Gastkommentar: KI beflügelt deutsche Start-ups – das bietet eine Riesenchance
Carsten Puschmann ist Investor und Serial Entrepreneur. Er investiert gemeinsam mit Family-Offices in wachstumsstarke Start-ups in Deutschland und den USA. Foto: Q-One, Maskot/Getty Images [M]
Deutschland galt lange als schwieriges Terrain für Tech-Gründungen: wenig Kapital, viel Regulierung, starke Risikoaversion. Nun verändert Künstliche Intelligenz (KI) die Landschaft grundlegend. Das deutsche Start-up-Ökosystem steht vor einem Boom, der alle Entwicklungen der vergangenen anderthalb Jahrzehnte übertreffen könnte.
2025 gründeten sich 3568 neue Start-ups – so viele wie nie zuvor und ein Zuwachs von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Entscheidend ist jedoch die Qualität dieser Unternehmen: Sie zielen zunehmend auf reale Wertschöpfung statt allein auf Wachstum.
Das frühere Scheitern von Tech-Wellen in Deutschland basierte oft auf einem Missverhältnis zwischen Ambitionen und Märkten. KI agiert hier als Transformationshebel in Sektoren wie Industrie, Energie, Gesundheit und Logistik.
Der KI-Zyklus gliedert sich in vier Stufen: Rechenleistung, Datenzentren, große Modelle und schließlich Anwendungen. Während die ersten drei Phasen von den USA und Asien dominiert werden, bietet die vierte Stufe Deutschland immense Chancen. Unser Land punktet mit einem dichten industriellen Ökosystem, tiefem Expertenwissen und anspruchsvollen Kunden.
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