Delanis Malediven-Traum wurde wahr!
30.04.2026, 07:48 Uhr
30. April 2026 um 07:48 Uhr
Delani Diekmeier kämpft seit über einem Jahr gegen den Krebs. Ihr großer Traum, eine Reise auf die Malediven, wurde jetzt erfüllt. Mit Papa Dennis und Mama Dana ging es ins Paradies.
- Im Video oben: Dennis Diekmeier nennt seine krebskranke Tochter „unser Riesenvorbild“.
Türkisfarbenes Meer, weißer Sandstrand, im sanften Wind wehende Palmen – davon träumt Delani Diekmeier (15) seit mehr als einem Jahr. Während ihrer Chemotherapie schaute sich die krebskranke Teenagerin Bilder von den Malediven an. Sie ließen Delani in eine andere Welt eintauchen und zumindest für kurze Zeit die Realität vergessen. Irgendwann den weichen Sand unter den Füßen spüren, Delfine und die Unterwasserwelt beim Schnorcheln beobachten und in einem Infinitypool schwimmen – all das schien unerreichbar. Doch dann wurde der Traum Wirklichkeit.
Zeit mit Mama und Papa – Delani Diekmeiers Traum vom Malediven-Urlaub wird wahr
Über BUNTE wurde die Malediven-Expertin Sabine Beyer auf das Schicksal der ältesten Tochter von Influencerin Dana Diekmeier (40) und Ex-HSV-Spieler Dennis Diekmeier (36) aufmerksam. Beyer war gerade selbst auf dem Weg in den Indischen Ozean, als sie den Entschluss fasste, Delani diesen Wunsch zu erfüllen.
„Ist der Sandstrand wirklich wie auf den Videos? Und gibt es auf der Insel Fahrräder, wie man sie immer sieht?“, fragte Delani ihre Mutter bei der Urlaubsvorbereitung. „Als wir hier ankamen und ein Fahrrad mit Delanis Namen am Steg stand, war das ihr absolutes Highlight. Sie konnte es nicht glauben“, erzählt Dana Diekmeier BUNTE. Barfuß im Sand, mit dem Fahrrad über die Insel fahren und einfach Zeit mit Mama und Papa verbringen – für Delani wurde auf der Insel Sirru Fen Fushi das Unmögliche möglich.
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Die Ärzte empfahlen den Diekmeiers, möglichst bald aufzubrechen
Eine Woche lang genoss sie die Zeit fernab von Krankenhäusern und Arztpraxen, ganz ohne Alltagssorgen. Die drei jüngeren Geschwister blieben zu Hause. „Es ist Delanis Traum, sie soll im Mittelpunkt stehen. Wir wollen für sie da sein und diese Momente gemeinsam erleben“, erklärt Dana die Entscheidung, nur zu dritt zu verreisen. Ein weiterer Punkt: Die Ärzte empfahlen den Diekmeiers, möglichst bald aufzubrechen – denn keiner weiß, wie es Delani in wenigen Wochen gehen wird.
„Wir waren schnorcheln, haben Delfine und Mantarochen gesehen, sind im Meer geschwommen“, erzählt Delani strahlend. Für kleine Abenteuer sorgten der Nervenkitzel auf einem Jetski und sogar ein Hai wurde gesichtet. Besonders bewegt hat die Familie die Herzlichkeit der Menschen vor Ort. „Man merkt, dass man im Paradies ist“, schwärmt Mutter Dana. „Es ist noch schöner, als wir es uns vorgestellt haben.“
Rund 15 Tabletten muss Delani täglich einnehmen
Doch die Vorbereitungen für die Reise stellten die Diekmeiers vor große Herausforderungen, es musste für den Fall eines Falles vieles für Delani abgesichert werden. Arztbriefe mussten in verschiedene Sprachen übersetzt, die nächstgelegenen Krankenhäuser recherchiert und ein Koffer voller Medikamente gepackt werden. „Man geht nicht davon aus, dass etwas passiert, aber wir sind vorbereitet“, sagt Dana. Rund 15 Tabletten muss Delani täglich einnehmen – eine ständige Erinnerung daran, warum dieser Urlaub so viel für sie bedeutet. Denn noch immer gilt sie als unheilbar krank. „Wir wissen, dass wir wegen Delanis Krankheit hier sind. Aber wir sind auch dankbar, dass wir diese Reise machen dürfen“, sagt ihre Mutter.
Die Familie tankt Kraft – sie wird sie brauchen. Schon kurz nach der Rückkehr nach Deutschland geht es mit vollem Programm weiter. „Wir landen am Sonntag, und am Mittwoch muss Delani schon wieder ins MRT. Die letzten Ergebnisse waren leider nicht gut – es wächst weiter und ist nicht zu stoppen. Da es keine Therapien oder Studien gibt, weiß niemand, wie lange es ihr noch so gut geht“, sagt Dana nachdenklich. Während ihre Mutter an die Behandlung denkt, schmiedet Delani bereits neue Pläne: „Wenn wir zurückkommen, habe ich noch zwei Wochen bis zu meinem großen Reitturnier. Dafür muss ich jetzt trainieren.“ Ihr nächstes Ziel wartet also schon – auf dem Rücken ihres geliebten Pferdes, mit dem Wunsch, erneut einen Platz auf dem Treppchen im Springreiten zu belegen.



