Emilia Clarke, 39, räumt mit einem Gerücht über ihre Zeit bei »Game of Thrones« auf. In einem Interview mit »Variety « verrät die Schauspielerin, dass die Gehälter der Hauptdarsteller geringer waren als von vielen angenommen. Laut Clarke seien Angaben von 300.000 US-Dollar pro Folge maßlos übertrieben: »So viel haben wir nicht verdient. Können Sie sich das vorstellen? Ich hätte ein paar Porsches fahren müssen!«
Clarke gab zwar das tatsächliche Gehalt der Darsteller nicht preis, erzählte dem Magazin jedoch, dass sie finanziell so gut abgesichert sei, dass sie die Hypothek ihrer Eltern abbezahlen konnte.
Clarke, deren Figur Daenerys Targaryen vor sieben Jahren zum Ende der letzten »Game of Thrones«-Staffel starb, sprach mit »Variety« auch über ihren Ruhm. Anfangs habe sie die weltweite Bekanntheit, die sie mit Mitte zwanzig durch die Serie erlangte, überfordert. Heute ist sie entspannter. »Ich habe viel Zeit damit verbracht, das zu verstehen«, sagt sie. »Und dann wird einem klar, dass es nur eine Formel ist: Je weniger man im Fernsehen zu sehen ist, desto weniger berühmt ist man. Es kommt und geht.«
Auch mit dem Tod ihrer Serienfigur, der damals viele Fans, wie das Ende der Serie, ernüchtert zurückgelassen hatte, hat Clarke Frieden geschlossen. Etwas am Schicksal von Daenerys ändern können, hätte sie laut eigener Aussage ohnehin nicht. »Nein«, antwortet sie im Gespräch mit »Variety« auf eine entsprechende Frage. Sie erklärt, dass das Autorenduo David Benioff und D.B. Weiss sogar »darauf bestanden hat, dass wir die Zeilen genau so sagten, wie sie sie geschrieben hatten«, – bis zu dem Punkt, dass sie, wenn sie etwa »it is« mit »it’s« abkürzten, sie baten, es noch einmal zu versuchen.
»Ich bekam die Drehbücher, und ich habe mich nach besten Kräften in sie hineinversetzt, sie verstanden und jede Entscheidung, die sie traf, mitverfolgt, damit es sich wie meine eigene anfühlte«, sagt Clarke. »Ich hatte das Gefühl, dass das meine Aufgabe war.« Das Gefühl, an ihrer Entwicklung mitgewirkt zu haben, hatte sie jedoch nicht. Doch damit hat sich die Schauspielerin nach eigener Aussage abgefunden.
Ihr Gehalt, auch wenn es nicht 300.000 US-Dollar pro Folge waren, dürfte ihr dabei geholfen haben.



