Sohn von Bundesliga-Trainer erhielt Beleidigungen und sogar eine Ohrfeige: Ich wurde wegen meines Nachnamens gemobbt!
Romeo Ilzer (19)
Wien – Sein größter Traum ist es, eines Tages in der UFC zu kämpfen – in der Vergangenheit musste er aber schon so einiges mitmachen. Im Podcast „Mind Games“ hat der Sohn von Hoffenheim-Trainer Christian Ilzer (48) – der 19 Jahre alte Romeo Ilzer – verraten, dass er in der Schule wegen des Nachnamens seines Vaters gemobbt wurde.
Der MMA-Kämpfer erinnert sich an seine Zeit in der Mittelschule: „Da war es wirklich das erste Mal, wo ich Mobbing erlebt habe. Das war eigentlich der Punkt, an dem ich gesehen habe: Okay, die Welt dreht sich nicht nur um Sonnenschein und Regenbogen, sondern es gibt auch Menschen, die es nicht gut mit dir meinen.“
Besonders der Nachname Ilzer spielte dabei eine entscheidende Rolle. Romeo führt aus: „Es gab damals die Sprüche: ‚Der hat so viel Geld, der hat das, der hat das‘ – obwohl es eigentlich gar nicht so war, aber die Leute haben es halt geglaubt. Ich wurde als ‚reiche Sau‘ bezeichnet und habe wirklich auch mal eine Ohrfeige gekriegt.“
Ausgerechnet Mama Ilzer ist ihrem Sohn dann zur Hilfe gekommen: „Meine Mutter lässt sich nichts gefallen, vor allem, wenn es um ihre Kinder geht. Da sieht sie sofort Rot. Sie ist dann am nächsten Tag mit mir in die Schule mitgegangen und hat gefragt: ‚Wer war das?‘ Und ich so: ‚Der, der, der.‘ Dann ist sie gleich hin und hat gesagt: ‚Wehe, du nennst meinen Bub noch einmal reiche Sau!‘ Danach war Ruhe.“
„Mein Vater ist ein absolutes Arbeitsmonster“
Trotz der schweren Momente ist Romeo heute „wirklich stolz, den Namen tragen zu dürfen.“ Sein Vater ist für ihn ein echtes Vorbild. Romeo schwärmt: „In erster Linie nehme ich viel von seiner Mentalität mit, vor allem von seiner Disziplin. Mein Vater ist ein absolutes Arbeitsmonster, es ist unfassbar, wie viel er arbeitet.“
Hoffenheim-Trainer Chris Ilzer (48/l.) mit Sohn Romeo
Der MMA-Fighter blickt hinter die Kulissen des Bundesliga-Trainers: „Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass er jeden Tag 12 Stunden arbeitet. Er ist wirklich fast durchgehend am Arbeiten, und das sieht halt keiner. Da, wo er ist, ist er nicht aus Zufall.“
„Du willst ihn verletzen, er will dich verletzen“
Diese eiserne Disziplin hat sich Romeo für seinen eigenen Traum abgeschaut. Er will als Profi-Kämpfer in die UFC!
Für seinen Traum vom Käfig gibt Romeo alles: „In meinem Kopf ist 24/7 nur MMA, MMA, MMA. Es ist einfach ein sehr harter Sport. Du gehst in einen Käfig rein, sozusagen in Unterhose, und kämpfst gegen einen anderen Mann. Du willst ihn verletzen, er will dich verletzen.“
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Obwohl der Druck und die Angst vorm Versagen manchmal groß sind, ist sich der Österreicher sicher, dass er es ganz nach oben schafft.
Romeo selbstbewusst: „Ich bin ein Mensch, der ziemlich überzeugt ist von sich selbst. Deswegen gehe ich davon aus, dass ich es schaffen werde. Früher oder später wird es passieren.“
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