Iran-Krieg: Briten melden iranischen Angriff auf Tanker in Straße von Hormus
Frachtschiffe nahe der Straße von Hormus: Das britische Militär hat einen Angriff von Schnellbooten der iranischen Revolutionsgarde gemeldet (Archivbild). Foto: REUTERS
Iran: Neue US-Vorschläge werden geprüft
Teheran prüft nach eigenen Angaben neue Vorschläge der USA über eine Einigung im Iran-Krieg. Der Oberste Nationale Sicherheitsrat der Islamischen Republik teilte am Samstag mit, Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, habe die Vorschläge in der Vermittlerrolle seines Landes in dem Konflikt bei seinem Besuch in Teheran präsentiert. Die Sichtung sei noch nicht abgeschlossen.
Zu dem Inhalt der Vorschläge machte das Gremium zunächst keine Angaben, erklärte aber, die Voraussetzung weiterer Gespräche sei, dass Washington von „exzessiven Forderungen“ abrücke und seine Vorstellungen der Realität anpasse.
Bis zu einer vollständigen Beendigung des Krieges und der Vereinbarung eines dauerhaften Friedens in der Region werde der Iran die volle Kontrolle über die Straße von Hormus behalten. Teheran werde detaillierte Informationen zu passierenden Schiffen sammeln, Durchfahrtszertifikate ausstellen und Gebühren für die Durchfahrt erheben.
Iran: Hormus-Sperre als Hebel gegen Sanktionen
Der Iran nutzt die Sperrung der Straße von Hormus nach eigenen Angaben gezielt als politisches Druckmittel gegen internationale Sanktionen. Wie der Erste Vizepräsident Mohammed-Resa Aref laut Nachrichtenagentur Fars sagte, sei Teheran durch die Verwaltung der Meerenge in der Lage, allen wirtschaftlichen Strafmaßnahmen standzuhalten. Das Ende des Krieges mit den USA und Israel wird aus Sicht von Aref mit einem Ende der Sanktionen zusammenfallen.
Nach Auffassung des Vizepräsidenten liegt die Verwaltung der Wasserstraße völkerrechtlich in der alleinigen Verantwortung des Irans. Diese Aussage ist aber höchst umstritten und entspricht nicht der herrschenden internationalen Rechtsauffassung.
Trump: „Wir führen sehr gute Gespräche, es läuft wirklich gut“
US-Präsident Donald Trump zeigte sich trotz der geschlossenen Straße von Hormus bei einer Pressekonferenz zuversichtlich, eine Einigung mit dem Iran erzielen zu können. „Wir führen sehr gute Gespräche, es läuft wirklich gut“, so Trump im Weißen Haus. Iran wolle die Straße von Hormus erneut schließen, aber die USA seien nicht erpressbar. Schiffe seien auf dem Weg nach Texas und Louisiana, so Trump.
Weitere Informationen würden am Ende des Tages folgen, kündigte der US-Präsident an. Man nehme eine entschlossene Haltung ein, schließlich habe der Iran viele Menschen getötet. Sie kämen damit nicht mehr davon, so Trump.
US-Präsident Donald Trump spricht im Oval Office des Weißen Hauses. dpa
Britisches Militär: Projektil trifft Containerschiff vor Oman
Ein Containerschiff ist rund 50 Kilometer nordöstlich vom Oman von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Das teilte die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) am Samstag mit. Bei dem Angriff seien mehrere Container beschädigt worden.
Französischer Soldat bei UN-Mission im Libanon getötet
Im Libanon ist ein französischer Soldat der UN-Mission Unifil getötet worden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bestätigte den Tod des Soldaten bei X und teilte mit, dass drei weitere Kameraden verwundet und evakuiert worden seien. „Alles deutet darauf hin, dass die Hisbollah für diesen Angriff verantwortlich ist“, schrieb Macron. Er forderte die libanesische Regierung auf, die Verantwortlichen sofort festzunehmen.
Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam verurteilte den Angriff auf das Schärfste. Der Angriff schade dem Libanon und dessen Beziehungen mit befreundeten Ländern weltweit. Frankreich ist dem Libanon als frühere Mandatsmacht bis heute traditionell eng verbunden. Libanons Präsident Joseph Aoun telefonierte nach dem Angriff auch mit Macron.
Unifil teilte mit, dass die Soldaten heute früh Sprengsätze an einer Straße im Süden beseitigt hätten. Dabei seien sie unter Beschuss geraten, woraufhin einer der Unifil-Soldaten getötet und drei weitere verletzt worden seien. Einer ersten Einschätzung zufolge seien Hisbollah-Kämpfer für den Angriff verantwortlich. Die Miliz äußerte sich zunächst nicht.
Mehrere Tanker haben Straße von Hormus vor erneuter Sperre passiert
Bei der vorübergehenden Öffnung der Straße von Hormus haben Schifffahrtsdaten zufolge mehr als ein Dutzend Tanker die Meerenge passiert. Bei den Schiffen, die die Route durch iranische Gewässer südlich der Insel Larak anscheinend nahmen, handelt es sich demnach vorwiegend um ältere Frachter, die nicht westlichen Besitzern gehören. Darunter sollen sich auch mehrere mit Sanktionen belegte Schiffe befinden. Der Iran habe die Durchfahrt für eine begrenzte Anzahl von Öltankern und Handelsschiffen auf Basis vorheriger Vereinbarungen erlaubt, teilten die iranischen Revolutionsgarden mit.
UN: Zwei beauftragte Fahrer bei Beschuss Israels in Gaza getötet
Trotz der seit einem halben Jahr geltenden Waffenruhe im Gazastreifen sind dort UN-Angaben zufolge zwei vom Kinderhilfswerk Unicef beauftragte Fahrer bei israelischem Beschuss ums Leben gekommen. Unicef äußerte sich empört über den Vorfall am Freitagmorgen an einer Wasserabfüllanlage im Norden des Gebiets. Den Angaben zufolge wurden dabei zwei weitere Menschen verletzt. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie prüfe die Vorwürfe.
Die beiden Lkw-Fahrer sollten laut Unicef Menschen im Gazastreifen mit sauberem Wasser versorgen. Es habe bei dem routinemäßigen Vorgang keinerlei Änderungen an den Abläufen gegeben. Das UN-Kinderhilfswerk forderte Israel auf, den Vorfall zu untersuchen. Humanitäre Helfer, Anbieter lebenswichtiger Dienstleistungen sowie zivile Infrastruktur dürften niemals Ziel von Angriffen werden, mahnte die Organisation.
Briten melden iranischen Angriff auf Tanker in Straße von Hormus
Das britische Militär hat einen Angriff von Schnellbooten der iranischen Revolutionsgarde auf einen Tanker in der Straße von Hormus gemeldet. Die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) teilte am Samstag mit, der Tanker und dessen Besatzung seien nach ersten Erkenntnissen in Sicherheit.
Der Schiffsverfolgungsdienst TankerTrackers.com berichtet ebenfalls von einem Schusswechsel zwischen den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) und indischen Handelsschiffen in der Straße von Hormus. Unter Berufung auf den maritimen Notrufkanal meldet der Dienst, iranische Einheiten hätten zwei Schiffe gewaltsam zurückgedrängt. Betroffen sei unter anderem ein VLCC-Supertanker, der zwei Millionen Barrel (rund 272.000 Tonnen) irakisches Rohöl transportiert.
Libanesische Führung berät über Gespräche mit Israel
Die libanesische Staatsführung hat sich über mögliche Verhandlungen mit Israel ausgetauscht. Wie das Büro von Präsident Joseph Aoun mitteilte, sprach Aoun bei einem Treffen mit Regierungschef Nawaf Salam über die „Bereitschaft zu Verhandlungen“ mit Israel.
Die beiden Länder befinden sich seit dem Jahr 1948 formal im Kriegszustand. US-Präsident Donald Trump hat Aoun und den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu einem Treffen im Weißen Haus eingeladen. Ein Termin wurde noch nicht genannt.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun. AFP
Israels Armee meldet Zwischenfälle im Libanon trotz Waffenruhe
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit Beginn der Waffenruhe mit dem Libanon mehrfach mutmaßliche Hisbollah-Mitglieder angegriffen, die sich im Süden des Nachbarlandes israelischen Soldaten genähert haben sollen. Sie hätten gegen die Waffenruhe-Vereinbarung verstoßen und eine unmittelbare Bedrohung für die Soldaten dargestellt, teilte das Militär am Nachmittag mit. Demnach gab es mehrere solcher Vorfälle.
Israels Armee sei im Rahmen der Waffenruhe-Vereinbarung dazu berechtigt, sich zu verteidigen, hieß es in der Mitteilung weiter. „Um die Bedrohung zu beseitigen, führte die israelische Luftwaffe gemeinsam mit Bodentruppen präzise Angriffe auf die Terroristen durch.“ Auch Artilleriefeuer sei eingesetzt worden. Als Reaktion auf die Bedrohungen habe das Militär im Südlibanon auch Anlagen ins Visier genommen, die von der Hisbollah für Angriffe genutzt worden seien.
Der arabische Sender Al Jazeera sowie der Hisbollah-Sender Al-Manar meldeten israelischen Artilleriebeschuss auf mehrere Orte im Südlibanon. Berichte über Opfer gab es im Laufe des Tages zunächst nicht. Die Angaben lassen sich allesamt nicht unabhängig überprüfen.
US-Militär: Setzen Seeblockade gegen Iran durch
Das US-Militär setzt nach eigenen Angaben eine Seeblockade gegen Schiffe durch, die iranische Häfen und Küstengebiete anlaufen oder verlassen wollen. Seit Beginn der Maßnahme seien 23 Schiffe der Anweisung der US-Streitkräfte gefolgt und seien in Richtung Iran zurückgekehrt, teilt das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit.
Iran warnt USA im Streit über Straße von Hormus
Im Streit über die Passage von Schiffen durch die Straße von Hormus warnt der stellvertretende iranische Außenminister Said Chatibsadeh die USA vor Konsequenzen. Der Iran habe angekündigt, die sichere Durchfahrt von Handelsschiffen im Einklang mit der jüngsten Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon zu gestatten. „Die andere Seite, die amerikanische Seite, hat versucht, dies zu sabotieren, indem sie erklärte, die Straße sei offen, außer für Iraner“, sagt Chatibsadeh. „Das war der Grund, warum wir gesagt haben: ‚Wenn Sie die Bedingungen der Waffenruhe verletzen, wenn die Amerikaner ihr Wort nicht halten, wird das Konsequenzen für sie haben‘.“
Iran: Noch kein Termin für neue Gespräche mit den USA
Für die nächste Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA steht nach iranischen Angaben noch kein Termin fest. Dies sagte der stellvertretende iranische Außenminister Said Chatibsadeh am Rande eines Diplomatentreffens im türkischen Antalya. Der Iran wolle keine Gespräche führen, die zum Scheitern verurteilt seien und als Vorwand für eine weitere Eskalation dienen könnten. Die ranghöchsten amerikanisch-iranischen Gespräche seit der Islamischen Revolution von 1979 sind in Islamabad ohne Einigung zu Ende gegangen.
Wir konzentrieren uns nun darauf, den Rahmen für eine Verständigung zwischen beiden Seiten zu finalisieren. Bis wir uns auf den Rahmen geeinigt haben, können wir keinen Termin festlegen.
Iranischer Vizeaußenminister Said Chatibsadeh
Libanons Ministerpräsident meldet Angriff auf UN-Blauhelme
Nach Angaben von Libanons Ministerpräsident Nawaf Salam hat es einen Angriff auf UN-Blauhelme gegeben. Betroffen gewesen seien Mitglieder des französischen Unifil-Kontingents. Salam
und ordnet eine Untersuchung des Vorfalls an.
Iran laut Vizeaußenminister nicht zu neuen Verhandlungen bereit – keine Übergabe von angereichertem Uran
Der Iran hat eine Übernahme von angereichertem Uran durch die USA ausgeschlossen. Vizeaußenminister Said Chatibsadeh sagte der Nachrichtenagentur AP am Samstag im türkischen Antalya, das werde nicht geschehen. Zugleich dämpfte er die Erwartung auf weitere direkte Gespräche zwischen beiden Ländern. Die Iraner seien für eine neue Runde direkter Gespräche nicht bereit, weil die US-Seite „ihre maximalistische Position“ nicht aufgegeben habe.
US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag die Bergung von angereichertem Uran in der Islamischen Republik angekündigt und behauptet: „Die USA werden den gesamten nuklearen Staub bekommen.“ Dabei bezog er sich auf 440,9 Kilogramm Uran mit einem Anreicherungsgrad von bis zu 60 Prozent, über das der Iran nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit Stand 13. Juni 2025 verfügte.
Iran hat Luftraum teilweise wieder geöffnet
Vor der Rücknahme der angekündigten Aufhebung der Beschränkungen in der Straße von Hormus hat der Iran seinen Luftraum teilweise wieder geöffnet. Die staatliche Zeitung „Iran“ zitierte die zivile Luftfahrtbehörde des Landes damit, dass einige Routen über dem Osten des Irans um 7 Uhr (Ortszeit) am Samstag wieder geöffnet worden seien. Der Flugverkehr an den Airports werde schrittweise wieder anlaufen, hieß es. Ein Zeitrahmen wurde jedoch nicht genannt.
Der iranische Luftraum war seit Kriegsbeginn am 28. Februar geschlossen. Unklar war zunächst, ob die Rücknahme der Öffnung der Straße von Hormus Folgen für die Waffenruhe mit den USA und die Wiederaufnahme des Flugverkehrs haben wird.
Pakistanischer Premier nach Iran-Gesprächen auf dem Rückweg
Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif ist nach Gesprächen über den Iran-Konflikt wieder aus der Türkei abgereist. Sharif hatte in Antalya an einem Diplomatie-Forum teilgenommen und dort den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan sowie Scheich Tamim getroffen, den Emir von Katar.
Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif. AFP
Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig
Der Iran macht die am Vortag angekündigte Öffnung der Straße von Hormus rückgängig. Das teilte das Hauptquartier der Streitkräfte laut Nachrichtenagentur Fars mit. Als Grund wird die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA angeführt.
Trump droht mit Ende der Waffenruhe mit dem Iran
US-Präsident Donald Trump droht mit einem Ende der Waffenruhe mit dem Iran, falls bis Mittwoch keine langfristige Einigung zur Beendigung des Krieges erzielt werde. „Vielleicht werde ich sie nicht verlängern, aber die Blockade der iranischen Häfen wird bestehen bleiben“, sagte Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One. „Die Blockade bleibt, und leider müssen wir dann wieder anfangen, Bomben abzuwerfen.“
Donald Trump: Er spricht mit Reportern an Bord der Air Force One auf seinem Flug von der Joint Base Andrews nach West Palm Beach. Mark Schiefelbein/AP/dpa
USA verlängern Lockerungen für Sanktionen auf russisches Öl
Die USA haben ihre Lockerungen von Sanktionen auf russisches Öl für einen weiteren Monat verlängert. Die Ausnahmeregelung erlaubt den Kauf von Ölprodukten aus Russland, die seit Freitag auf Schiffe verladen wurden. Sie ist bis zum 16. Mai befristet und folgt auf eine entsprechende 30-tägige Regelung, die am 11. April auslief. Der Schritt ist Teil von Washingtons Versuchen, die Energiepreise zu dämpfen. Diese sind im Zuge des von den USA und Israel begonnenen Kriegs gegen den Iran weltweit stark gestiegen. Das Vorgehen ist jedoch insbesondere in Europa umstritten, denn es könnte Bemühungen behindern, Russland die Finanzierung des Kriegs in der Ukraine zu erschweren.
Ein Sprecher des US-Finanzministeriums erklärte, man wolle sicherstellen, „dass Öl für diejenigen verfügbar ist, die es benötigen“. Vor wenigen Tagen hatte Finanzminister Scott Bessent noch erklärt, Washington werde die Ausnahmeregelung nicht verlängern. Trump und seine Republikaner sehen sich jedoch wegen der gestiegenen Preise mit Unmut in der amerikanischen Bevölkerung konfrontiert.
Iran: USA riskieren mit Blockade erneute Hormus-Schließung
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat mit einer erneuten Schließung der Straße von Hormus gedroht, falls die USA auch nach Öffnung der Meerenge an ihrer Seeblockade festhalten. Die Straße von Hormus werde „nicht offen bleiben“, sollte die US-Blockade andauern, schrieb Ghalibaf in der Nacht zum Samstag auf der Online-Plattform X.
Am Freitag hatte der Iran verkündet, die wichtige Wasserstraße für den kommerziellen Schiffsverkehr vollständig wieder geöffnet zu haben. US-Präsident Donald Trump betonte indes, die amerikanische Blockade iranischer Schiffe und Häfen werde „in vollem Umfang beibehalten“, bis Teheran ein Abkommen mit den USA erreiche.
Größter Schiffskonvoi seit Kriegsbeginn kehrt vor der Straße von Hormus um
Eine Gruppe von rund 20 Handelsschiffen hat den Versuch abgebrochen, die Straße von Hormus zu passieren. Schiffsbewegungsdaten zufolge sind die meisten Schiffe, darunter Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker, wieder umgekehrt. Der Grund dafür ist zurzeit unklar. Zu der Gruppe gehören auch drei Containerschiffe der französischen Reederei CMA CGM. Sie lehnte eine Stellungnahme ab. Die Schiffe waren Teil des bisher größten Schiffskonvois Richtung Straße von Hormus seit Beginn des Iran-Krieges.
Trump: Wollen Uran mit „vielen Baggern“ aus Iran holen
US-Präsident Donald Trump hat seine Absicht bekräftigt, vergrabenes angereichertes Uran aus dem Iran bergen zu lassen. „Die USA werden den gesamten nuklearen Staub bekommen“, erklärte Trump am Freitag (Ortszeit) bei einem Auftritt in Phoenix im Bundesstaat Arizona. „Wir werden ihn bekommen, indem wir mit vielen Baggern in den Iran hineingehen.“
Der Iran beteuert, er strebe nicht nach Kernwaffen, sein Atomprogramm diene ausschließlich friedlichen Zwecken. Das Land hat Uran jedoch deutlich höher angereichert, als es für eine zivile Nutzung notwendig wäre. Kurz vor Beginn des Iran-Krieges Ende Februar verfügte der Iran nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über 440,9 Kilogramm Uran mit einem Anreicherungsgrad von bis zu 60 Prozent – ein kleiner technischer Schritt bis zum waffenfähigen Anreicherungsgrad von 90 Prozent.
Trump: USA und Iran setzen Verhandlungen am Wochenende fort
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden am Wochenende fortgesetzt, kündigt Präsident Donald Trump an. Es gebe nicht mehr allzu viele wesentliche Differenzen.
Iran droht mit Reaktion auf Trumps Beibehaltung von US-Seeblockade
Der Iran hat die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, an der Seeblockade gegen iranische Schiffe und Häfen festzuhalten, scharf kritisiert. Aus Teherans Sicht sei dies ein Verstoß gegen die Waffenruhevereinbarung, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, nach Berichten staatlicher Medien am Freitag. Der Iran habe immer noch die Aufsicht über die Straße von Hormus und stehe zu seinen Verpflichtungen. Falls die USA das nicht täten, werde der Iran die nötigen Gegenmaßnahmen ergreifen, wurde Baghaei zitiert. „In dieser Hinsicht wird keine Nachsicht gezeigt werden.“
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