Asien: Immobilienkrise überschattet Chinas Industriewachstum
Eine vollautomatisierte Produktionslinie in der chinesischen Provinz Guizhou Tianying: Die chinesische Wirtschaft zeigt momentan ein uneinheitliches Bild. Foto: Yu Tianying/Xinhua/XinHua/dpa
Peking. Shanghai. Die chinesische Wirtschaft hat zu Jahresbeginn ein uneinheitliches Bild gezeigt. Während die seit Jahren andauernde Immobilienkrise die Konjunktur weiter bremst, legte die Industrieproduktion in einigen Bereichen zu. Das geht aus am Montag veröffentlichten Daten des nationalen Statistikamtes in Peking hervor.
Die Preise für neue Häuser sanken im Februar weiter, während die Produktion von Aluminium und der Durchsatz von Rohöl in den ersten beiden Monaten des Jahres zulegten.
Die Immobilienpreise gaben im Februar um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat nach. Im Jahresvergleich betrug der Rückgang 3,2 Prozent, was den stärksten Preisverfall seit acht Monaten darstellt. In 53 der 70 untersuchten Städte sanken die Preise.
In Metropolen wie Peking und Shanghai legten die Preise jedoch leicht zu. Damit bestätigen sich Expertenannahmen, wonach sich gerade die großen Städte am schnellsten von der Immobilienkrise erholen könnten. „Manche Märkte in kleineren Städten werden sich möglicherweise nie wieder vollständig erholen“, sagte der Shanghaier Ökonom Albert Hu dem Handelsblatt.“ Andere Daten zeigten zudem, dass die Immobilieninvestitionen in den ersten beiden Monaten des Jahres um 11,1 Prozent im Jahresvergleich zurückgingen.
Unsere Partner
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Produktvergleich – schnell zum besten Produkt



