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Monopol-Vorwürfe gegen Bayer in den USA

27. Mai 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Ein US-Saatgutunternehmen verklagt den Konzern Bayer wegen illegaler Marktpraktiken bei genmanipuliertem Maissaatgut. Der Klägerin zufolge soll der Konzern Milliarden unrechtmäßig verdient haben.

Der Agrar- und Pharmariese Bayer steht in den USA vor Gericht. Ein Saatgutunternehmen aus Iowa wirft dem Konzern vor, den Markt für gentechnisch veränderte Maissorten zu kontrollieren und damit Wettbewerber auszuschließen. Besonders umstritten ist die patentierte Sorte NK603, die gegen das Unkrautvernichtungsmittel Roundup resistent ist.

Nach Ansicht des Klägers hat Bayer durch diese Praktiken die Kosten für Landwirte künstlich in die Höhe getrieben. Die Zivilklage wurde vor Gericht in Missouri eingereicht und soll sich zu einer Sammelklage entwickeln. Der Kläger fordert eine dreifache Entschädigung für die erlittenen Schäden und beziffert diese auf Hunderte Millionen bis Milliarden Dollar.

Bayer weist die Anschuldigungen kategorisch ab. Der Konzern erklärt, der Markt für Saatgut sei vielfältig und von fairen Wettbewerbsbedingungen geprägt. Das Unternehmen kündigte an, sich vor Gericht gegen die Vorwürfe verteidigen zu werden.

H
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