+++ Iran-Krieg +++: Trump pocht auf sein Ultimatum – Iran hat 48 Stunden bevor „die Hölle hereinbricht“

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Iran-Krieg: Trump pocht auf sein Ultimatum – Drohung an den Iran

Live-BlogKuwait wirft Iran Drohnenangriff auf Regierungskomplex vor +++ Israels Armee attackiert Chemiewerk für Raketenbau im Iran +++ Iran offen für Verhandlungen in Pakistan +++ Der Newsblog. 05.04.2026 – 02:26 Uhr
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Donald Trump: Der US-Präsident hat dem Iran erneut gedroht. Foto: Bloomberg

Kuwait wirft Iran Drohnenangriff auf Regierungskomplex vor

Der Golfstaat Kuwait ist erneut unter iranischen Beschuss geraten. Beim Einschlag einer iranischen Drohne in ein Gebäude des Finanzministeriums sei erheblicher Sachschaden entstanden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf das Ministerium. Verletzte habe es nicht gegeben, hieß es. Nach Angaben des Informationsministeriums traf eine Drohne zudem eine Anlage des Ölkonzerns Kuwait Petroleum Corporation. Auch dabei habe es keine Verletzten gegeben.

Die Armee des Landes hatte zuvor einen erneuten Beschuss durch Raketen und Drohnen gemeldet. Die Luftabwehr war im Einsatz. Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe vor fünf Wochen feuert der Iran im Gegenzug Raketen und Drohnen auf Kuwait und andere Golfstaaten, die US-Militärbasen beherbergen.

Israels Armee: Chemiewerk für Raketenbau im Iran attackiert

Die israelische Luftwaffe hat im Iran nach Armeeangaben einen Industriekomplex zur Herstellung von Chemikalien für die Waffenproduktion bombardiert. Es sei in Mahschahr im Südwesten ein Gelände mit einer von zwei zentralen Anlagen zur Herstellung von Materialien für Sprengstoffe, ballistische Raketen und andere Waffensysteme attackiert worden, teilte die Armee mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor unter Berufung auf das Gouverneursamt von drei Einschlägen berichtet.

Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir, hieß es. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Mahschahr ist eine Hafenstadt in der iranischen Provinz Chusesten nahe der Grenze zum Irak. 

Kuwait: Brand in Öl-Anlage nach Drohnenangriff

In einer Öl-Anlage der Kuwait Petroleum Corporation (KPC) bricht nach einem Drohnenangriff ein Feuer aus. Verletzte werden nicht gemeldet, teilt die staatliche Nachrichtenagentur mit. Notfall- und Feuerwehrteams bekämpfen den Brand, heißt es weiter. 

Iran: Israel greift Petrochemieanlage an

Bei Luftangriffen auf ein petrochemisches Zentrum im Südwesten des Iran wurden staatlichen Medien zufolge fünf Menschen verletzt. Ein dort ausgebrochenes Feuer sei inzwischen gelöscht, heißt es weiter. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärt, Israel habe die Anlage angegriffen. Einem israelischen Militärsprecher zufolge stellt sie Material für Sprengstoffe und Raketen her.

Trump pocht auf sein Ultimatum: Drohung an den Iran

US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit schweren Angriffen, sollte die Führung in Teheran sich nicht seinem Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus beugen. „Die Zeit läuft davon – 48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die Bedingungen seien erfüllt, wenn der Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne.

Trump hatte gedroht, falls der Iran die Meerenge nicht vollständig und „ohne Drohungen“ für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen. Sein Ultimatum dafür verschob er vergangene Woche noch einmal. Bis zum 6. April (US-Ortszeit, Nacht zum 7. April deutscher Zeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte der US-Präsident unter Verweis auf „sehr gute“ Gespräche an. 

Israel bereitet Insider zufolge Angriff auf iranische Energieanlagen vor

Israel bereitet nach Angaben eines ranghohen Vertreters des Verteidigungsministeriums einen Angriff auf iranische Energieanlagen vor. Die Regierung in Jerusalem warte jedoch noch auf grünes Licht aus den USA, sagte der Insider. 

Jeder derartige Schlag dürfte in der kommenden Woche erfolgen. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein 48-Stunden-Ultimatum unter Verweis auf eine frühere Forderung gestellt, entweder ein Abkommen zu schließen oder die Straße von Hormus wieder zu öffnen.

Medien: Iran nimmt Irak von Hormus-Beschränkungen aus

Der Iran nimmt örtlichen Medienberichten zufolge den Irak von jeglichen Beschränkungen für die Passage durch die Straße von Hormus aus. Die Medien berufen sich auf das gemeinsame iranische Militärkommando Chatam al-Anbija. Eine Stellungnahme der Regierung in Bagdad liegt zunächst nicht vor.

Nichte und Großnichte des getöteten Kommandeurs Soleimani in USA festgenommen

In den USA werden die Nichte und Großnichte des getöteten iranischen Militärkommandeurs Ghassem Soleimani festgenommen. Zuvor habe US-Außenminister Marco Rubio deren dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung widerrufen, teilt das Außenministerium in Washington mit. Hamideh Soleimani Afschar und ihre Tochter befänden sich nun in der Obhut der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE, heißt es in der Erklärung weiter. Der ehemalige Kommandeur der Al-Kuds-Brigade war im Januar 2020 auf Befehl von US-Präsident Donald Trump bei einem Drohneneinsatz in Bagdad getötet worden.

Rosatom evakuiert Mitarbeiter aus iranischem AKW Buschehr

Der russische Staatskonzern Rosatom zieht nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen 198 Mitarbeiter aus dem iranischen Kernkraftwerk Buschehr ab. Die Evakuierung sei bereits geplant gewesen, bevor die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) den Tod eines iranischen Wachmanns durch Bombensplitter gemeldet habe. Die Entwicklungen nahe der Anlage verliefen nach dem schlimmsten anzunehmenden Szenario, zitieren die Agenturen Rosatom-Chef Alexej Lichatschow. Der russische Präsident Wladimir Putin sei über die Lage informiert worden.

Meloni sichert Golfstaaten Unterstützung zu

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat den Golfstaaten mit Blick auf iranische Vergeltungsangriffe Unterstützung zugesichert. Bei einem Besuch in Saudi-Arabien habe sie mit Kronprinz Mohammed bin Salman über Beistand bei der militärischen Verteidigung gesprochen, die Italien dem Königreich leiste, teilte ihr Büro am Samstag mit. Wie genau dieser Beistand aussieht, wurde nicht näher ausgeführt. Außerdem hätten die beiden diplomatische Bemühungen für ein Ende des Krieges und des Kreislaufs der Gewalt in der Region besprochen, hieß es.

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und der
saudische Kronprinz Mohammed bin Salman. Reuters

Iran: Haben bei Abschuss von US-Jet neues System eingesetzt

Die iranische Militärführung hat nach eigenen Angaben beim Abschuss eines US-Kampfjets am Freitag ein neues Luftabwehrsystem eingesetzt. Man werde mit Sicherheit die vollständige Kontrolle über den Luftraum des Landes erlangen, teilt das Oberkommando der Streitkräfte mit.

Iran: Haben Schiff mit Bezug zu Israel in Straße von Hormus angegriffen

Der Iran greift in der Straße von Hormus ein Schiff mit nicht näher erläutertem Bezug zu Israel mit einer Drohne an und setzt es in Brand. Dies melden iranische Staatsmedien unter Berufung auf den Marine-Kommandeur der Revolutionsgarden. Eine Stellungnahme aus Israel liegt zunächst nicht vor.

Neuer Raketenbeschuss aus dem Iran auf Israel

Der Iran hat erneut Israel angegriffen. Unter anderem in der Küstenmetropole Tel Aviv mussten sich zur Mittagszeit etliche Menschen in Schutzräume begeben. Israels Polizei meldete mehrere Einschläge. Dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom zufolge wurden vier Menschen verletzt. Israelischen Medienberichten zufolge wurden in Vororten von Tel Aviv Wohnhäuser schwerbeschädigt. Den Angaben zufolge setzte der Iran bei dem Raketenangriff erneut international weitgehend geächtete Streumunition ein.

Menschen suchen bei Luftschutzsirenen in einer
unterirdischen Anlage im Zentrum von Tel Aviv Schutz. dpa

Iran zeigt sich offen für Verhandlungen in Pakistan

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi zeigt sich offen für Vermittlungsgespräche in Islamabad. Der Iran habe sich nie geweigert, dorthin zu reisen, sagt er. Wichtig seien die Bedingungen für ein endgültiges und dauerhaftes Ende des „illegalen Krieges, der uns aufgezwungen wird“.

Agentur: Bestimmte Schiffe mit Ziel Iran dürfen durch Hormus-Straße fahren

Der Iran erlaubt Schiffen mit lebenswichtigen Gütern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu den eigenen Häfen. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf ein offizielles Schreiben. Schiffe, die iranische Häfen ansteuern, müssen sich demnach mit den Behörden abstimmen und festgelegte Protokolle einhalten. Dies gelte auch für Schiffe, die sich derzeit im Golf von Oman befinden. Der Iran hält die Meerenge, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, als Vergeltung für die am 28. Februar begonnenen US-israelischen Angriffe weitgehend geschlossen.

Irak schließt nach Luftangriffen Grenzübergang zum Iran

Der Irak schließt den Grenzübergang Schalamtscheh zum Iran für den Handel und für Reisende. Das teilen die irakischen Grenzbehörden mit. Zuvor ist bei Luftangriffen auf einen Empfangsbereich auf der iranischen Seite ein irakischer Staatsbürger getötet worden, wie aus Sicherheitskreisen verlautet. Mindestens fünf weitere Iraker seien schwer verletzt worden. Die meisten von ihnen befänden sich in einem kritischen Zustand.

Türkei: Zwei Schiffe passieren Straße von Hormus

Zwei von insgesamt 15 Schiffen unter türkische Flagge, die in der Nähe der Straße von Hormus auf die Durchfahrt warten, haben diese inzwischen passieren dürfen. Das sagte der türkische Verkehrsminister Abdülkadir Uraloğlu dem Sender CNN Türk. Eines der beiden Schiffe habe bereits am 13. März die Meerenge passiert, berichtet der Sender TRT unter Berufung auf das Ministerium. 

Für neun weitere Schiffe liefen Gespräche mit den zuständigen Behörden, um die Passage durch die strategisch wichtige Meerenge zu ermöglichen, sagte Uraloğlu. Die Verantwortlichen für vier weitere Schiffe hätten entschieden, dass diese vorerst vor Ort bleiben, darunter seien zwei schwimmende Kraftwerke. 

Erneuter Angriff nahe Irans Atomkraftwerk Buschehr

Der Iran meldet einen weiteren Luftangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt worden. 

Nach Angaben der Agentur sind keine Schäden an den Hauptbereichen des Kraftwerks entstanden. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt. 

Iran meldet Angriffe auf Petrochemie

Der Iran hat Luftangriffe auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr gemeldet. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete unter Berufung auf das Gouverneursamt, dass es drei Einschläge und heftige Explosionen gegeben habe. 

Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Israels Armee wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Angriff äußern. 

Tasnim berichtete unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei.

Irans Parlamentspräsident deutet Angriffe auf weitere Meerenge an

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat die Möglichkeit von Angriffen auf eine weitere strategisch wichtige Seestraße im Nahen Osten angedeutet. In einem Beitrag auf der Plattform X stellte Ghalibaf am Samstag die Frage, wie viele Tank- und Containerschiffe durch die Meerenge Bab al-Mandab fahren und welche Länder und Unternehmen sie besonders viel nutzten.

Sein Posting wurde von Beobachtern als versteckte Drohung aufgefasst, dass die Meerenge unter Beschuss genommen werden könnte. Sie verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean und ist einer der verkehrsreichsten Engpässe im globalen Handel, den mehr als ein Zehntel des weltweit auf dem Seeweg transportierten Öls und ein Viertel der Containerschiffe passieren. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz aus dem Jemen, der an die Meerenge Bab al-Mandab angrenzt, hat dort in der Vergangenheit schon Angriffe auf den internationalen Schiffsverkehr verübt.

Israel und Hisbollah greifen sich weiter gegenseitig an

Die gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah dauern an. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Morgen einen israelischen Drohnenangriff im Südlibanon mit zwei Toten. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Bericht.

Das libanesische Gesundheitsministerium meldete zudem elf Verletzte bei israelischen Luftangriffen im Süden des Landes in der Nacht. Demnach soll es dabei auch Schäden an einem Krankenhaus gegeben haben. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung für die Angriffe.

Sanitäter: Mann bei iranischem Raketenangriff auf Israel verletzt

Bei einem iranischen Raketenangriff auf die israelische Stadt Bnei Brak hat ein Mann leichte Verletzungen erlitten. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom teilte am Samstag mit, der Mann werde in ein Krankenhaus gebracht. Den Angaben zufolge wurde er von Glassplittern verletzt. Unklar blieb zunächst, ob diese auf einen direkten Raketentreffer oder eine abgefangene Rakete zurückgingen.

Israels Militär meldet Angriffe auf iranische Militär-Infrastruktur

Die israelische Luftwaffe hat nach Armeeangaben militärische Infrastruktur in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Wie das israelische Militär am Samstag mitteilte, richteten sich die Luftangriffe gegen Lagerstätten für ballistische Raketen und Flugabwehrraketen. Bei den Angriffen am Freitag seien auch Standorte der Waffenproduktion sowie militärische Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen ins Visier genommen worden.

Pentagon-Daten: Rund 370 US-Militärangehörige im Iran-Krieg verletzt

Seit dem Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran sollen in der Nahost-Region rund 370 US-Militärangehörige verletzt worden sein. Das ging mit Stand Freitag aus online verfügbaren Daten des Verteidigungsministeriums hervor. Unklar war, ob in der Zählung bereits mutmaßliche Opfer im Zusammenhang mit dem von Teheran für sich reklamierten Abschuss zweier US-Kampfflugzeuge enthalten waren.

Insgesamt schlüsselte das Pentagon 365 Verletzte auf, darunter 247 Soldaten des Heeres, 63 Angehörige der Marine, 19 US-Marines und 36 Angehörige der Luftwaffe. Die Zahl der Todesopfer wurde weiter mit 13 angegeben.

Kreise: Absturzursache bei zweitem US-Kampfflugzeug unklar

Der Absturz eines zweiten US-Kampfflugzeugs in der Region am Persischen Golf wird von den US-Behörden offenbar noch nicht eindeutig als Abschuss durch den Iran verbucht. Ein US-Vertreter, der anonym bleiben wollte, sagte der Nachrichtenagentur AP, es sei unklar, ob die Maschine des Typs A-10 wie von iranischen Staatsmedien behauptet von der Luftabwehr der Islamischen Republik abgeschossen worden sei oder aus anderen Gründen abstürzte.

HB

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