Überraschende Ankündigung: Trump will 5000 zusätzliche Soldaten nach Polen schicken
Plötzlich will US-Präsident Donald Trump 5000 zusätzliche Soldaten nach Polen schicken
Warschau/Washington – Erst der Schock über den geplanten Abzug von US-Soldaten, jetzt die nächste Überraschung aus Amerika! US-Präsident Donald Trump (79) kündigt plötzlich an, 5000 zusätzliche amerikanische Soldaten nach Polen schicken zu wollen. Die Ankündigung kommt nur wenige Tage nach heftigen Spannungen zwischen Warschau und Washington wegen geplanter Truppenreduzierungen in Europa.
In einem Post auf seiner Plattform verkündete Trump: „Aufgrund der erfolgreichen Wahl des jetzigen Präsidenten Polens, Karol Nawrocki, den ich mit Stolz unterstützt habe, und aufgrund unserer Beziehung freue ich mich bekannt zu geben, dass die Vereinigten Staaten zusätzliche 5000 Soldaten nach Polen schicken werden.“
Warschau wütend über US-Soldaten-Absage
Unklar ist allerdings, warum Trump den angekündigten Sinneswandel erst jetzt verkündet – schließlich ist Polens Präsident Karol Nawrocki bereits seit August 2025 im Amt. Noch vor wenigen Tagen hatte die Stimmung zwischen Warschau und Washington allerdings ganz anders geklungen. Die USA hatten überraschend die geplante Entsendung von 4000 amerikanischen Soldaten nach Polen gestoppt – ein Schritt, der in der polnischen Regierung für Wut und große Verunsicherung sorgte. Ministerpräsident Donald Tusk forderte daraufhin von den USA „Respekt und Berechenbarkeit“. Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz erinnerte Washington demonstrativ daran, dass Polen in den vergangenen Jahren Rüstungsgüter im Wert von mehr als 50 Milliarden Dollar in den USA gekauft habe. „Das verdient Respekt von allen Seiten“, erklärte er.
Polens Ministerpräsident Donald Tusk forderte von den USA „Respekt und Berechenbarkeit“
USA versprechen Schutz für Polen
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth versuchte dann, die Lage in einem Krisentelefonat mit Warschau zu beruhigen. Er versicherte, das amerikanische Engagement für die Sicherheit Polens bleibe unverändert bestehen. Gleichzeitig erklärte das Pentagon jedoch, die USA wollten ihre Truppenpräsenz in Europa langfristig wieder auf das Niveau vor dem Ukraine-Krieg zurückführen. Besonders dieser Punkt hatte in Polen Sorgen ausgelöst. Das Nato-Land gilt wegen seiner direkten Grenze zur Ukraine und zur russischen Exklave Kaliningrad als strategisch besonders wichtig für die Ostflanke des Bündnisses.
Kriegsminister Hegseth sollte die polnische Regierung beruhigen
Nur ein politisches Signal?
Unklar ist, ob hinter Trumps Ankündigung bereits konkrete Planungen des Pentagons stehen oder ob der US-Präsident damit vor allem ein politisches Signal an seinen neuen Verbündeten in Warschau senden wollte. Ebenfalls unklar ist, ob es sich um 5000 Soldaten zusätzlich zu der vorerst gestoppten Verlagerung von 4000 Soldaten nach Polen handelt, oder ob diese nur um weitere 1000 aufgestockt werden soll.
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