Nach vielen Streaming-Hits: Wie geht es auf Netflix weiter?

Nach vielen Streaming-Hits: Wie geht es auf Netflix weiter?

Es wird eng für Netflix: Mit den finalen Staffeln von Squid Game und Stranger Things verabschieden sich zwei der größten Hits des Streamingportals. Nach den letzten Episoden von „Squid Game“ im Sommer und dem Auftakt zum großen Schluss von „Stranger Things“ seit dem 27. November stellt sich die Frage: Wie will der Streaming-Gigant diese riesigen Lücken füllen? Sicher ist: Wednesday kehrt zurück, The Witcher galoppiert in Staffel fünf, und Bridgerton hat seinen nächsten Termin am 29. Januar 2026. Außerdem knüpft ein US-Ableger zu „Squid Game“ unter der Regie von David Fincher (64) an den Mega-Erfolg an, während „Stranger Things“ mit einer Animationsserie fortlebt. Doch wer übernimmt künftig die Krone der globalen Serienhits?

Hoffnungsträger gibt es einige, wie Serienjunkies berichtet. Besonders viel Buzz sammelt die Serienadaption von „Assassin’s Creed“, für die Netflix bereits einen ersten Hauptdarsteller verpflichtet hat. Das Projekt soll die historische Wucht und die akrobatischen Setpieces der Spiele in großem Stil einfangen – ohne Fantasy, aber mit Klingen, Kapuzen und kühnen Stunts. Ebenfalls in Arbeit: „Scooby Doo“ als Live-Action-Serie, die Fans von „Stranger Things“ und „Wednesday“ mit Grusel, Gang-Dynamik und Nostalgie abholen könnte. Daneben plant Netflix eine Neuauflage von „Unsere kleine Farm„, das Familienepos „Kennedy“ – mit Michael Fassbender (48) als Vater von John F. Kennedy (†46) – und eine neue „Pride and Prejudice“-Serie mit Emma Corrin (29). Kurzfristig sorgen Fortsetzungen für Schub, langfristig sollen große Marken die Lücke der abtretenden Flaggschiffe schließen.

Hinter den Kulissen hängt viel an vertrauten Namen und frischen Gesichtern. David Fincher zählt zu den wenigen Regisseuren, die bei Netflix noch echten Event-Status auslösen – seine Handschrift bringt Fans zusammen, die Spannung und Präzision lieben. Emma Corrin wurde nach The Crown zur festen Größe für Period Pieces, während Michael Fassbender mit intensiven Charakterrollen auffällt. Bridgerton“ pflegt seit Jahren eine leidenschaftliche Community, die jede Staffel als soziales Ereignis zelebriert. Und „Scooby Doo“ ist für viele ein Stück Kindheit, das man heute gern gemeinsam weiterguckt – mit Partnern, Freundeskreis oder Familie auf der Couch. Genau diese Mischung aus Vertrautheit, Gesprächsthema-Potenzial und gemeinsamer Sehtradition ist es, die Netflix jetzt klug neu entfachen will.

Das Logo von Netflix
Jenna Ortega als Wednesday Addams, „Wednesday“ Staffel 2
Eloise Bridgerton in Staffel 3 von „Bridgerton“

Kann Netflix nach „Stranger Things“ und „Squid Game“ neue Mega-Hits liefern?

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