+++ Iran-Krieg +++: Raketenangriff auf Katar abgewehrt – Evakuierungen angeordnet

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Iran-Krieg: Trump – nicht bereit für Abkommen mit dem Iran

Live-BlogTrump fordert Kriegsschiffe anderer Staaten in Straße von Hormus +++ Hegseth – „Kein Pardon“ im Krieg gegen den Iran +++ Indien dringt auf sichere Passage auch seiner restlichen Schiffe im Golf +++ Der Newsblog. 15.03.2026 – 03:00 Uhr
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US-Präsident Donald Trump: Bedingungen für Iran-Abkommen derzeit nicht erfüllt. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

USA ziehen nicht essenzielles Regierungspersonal aus Oman ab

Das US-Außenministerium ordnet die Ausreise von nicht essenziellen Regierungsmitarbeitern und deren Familienangehörigen aus dem Oman an. Als Grund nennt die Behörde Sicherheitsrisiken im Zuge des andauernden Krieges der USA und Israels gegen den Iran.

Trump: Nicht bereit für Abkommen mit dem Iran

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Worten derzeit nicht bereit für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges mit dem Iran. „Der Iran will ein Abkommen schließen, und ich will es nicht schließen, weil die Bedingungen noch nicht gut genug sind“, zitierte ihn der Sender NBC News. Auf die Frage des Senders, wie die Bedingungen für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges aussehen müssten, habe Trump am Telefon erwidert: „Das möchte ich Ihnen nicht sagen.“ 

Er bestätigte aber, dass eine Verpflichtung des Irans, jegliche nukleare Ambitionen aufzugeben, Teil davon sein würde. Öffentlich haben sich ranghohe iranische Vertreter nicht dazu geäußert, bereit für ein Abkommen für ein Ende des Krieges zu sein.

Libanon: Fünf Tote bei israelischen Angriffen

Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Südlibanon sind nach Behördenangaben mindestens fünf Menschen getötet worden. Einer der Angriffe habe den Bezirk Nabatije getroffen und vier Menschen das Leben gekostet, darunter ein Kind, teilte das Gesundheitsministerium mit. Demnach gab es dort fünf Verletzte. Bei einem weiteren Angriff auf den Bezirk Mardsch Uyun sei ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt worden.

Trump droht mit weiteren Angriffen auf iranische Insel Charg

US-Präsident Donald Trump hat mit weiteren Angriffen auf die iranische Insel Charg gedroht. Die USA könnten die Insel „nur zum Spaß noch ein paar Mal treffen“, sagte Trump in einem Interview mit dem Sender NBC News. Die bisherigen US-Angriffe hätten den größten Teil der Insel „total zerstört“. Trump zeigte sich zugleich offen für eine Verhandlungslösung zur Beendigung des Konflikts. Er sei jedoch noch nicht bereit, ein Abkommen mit dem Iran zu schließen, da „die Bedingungen noch nicht gut genug sind“. Berichte über den Tod des neuen obersten Führers des Iran nannte Trump „ein Gerücht“.

Berichte: Mindestens 15 Tote bei Angriff auf Isfahan

Bei einem Angriff auf die Stadt Isfahan im Zentraliran sind nach örtlichen Medienberichten mindestens 15 Menschen getötet worden. Die Attacke vom Samstag habe einem Industriegebiet gegolten, meldeten die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars und der Sender SNN. Das israelische Militär erklärte, es habe die Gegend nicht ins Visier genommen. Die US-Streitkräfte wollten sich zunächst nicht äußern.

Blatt: Großbritannien prüft Entsendung Tausender Drohnen in Nahen Osten

Großbritannien prüft einem Bericht der Zeitung „The Telegraph“ zufolge die Entsendung Tausender Abfangdrohnen in den Nahen Osten. Demnach untersuchen Militärvertreter, ob das Abfangdrohnensystem „Octopus“ zur Verteidigung gegen iranische „Shahed“-Drohnen eingesetzt werden kann. Das System wird in Großbritannien für den Einsatz der Ukraine gegen Russland hergestellt. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht überprüfen.

Türkischer Außenminister: Iran wohl offen für inoffizielle Gespräche

Der türkische Außenminister Hakan Fidan sieht derzeit keine ernsthafte Initiative für eine Wiederaufnahme von Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Er glaube aber, dass Teheran offen für Gespräche über inoffizielle Kanäle sei, sagte Fidan am Samstag in einem Interview der Nachrichtenagentur AP in Ankara. Aktuell seien „die Bedingungen nicht sehr günstig“ für Diplomatie. Die Iraner „fühlen sich verraten“, da sie schon zum zweiten Mal während laufender Verhandlungen mit den USA über ihr Atomprogramm angegriffen worden seien, erklärte Fidan. Gleichwohl fügte er hinzu: „Ich denke, sie sind für jede vernünftige Diplomatie hinter den Kulissen offen.“

Irak: Drohnenangriff legt Raffinerie in Erbil lahm

Nach einem Drohnenangriff auf die Raffinerie Lanaz in der nordirakischen Stadt Erbil bleibt der Betrieb ausgesetzt. Ein durch den Angriff ausgelöster Brand sei inzwischen unter Kontrolle, teilten Vertreter des Ministeriums für Bodenschätze der kurdischen Regionalregierung mit. Der Betrieb bleibe ausgesetzt, bis das Ausmaß des Schadens begutachtet sei, hieß es weiter. 

Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt

Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten hat die Formel 1 die beiden Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt. Wie der Motorsport-Weltverband Fia mitteilte, werden die für den 12. und 19. April angesetzten Rennen aus dem Kalender ersatzlos gestrichen. Am Freitag hatte bereits der TV-Sender Sky berichtet, dass die beiden Rennen ausfallen.

In Bahrain und Saudi-Arabien hätten der vierte und fünfte Grand Prix dieser Saison stattfinden sollen. Der Rennkalender wird damit eingedampft und umfasst nur noch 22 statt 24 Veranstaltungen. Der April ist nun Formel-1-frei, gefahren wird erst wieder am 3. Mai in Miami.

Schweiz verweigert USA Überflüge wegen Iran-Kriegs

Die Schweiz hat nach eigenen Angaben zwei Überfluggesuche der USA im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg abgelehnt. Drei weitere Gesuche seien genehmigt worden, teilt die Schweizer Regierung mit. Sie begründete die Ablehnungen mit der Neutralität des Landes. Demzufolge seien Überflüge von Konfliktparteien verboten, die einem militärischen Zweck dienten. Erlaubt seien hingegen humanitäre und medizinische Transporte sowie Flüge ohne Konfliktbezug.

Weitere Angriffe auf Golfstaaten

Im Nahen Osten ist es zu weiteren Angriffen auf mehrere Golfstaaten gekommen. Das saudische Verteidigungsministerium meldete am Abend den Abschuss von sechs ballistischen Raketen im Gouvernement al-Chardsch. Zu Verletzten oder Schäden gab es zunächst keine Angaben. Im Laufe des Tages waren den Angaben nach auch mehrere Drohnen, vor allem im Osten des Landes, abgefangen worden.

Im Gouvernement al-Chardsch befindet sich der auch von den USA genutzte Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase, der seit Beginn des Iran-Kriegs immer wieder von iranischen Geschossen angegriffen wurde. 

Die zivile Luftfahrtbehörde in Kuwait teilte mit, der internationale Flughafen Kuwait sei am Abend Ziel mehrerer Drohnenangriffe gewesen. Dabei sei das Radarsystem des Flughafens beschädigt worden. Es habe keine Verletzten gegeben, hieß es in einem X-Beitrag. Aktuell ist der Luftraum über Kuwait gesperrt. 

Bericht: Israel gehen Abfangraketen aus

Israel gehen im Krieg gegen den Iran einem Medienbericht zufolge die Abfangraketen aus. Israel habe die USA in dieser Woche darüber informiert, dass die Bestände an Abfangsystemen für ballistische Raketen einen kritischen Tiefstand erreicht hätten, berichtet das Nachrichtenportal „Semafor“ unter Berufung auf US-Vertreter. Den USA sei das Problem seit Monaten bekannt. In den US-Beständen hingegen herrsche kein Mangel.

Trump fordert Kriegsschiffe anderer Staaten in Straße von Hormus

Angesichts der iranischen Angriffe auf die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus fordert US-Präsident Donald Trump andere Staaten zur Unterstützung auf. „Die Länder der Welt, die Öl über die Straße von Hormus beziehen, müssen sich um diese Passage kümmern, und wir werden helfen – SEHR!“, schrieb Trump am Samstag auf seiner Plattform Truth Social. Er hoffe, dass China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Staaten Schiffe dorthin entsenden. Eine Anfrage, ob sich Länder dazu bereit erklärt hätten, ließ das Weiße Haus unbeantwortet. Durch die Meerenge zwischen dem Iran und Oman wird normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Erdöls und Flüssigerdgases transportiert.

Trump kündigte ein unvermindert hartes militärisches Vorgehen der US-Streitkräfte gegen den Iran an. „In der Zwischenzeit werden die Vereinigten Staaten die Küste in Grund und Boden bomben und kontinuierlich iranische Boote und Schiffe aus dem Wasser schießen“, schrieb Trump weiter.

Westliche Staaten haben ihre Militärpräsenz im östlichen Mittelmeer verstärkt, nachdem am 2. März eine Drohne aus iranischer Produktion einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern getroffen hatte.

Israel: Bodentruppen töten Dutzende Hisbollah-Milizionäre

Israelische Bodentruppen haben bei Kämpfen im Südlibanon einem Bericht der Zeitung „Times of Israel“ zufolge Dutzende Milizionäre der irantreuen Hisbollah getötet. Das Verteidigungsministerium in Tel Aviv bestätigte den Bericht auf Anfrage. Zudem seien Waffenlager, ein Kommandozentrum und Beobachtungsposten der Hisbollah zerstört worden. 

Die Einsätze hätten bereits vergangene Woche in der Region von Rab El Thalathine westlich der israelisch besetzten Golanhöhen begonnen. In dem Ort sollten militärische Anlagen der Hisbollah zerstört und Bewaffnete der Miliz vertrieben werden, schrieb die Zeitung.

Die Armee bestätigte zudem, dass das Nordkommando seine Vorbereitungen fortsetze, um in der kommenden Woche zusätzliche Truppen aufzunehmen. Es gehe unter anderem um die 98. Division mit zwei Kampfbrigaden und zusätzlichen Pionierbataillonen sowie um die Golani-Brigade. 

USA fordern Bürger zur Ausreise aus dem Irak auf

Die US-Botschaft in Bagdad ruft alle US-Bürger dazu auf, den Irak umgehend zu verlassen. Hintergrund ist ein Raketenangriff auf das Botschaftsgebäude in der Nacht. Wer sich entscheide, im Land zu bleiben, solle dies angesichts der erheblichen Bedrohung durch Iran-treue Milizen dringend überdenken, heißt es in einem Sicherheitshinweis der Vertretung.

Insider: USA und Iran lehnen Vermittlungsversuche im Krieg ab

Die Regierung der USA und die Führung des Iran haben Insidern zufolge Vorstöße von Staaten im Nahen Osten zur Beendigung des Kriegs zurückgewiesen. Die Regierung von Präsident Donald Trump habe diplomatische Verhandlungen abgelehnt, sagten drei mit den Bemühungen vertraute Personen. Der Iran wiederum schließe einen Waffenstillstand aus, solange die Luftangriffe der USA und Israels andauerten, sagten zwei hochrangige iranische Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Damit zeichnet sich eine Fortsetzung des vor zwei Wochen begonnenen Kriegs ab, in dem bisher mehr als 2000 Menschen getötet wurden und der die Ölpreise weltweit in die Höhe treibt.

Den Angaben zufolge haben unter anderem Oman und Ägypten versucht, zwischen den Kriegsparteien zu vermitteln. Oman, das bereits vor dem Krieg als Mittler fungierte, habe mehrfach versucht, einen Kommunikationskanal zu öffnen. Auch Ägypten bemühe sich um eine Wiederaufnahme der Gespräche, sagten drei Personen aus Sicherheits- und Diplomatenkreisen. Das US-Präsidialamt habe jedoch deutlich gemacht, dass kein Interesse bestehe.

Ein hochrangiger Vertreter des Weißen Hauses bestätigte die Ablehnung der diplomatischen Vorstöße durch Trump. „Er ist daran im Moment nicht interessiert, und wir werden die Mission unvermindert fortsetzen“, sagte der Regierungsvertreter. „Vielleicht kommt der Tag, aber nicht jetzt.“ Ein zweiter hochrangiger Regierungsvertreter ergänzte: „Präsident Trump sagte, eine neue potenzielle Führung im Iran habe signalisiert, dass sie reden wolle und schließlich reden werde. Vorerst geht die Operation ‚Epic Fury‘ unvermindert weiter.“

Bericht: Israelische Siedler erschießen Palästinenser

Bei neuen Angriffen radikaler israelischer Siedler im besetzten Westjordanland sind nach einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa ein Palästinenser erschossen und mehrere verletzt worden. Bewaffnete Siedler hätten den palästinensischen Ort Kusra nördlich von Jerusalem angegriffen, einen jungen Palästinenser erschossen, zwei weitere angeschossen und den Vater des Getöteten verprügelt. 

Zuvor hätten Siedler zwei Palästinenser bei dem Ort Kisan südlich von Bethlehem ebenfalls im Westjordanland angeschossen, andere geschlagen und etwa 100 Schafe gestohlen, meldete Wafa. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Angaben zu den Überfällen.

Seit dem Beginn des Iran-Krieges haben sich die seit Jahren anhaltenden Angriffe israelischer Siedler weiter verschärft. Fast täglich kommt es zu Übergriffen. Auch ihr Gebrauch von Schusswaffen mit Tötungs- und Verletzungsabsicht hat zugenommen. Seit Jahresbeginn wurden sieben Palästinenser von Siedlern umgebracht. 

Israel meldet 400 Angriffswellen gegen Iran in zwei Wochen

Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben in den ersten beiden Wochen des Iran-Krieges rund 400 Angriffswellen mit jeweils zahlreichen beteiligten Kampfjets geflogen. Hauptziele im Zentrum und Westen des Irans seien Anlagen für Raketenstarts und Verteidigungsanlagen gewesen.

Allein in den vergangenen 24 Stunden seien mehr als 200 Ziele bombardiert worden. Dabei seien Dutzende Abschussrampen für ballistische Raketen getroffen worden, von denen einige für Angriffe auf Israel vorbereitet gewesen sein sollen. Zudem seien Luftverteidigungssysteme und Waffenlager angegriffen worden.

Türkei: Prüfen Widersprüche zu Raketenabschüssen

Die Türkei prüft laut Außenminister Hakan Fidan Widersprüche zwischen iranischen Angaben und vorliegenden technischen Daten zu den Raketen, die auf die Türkei abgefeuert wurden. Der Iran habe jede Verantwortung zurückgewiesen, sagt Fidan bei einer Pressekonferenz. Die türkischen Behörden verfügten über technische Daten zu den auf die Türkei abgefeuerten Raketen und würden die Unstimmigkeiten gegenüber iranischen Vertretern zur Sprache bringen.

Iran droht mit Angriffen auf US-Unternehmen in der Region

Der Iran kündigt an, US-Unternehmen in der Region anzugreifen, sollte seine Energieinfrastruktur ins Visier genommen werden. Der Iran werde mit Vorsicht vorgehen, um Angriffe auf besiedelte Gebiete zu vermeiden, sagt Außenminister Abbas Araghtschi staatlichen Medien zufolge.

Trump: Viele Länder entsenden Kriegsschiffe zur Öffnung der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass viele Länder Kriegsschiffe entsenden würden, um die Straße von Hormus offen zu halten. Er hoffe, dass China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder sich beteiligten, teilt er in einem Beitrag auf Truth Social mit. Konkreter äußert er sich nicht. „So oder so wird die Straße von Hormus bald offen sein.“

Zuvor hatte er vor Journalisten gesagt, US-Kriegsschiffe in Kürze Tanker durch die Straße von Hormus begleiten sollten. Die Eskorte der US-Marine werde „bald“ beginnen. Der Verkehr durch die für den globalen Ölexport wichtigen Meerenge ist im Iran-Krieg nahezu zum Erliegen gekommen. Das trieb die Preise in die Höhe.

Nach einer Beratung von G7-Staaten hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor Tagen davon gesprochen, dass die Staatengruppe eine Mission zur Eskortierung von Öltankern und Frachtschiffen durch Kriegsschiffe vorbereiten wolle. Die Idee wird vor allem von ihm verfolgt. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht hingegen keinen Anlass für einen internationalen Militäreinsatz. Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien.

Zwei Verletzte bei Raketenangriff aus Iran auf Südisrael

Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind in der Stadt Eilat im Süden des Landes zwei Menschen verletzt worden. Ein 12 Jahre alter Junge sei schwer verletzt, ein 39 Jahre alter Mann sei mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. In der Stadt gab es mehrere Einschläge von Raketen- und Trümmerteilen.

In Eilat – vor allem bei Israelis und vor dem Krieg auch bei ausländischen Touristen als Urlaubsort am Roten Meer beliebt – waren seit Kriegsbeginn im Vergleich zum Zentrum und Norden des Landes wenige Angriffe aus dem Iran gemeldet worden. Nach Angaben des israelischen Fernsehsenders N12 heulten in Eilat am Samstag zweimal die Sirenen wegen Raketenalarmen.

Reeder von Merz-Absage zu Hormus-Einsatz enttäuscht

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) hat sein Befremden über die klare Absage der Bundesregierung an eine deutsche Beteiligung zum Schutz der Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus geäußert. Deutschland sollte entsprechende internationale Bemühungen „aktiv begleiten und alle Optionen prüfen, die zu einem wirksamen Schutz von Schiffen und Besatzungen beitragen können“, teilte der VDR in Hamburg mit. 

„Ein bloßes Vertrauen darauf, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt, kann angesichts der aktuellen Lage keine tragfähige Strategie sein“, so die Reeder weiter. Zuerst hatte der „Spiegel“ berichtet.

Die iranischen Revolutionsgarden hatten die Straße von Hormus nach den Angriffen der USA und Israels für gesperrt erklärt. Mehrfach gab es dort Angriffe auf Handelsschiffe. Laut deutschem Reederverband sitzen in dem Kriegsgebiet weiterhin zahlreiche Schiffe und Seeleute ohne eigenes Verschulden fest. 

Emirate melden neue Angriffe mit Drohnen und Raketen

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben am Samstag neue Drohnen- und Raketenangriffe auf ihr Territorium gemeldet. Neun ballistische Raketen und 33 Drohnen seien auf die Emirate abgefeuert worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Insgesamt richteten sich demnach seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar 1.600 Drohnen, 294 ballistische Raketen und 15 Marschflugkörper gegen die Emirate. Bei den Angriffen seien sechs Menschen getötet und 141 weitere verletzt worden, hieß es.

Teheran: Ölhandel auf der Insel Charg trotz Angriffen ungestört

Die US-Angriffe auf die iranische Insel Charg haben die Ölgeschäfte dort laut iranischen Angaben nicht beeinträchtigt. Die Export- und Importgeschäfte sowie die Aktivitäten der auf der Insel ansässigen Unternehmen liefen weiter, sagte der stellvertretende Gouverneur der Provinz Buschehr, Ehsan Dschahanijan, laut der Nachrichtenwebsite NourNews, die dem Obersten Nationalen Sicherheitsrat des Irans nahesteht.

Dschahanijan sagte außerdem am Samstag, bei den US-Angriffen seien keine Menschen zu Schaden gekommen. Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Fars berichtete zuvor von mindestens 15 Explosionen auf der Insel. Dem Bericht zufolge richteten sich die Angriffe gegen eine Luftabwehranlage, einen Marinestützpunkt, den Kontrollturm des Flughafens und den Hubschrauberhangar eines Ölkonzerns. Ölinfrastruktur sei nicht beschädigt worden.

US-Streitkräfte haben in der Nacht zum Samstag bei einem großangelegten Präzisionsschlag auf die iranische Insel Charg mehr als 90 militärische Ziele erfolgreich angegriffen, teilte das US-Zentralkommando (Centcom) mit. Die Ölinfrastruktur sei dabei verschont geblieben. Demnach wurden Lager für Seeminen, Raketenbunker und zahlreiche weitere militärische Einrichtungen zerstört.

HB

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