Iran-Krieg: Trump wirft Iran Verbreitung von Falschinformationen vor
Donald Trump: Der US-Präsident stellt erneut ein Ende des Konflikts in Aussicht, der seit Monaten die Weltwirtschaft belastet. Foto: Getty Images via AFP
Washington. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran vorgeworfen, Falschinformationen über mögliche Verabredungen mit den USA zu verbreiten. Bedingungen für ein mögliches Rahmenabkommen, die das Land durchgestochen habe, hätten „NICHTS“ mit dem zu tun, was vereinbart worden sei, schrieb der Republikaner auf Truth Social
Worauf er sich genau bezog, blieb unklar. Trump nannte keine Details und sprach von „unehrenhaften“ Leuten, mit denen man es zu tun habe. „Sie sollten sich besser zusammenreißen – und zwar SCHNELL!“, drohte er. Der US-Präsident schrieb außerdem von einem angeblich abgewehrten versuchten Drohnenangriff des Iran auf indische Schiffe, als diese in der vergangenen Nacht die Straße von Hormus verlassen hätten – das sei „ABSOLUT INAKZEPTABEL“.
Auf Trumps Beitrag folgte ein X-Post des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi. Ein Rahmenabkommen zwischen seinem Land und den USA sei in greifbarer Nähe, schrieb er. „Die Absichtserklärung von Islamabad stand noch nie so kurz vor dem Abschluss. Bis zur endgültigen Fertigstellung sollten sich die Medien mit Spekulationen über ihren Inhalt zurückhalten“, fügte er hinzu. Einzelheiten würden der Öffentlichkeit zu gegebener Zeit mitgeteilt.



