Thomas Tuchel: »Was kann man mehr in 20 Minuten leisten?«
Foto: David Cliff / EPA
Thomas Tuchel: »Was kann man mehr in 20 Minuten leisten?«
Foto: David Cliff / EPA
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die eigenen Fußballfans kritisiert. Nach dem 3:0 (3:0)-Sieg gegen den britischen Nachbarn Wales beklagte sich der deutsche Trainer der Three Lions über die fehlende Unterstützung im Wembleystadion.
»Das Stadion war still. Wir haben keine Energie von der Tribüne zurückbekommen«, sagte Tuchel dem Fernsehsender ITV. Auf die Nachfrage, ob er von den Fans mehr erwarte, antwortete er: »Ja.«
Mit Blick auf die drei Tore in den ersten Minuten fügte er an: »Was kann man mehr in 20 Minuten leisten? Wir haben sie nicht rauskommen lassen.« Doch diese Dominanz zu Beginn sei nicht honoriert worden. »Wenn du eine halbe Stunde lang nur Wales-Fans hörst, ist das traurig, denn das Team hatte heute mehr Unterstützung verdient.«
Ohne den genesenen Jude Bellingham, den Tuchel nicht eingeladen hatte, und den angeschlagenen Kapitän Harry Kane überzeugte England vor allem in der ersten Hälfte und dominierte Wales.
Morgan Rogers (3.), Ollie Watkins (11.) und Bukayo Saka (20.) entschieden früh das Spiel. Schon beim 5:0 im September in der WM-Qualifikation gegen Serbien hatte Tuchels Team stark gespielt.
Kritik gab es aber erneut an dem deutschen Coach, der diesmal in den Medien als »Mann mit der Axt« und »skrupellos« beschrieben wurde, weil er auf Bellingham verzichtet hatte.
Ein 33-Jähriger steht seit Mittwoch vor dem Landgericht Darmstadt, weil er versucht haben soll, einen Küster mit einem Kruzifix zu töten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag vor. Zudem geht es um die Frage, ob der Mann in einer psychiatrischen Klinik...
Coletta Rydzek (r.) wird von Laura Gimmler empfangen Foto: Filip Singer / EPA Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Geteilte Freude: Nach dem Teamsprint der Frauen stürmte Johannes...
Die slowakische Regierung unter Ministerpräsident Robert Fico hat einen »Erdöl-Notstand« ab Donnerstag ausgerufen, wie die Nachrichtenagentur TASR berichtete. Das erlaubt ihr die Freigabe von Notfallreserven an die Raffinerie Slovnaft. Damit soll gesichert werden,...