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Flutkatastrophe in Dagestan: Dutzende Tote, Tausende ohne Obdach

07. April 2026· Nadine Sommer

Intensive Regenfälle haben in der russischen Teilrepublik Dagestan zu massiven Überflutungen geführt. Ein Staudamm brach, ganze Stadtteile wurden verwüstet. Die Behörden melden mehrere Todesopfer und ziehen Bilanz.

Eine verhehrende Flutwelle hat die russische Nordkaukasus-Region Dagestan heimgesucht. Auslöser waren Dauerregen, die zum Bruch einer Staumauer in der Region Derbent führten. Die Wassermassen zerstörten in ihrem Weg über 2000 Häuser und zwangen mehr als 4000 Menschen zur Flucht in Sicherheit.

Nach bisherigen Erkenntnissen kamen mindestens fünf Menschen ums Leben. Vier starben, darunter drei Kinder, als Fahrzeuge von den Fluten erfasst wurden. Ein weiteres Todesopfer forderte ein Erdrutsch. Weitere Menschen werden noch vermisst. In der Hauptstadt Machatschkala zeigen Videos in sozialen Medien das Ausmaß der Zerstörung: Gebäude wurden weggerissen, eine strategisch wichtige Brücke stürzte ein. Einsturzgefährdete Häuser und überflutete Umspannwerke verschärfen die Notlage zusätzlich.

Die Katastrophe ist nicht vorbei: Meteorologen warnen vor weiteren Regenfällen und Erdrutschen. Behörden riefen in mehreren Städten den Ausnahmezustand aus und richteten Notunterkünfte ein. Hubschrauber unterstützen die Rettungsarbeiten. Die Niederschläge plagen die Region bereits seit Ende März.

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