Aston Villa, der sich vor dem gewonnenen Europa-League-Finale gegen den SC Freiburg beim Aufwärmen im Dress von Aston Villa einen Finger gebrochen hatte. Es wird aber davon ausgegangen, dass auch er beim Auftakt der Argentinier in der Nacht auf den 17. Juni deutscher Zeit einsatzbereit sein wird. Gegner ist dann Algerien, zudem trifft Argentinien in der Vorrunde auf Österreich und Jordanien.

Ein ehemaliger Bundesliga-Profis ist raus, Capaldo debütiert

Fehlen wird auf jeden Fall Abwehrspieler Leonardo Balerdi. Der frühere Profi von Borussia Dortmund, der bei Olympique Marseille unter Vertrag steht, fällt wegen einer Muskelverletzung im rechten Unterschenkel aus.

Gegen Honduras kam unterdessen Innenverteidiger Nicolás Capaldo vom Hamburger SV zu seinem Debüt in der argentinischen Nationalmannschaft. Er wurde in der Schlussphase eingewechselt. Erst ein umstrittener Elfmeter, verwandelt durch Lautaro Martínez, brachte die Südamerikaner in der 37. Minute in Führung. In der 54. Minute erhöhte Giuliano Simeone von Atlético Madrid und Sohn von Trainer Diego Simeone auf 2:0.

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