Letizia begrüßt blindes Mädchen liebevoll – und vermeidet Fauxpas
Letizia und Felipe von Spanien besuchen die Heilige Messe mit Papst Leo XIV. Die Königin begeistert durch ihren liebevollen Umgang mit einem blinden Mädchen.
Königin Letizia (53) beeindruckte bei ihrem Besuch in der Sagrada Familia in Barcelona. Gemeinsam mit Ehemann König Felipe (58) erschien sie am Mittwoch (10. Juni) zur Heiligen Messe, die von Papst Leo XIV. (70) geleitet wurde. Das Kirchenoberhaupt, das sich seit dem 6. Juni in Spanien befindet, weihte außerdem eine neue Turmspitze ein. Ein 13-jähriges Mädchen namens Valentina hatte die besondere Aufgabe, den Ehrengästen die Details des Kunstwerks zu erklären. Das gelang dank eines taktilen Modells, denn Valentina leidet an einer schweren Sehbehinderung namens Leber’scher kongenitaler Amaurose (LCA), durch die sie nur Licht und Schatten wahrnehmen kann. Wie die spanische Zeitschrift „Hola” laut „Dana Press” berichtet, begeisterte Letizia durch ihren respektvollen Umgang mit dem Mädchen.
Königin Letizia zeigt sich nahbar und liebevoll
Letizia nahm Valentinas Hand und begrüßte sie mit den Worten: „Hallo, ich bin die Königin. Es freut mich, dich kennenzulernen.“ Für das Mädchen war es sicher eine unvergessliche Begegnung und auch das Königspaar zeigte sich ganz hingerissen. „Valentina, bravo, bravo!” und „Herzlichen Glückwunsch!”, sagten sie nach dem Auftritt der 13-Jährigen. Valentina hatte die Details der Turmspitze vorab mithilfe von Tastmitteln erlernt.
Doch auch die Königin schien ihre Hausaufgaben gemacht zu haben und wusste genau, welche Fauxpas es zu vermeiden galt. Liebevoll umarmte sie Valentina zum Abschied und ließ sie wissen: „Der König verabschiedet sich auch von dir.“ Dann reichte ihr Felipe die Hand.
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Experte erklärt: Letizia lag mit ihrem Verhalten genau richtig
Javier Torregrosa, Experte für nonverbale Kommunikation, sprach mit der Zeitschrift „Semana” über den gelungenen Auftritt. „Der König und die Königin zeigten während der Begegnung eine klare Haltung der Nähe und Zuneigung gegenüber dem Mädchen”, sagte er. Letizia berührte Valentina am Unterarm statt an der Schulter, um nicht kontrollierend oder autoritär zu wirken. „In der Sprache der Gesten macht diese subtile Veränderung einen großen Unterschied, da sie Nähe, Empathie und Freundlichkeit über Autorität stellt“, erklärte er und nannte das Verhalten einen „einen Kanal des Vertrauens und der Offenheit“. Letizia von Spanien habe durch ihre Gesten ihre „mütterlichste und authentischste Seite“ gezeigt.

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