Interview: „Die nächste Eskalationsstufe könnte noch kommen“
WEF-Chef Alois Zwinggi: „Wir haben das Wissen, hervorragend ausgebildete Fachkräfte und eine starke industrielle Basis.“ Foto: picture alliance/KEYSTONE
Berlin. So viel Optimismus hört man derzeit selten. „Die Globalisierung ist nicht tot“, sagt Alois Zwinggi, neuer Chef des World Economic Forum (WEF), des Ausrichters des legendären – und umstrittenen – Weltwirtschaftsgipfels von Davos.
Gerade in Zeiten des Irankriegs, von Energieengpässen und eines kühlen Verhältnisses zu US-Präsident Donald Trump müsse Europa auf seine Stärken setzen, betont Zwinggi: „Wir haben das Wissen, hervorragend ausgebildete Fachkräfte und eine starke industrielle Basis.“
Das Handelsblatt hat ihn am Rande des Treffens gesprochen. Im Laufe des Gesprächs weicht der Optimismus zuweilen Sorge: Bei den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs sieht er eine neue „Eskalationsstufe“. Er verrät auch seine Pläne für Davos 2027.



