Landtagswahl: Wirtschaft stellt sich gegen AfD-Kurs in Sachsen-Anhalt
Spitzenkandidat Ulrich Siegmund: Gibt als Wahlziel „45 Prozent plus x“ aus. Foto: Getty Images
Berlin. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau geht ungewöhnlich deutlich auf Distanz zur AfD. Hauptgeschäftsführer Thomas Brockmeier kritisiert das Wahlprogramm der Partei als oberflächlich und widersprüchlich. „Das ist ein bisschen wie Kaffee und Kuchen. Dazu kann niemand Nein sagen. Aber daraus wird noch kein Programm.“
Zwar teilt die Wirtschaft in Teilen die Problembeschreibung der AfD. „Der Befund ist richtig. Wir haben eine Deindustrialisierung“, sagte Brockmeier im Deutschlandfunk.
Die Kritik fällt in eine Phase, in der die AfD in Sachsen-Anhalt so stark ist wie nie. In Umfragen liegt sie seit Monaten stabil bei rund 40 Prozent und damit deutlich vor der CDU. Beim Landesparteitag in Magdeburg gab Spitzenkandidat Ulrich Siegmund das Ziel aus, „45 Prozent plus x“ der Stimmen zu erreichen und allein zu regieren. Landeschef Martin Reichardt sprach von einem Machtwechsel und bezeichnete seine Partei als „Rammbock des Volkes“.
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