Ukraine: Ukraine und Türkei bauen Sicherheitskooperation aus
Wolodymyr Selenskyj und Recep Tayyip Erdogan: Die beiden Staatschefs sprachen in Istanbul über Sicherheit und Gasprojekte. Foto: AFP
Kanzleichef: Kiew erwartet Besuch von US-Delegation nach Ostern
Im Ringen um ein Ende des russischen Angriffskriegs rechnet die Ukraine noch im April mit dem Besuch einer US-Delegation in der Hauptstadt Kiew. Das sagte der Kanzleichef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Delegation könnte bereits kurz nach dem orthodoxen Osterfest eintreffen, das am 12. April begangen wird, sagte Kyrylo Budanow demnach.
Die Delegation soll laut Budanow vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, geleitet werden. Die beiden waren bereits mehrfach in Russland zu Gast, es wäre aber ihr erster offizieller Besuch in der Ukraine. Auch der republikanische US-Senator Lindsey Graham könnte laut dem Bericht mit von der Partie sein. Die US-Seite bestätigte den Besuch laut Bloomberg zunächst nicht.
Selenskyj: Ukraine und Türkei bauen Sicherheitskooperation aus
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vereinbart nach eigenen Angaben mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan „neue Schritte“ in der Sicherheitskooperation. Der politische Wille sei vorhanden und Arbeitsgruppen würden in Kürze die Details ausarbeiten, teilt Selenskyj während eines Besuchs in Istanbul auf Telegram mit.
„Dies gilt vor allem für die Bereiche, in denen wir die Türkei unterstützen können: mit Fachwissen, Technologie und Erfahrung“, schreibt er. Zudem erörtern die beiden Staatschefs Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei Erdgasinfrastrukturprojekten und der Erschließung von Gasfeldern.
Tote bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Luhansk
Im russisch besetzten Teil des ostukrainischen Gebiets Luhansk sind bei einem Drohnenangriff nach russischen Angaben mindestens drei Zivilisten getötet worden. Im etwa 45 Kilometer von der Frontlinie entfernten Dorf Mychajliwka im Landkreis Kreminna seien Wohnhäuser angegriffen worden, teilte der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef Leonid Passetschnik bei Telegram mit. Ukrainische Drohnenangriffe hat es demnach auch in anderen Landkreisen des Gebiets gegeben. Unter anderem sei die Eisenbahninfrastruktur Ziel gewesen.
Fico fordert Ende der EU-Sanktionen gegen russisches Öl und Gas
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico fordert die Europäische Union auf, die Sanktionen gegen russische Öl- und Gasimporte aufzuheben. Zudem sollten die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline wiederhergetellt und den Krieg in der Ukraine beendet werden. Damit solle die Energiekrise bekämpft werden, die durch den Krieg im Iran entstanden sei, teilt Fico nach einem Telefonat mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban mit. Die EU müsse den Dialog mit Russland unverzüglich wieder aufnehmen und die Versorgung mit diesen strategischen Rohstoffen aus allen möglichen Quellen, einschließlich Russland, ermöglichen, erklärt er weiter.
Russland greift Anlagen des ukrainischen Öl- und Gaskonzerns Naftogaz an
Russland greift nach Angaben des ukrainischen Öl- und Gaskonzerns Naftogaz Infrastrukturanlagen in der Region Poltawa an. Dabei sei ein Feuer ausgebrochen, teilt das Unternehmen in den sozialen Medien mit. Russland setze seine gezielten Angriffe auf die Öl-, Gas- und Energieinfrastruktur fort. Die Anlagen der Naftogaz-Gruppe seien seit Jahresbeginn mehr als 40 Mal angegriffen worden.
Präsidalamt: Selenskyj zu Gesprächen mit Erdogan in Istanbul
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Präsidialamts zu Gesprächen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Istanbul eingetroffen. Zudem sei eine Begegnung Selenskyjs mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus, dem geistlichen Ehrenoberhaupt der orthodoxen Kirche, geplant.
Mindestens fünf Tote bei Drohnenangriff in Südostukraine
Im südostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk sind mindestens fünf Menschen bei einem russischen Angriff mit mehreren Drohnen getötet worden. Gouverneur Olexander Hanscha zufolge wurden 19 Menschen bei der Attacke auf die Stadt Nikopol verletzt, darunter ein 14 Jahre altes Mädchen. Ums Leben kamen demnach drei Frauen und zwei Männer.
Ukraine: Tote und Verletzte nach Angriffen mit Drohnen und Gleitbomben
In der nordostukrainischen Stadt Sumy sind bei russischen Drohnenangriffen mindestens elf Menschen verletzt worden. Darunter sei auch eine 15-jährige Person, teilte die Polizei mit. In Kramatorsk in der Ostukraine wurden bei einem Angriff mit Gleitbomben am frühen Abend der regionalen Staatsanwaltschaft zufolge vier Menschen getötet, darunter ein 16-Jähriger. Zwei weitere seien verletzt worden.
In der Hauptstadt Kiew brach laut Bürgermeister Vitali Klitschko durch herabfallende Drohnentrümmer ein Feuer im obersten Stock eines Bürogebäudes aus. Russland attackierte die Ukraine nach Angaben der Luftstreitkräfte in der Nacht mit 286 Kampfdrohnen, von denen 260 abgewehrt worden seien. Elf Einschläge gab es demnach aber.
Behörden: Ein Todesopfer bei ukrainischen Angriffen auf russische Region Rostow
Bei ukrainischen Luftangriffen auf die südrussische Region Rostow sind nach Behördenangaben ein Mensch getötet und vier weitere Personen schwer verletzt worden. Bei dem Raketenangriff auf die Stadt Taganrog am Asowschen Meer seien Geschäftsgebäude beschädigt worden, teilte Regionalgouverneur Juri Sljussar am Samstag mit. In den Lagerräumen eines Logistikunternehmens sei ein Feuer ausgebrochen. Zudem sei im Asowschen Meer ein Handelsschiff durch einen ukrainischen Drohnenangriff beschädigt worden, was ebenfalls einen Brand ausgelöst habe. Auch aus der russischen Region Samara wurden ukrainische Angriffe gemeldet.
Behörden: Opfer bei ukrainischen Angriffen in Südrussland
Bei einem ukrainischen Drohnen- und Raketenangriff im Süden Russlands sind nach Angaben der Behörden mindestens ein Mensch getötet und vier weitere Personen verletzt worden. Infolge eines Drohnenangriffs sei auch ein Feuer auf einem unter ausländischer Flagge fahrenden Handelsschiff im Asowschen Meer ausgebrochen, teilen die Behörden mit. Einzelheiten werden zunächst nicht bekannt.
Kiew: Russland will mit neuer Taktik Leid von Zivilisten verschärfen
Ukrainische Regierungskreise haben Russland vorgeworfen, mit Änderungen der Kriegstaktik das Leid ukrainischer Zivilisten verschärfen zu wollen. Das Nachbarland greife zunehmend während des Tages an und bereite sich darauf vor, noch mehr wichtige Infrastruktur zu zerstören.
Andrij Kowalenko, Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation im ukrainischen Verteidigungsministerium, erklärte am Freitag bei Telegram, die Angriffe bei Tageslicht zielten darauf ab, die Zahl ziviler Opfer zu erhöhen. Deshalb greife Russland werktags mit einer großen Zahl von Drohnen und Raketen an.
Selenskyj drängt Parlament zu Reformen für Milliardenhilfen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ruft das Parlament zur raschen Verabschiedung wichtiger Gesetze auf, um eine Haushaltskrise abzuwenden. Die Reformen seien entscheidend für den EU-Beitritt und die Freigabe von Hilfsgeldern, erklärt er. Wegen eines langsamen Gesetzgebungsprozesses hat die Ukraine zuletzt Fristen verpasst, um Milliarden von ihren wichtigsten Geldgebern abzurufen. Der externe Finanzierungsbedarf des Landes liegt in diesem Jahr bei 52 Milliarden Dollar.
Russland verlegt sich auf Tag-Angriffe – Spekulkation über neue Taktik
Bei großangelegten russischen Tag-Angriffen sind in der Ukraine am Freitag mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Drohnen hätten Wohngebäude und zivile Infrastruktur in den zentralen Regionen Schytomyr und Kiew getroffen, teilten die dortigen Gouverneure über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Dabei sei jeweils ein Mensch getötet worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Angriffe auf X als „Zuspitzung zu Ostern“. Die russischen Streitkräfte hätten ihre Angriffe in einer Zeit intensiviert, in der eigentlich Ruhe am Himmel herrschen sollte. Selenskyj hatte Anfang der Woche eine Feuerpause für die Osterfeiertage vorgeschlagen.
Russland ändert mit den Angriffen tagsüber offenbar seine Taktik. Seit Beginn des Krieges vor mehr als vier Jahren hatte die Armeeführung Drohnen und Raketen zumeist nachts abfeuern lassen. In den vergangenen Wochen startete sie mehrfach Hunderte von Drohnen und Raketen am Tag. Der Sprecher der Luftwaffe, Jurij Ihnat, sagte im Staatsfernsehen, der Feind nutze neue Routen, ständig modernisierte Drohnen und eine neue Taktik. Die ukrainische Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko warf Russland auf X vor, die Zahl der zivilen Opfer erhöhen zu wollen, Angst zu verbreiten und die ukrainische Infrastruktur zu beschädigen.
Russische Ölraffinerie Nowo-Ufimsk muss Betrieb teilweise einstellen
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff muss die russische Ölraffinerie Nowo-Ufimsk Insidern zufolge eine ihrer größten Rohöldestillationsanlagen abschalten. Der Angriff habe ein Feuer an der Anlage ausgelöst, die für etwa 28 Prozent der Gesamtkapazität der Raffinerie stehe, sagen drei mit dem Vorgang vertraute Personen. Der Gouverneur der Republik Baschkortostan, Radij Chabirow, teilt mit, mehrere ukrainische Drohnen seien in der Nähe von Ölraffinerien in der Stadt Ufa abgeschossen worden. Trümmerteile seien in ein Industriegebiet gefallen. Den Namen der betroffenen Raffinerie nennt er nicht. Der Eigentümer der Anlage, Rosneft, ist für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Russische Einnahmen aus Öl und Gas brechen im März um 43 Prozent ein
Die russischen Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft fallen im März im Jahresvergleich um 43 Prozent auf 617 Milliarden Rubel (7,72 Milliarden Dollar). Dies geht aus Daten des Finanzministeriums hervor, die den Rückgang mit niedrigeren Ölpreisen und einem stärkeren Rubel begründen. Gegenüber dem Vormonat steigen die Einnahmen jedoch an. Da die Zahlen auf der Produktion im Februar basieren und damit vor dem durch den US-israelischen Krieg im Iran ausgelösten Ölpreisanstieg liegen, wird ab April wieder mit wachsenden Erlösen gerechnet. Die Einnahmen sind entscheidend für den russischen Staatshaushalt, der angesichts hoher Militärausgaben ein massives Defizit aufweist.
Selenskyj: Moskau greift mit Hunderten Drohnen an
Das russische Militär hat die Ukraine am Karfreitag bei einem schweren Luftangriff mit Raketen und Drohnen überzogen. „Hunderte Shahed-Kampfdrohnen und Dutzende Raketen gegen unsere Städte und Gemeinden“, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Netzwerken nach einem Telefonat mit Papst Leo XIV.
Selenskyj erklärte, so sehe die russische Antwort auf sein Angebot zu einer Waffenruhe über Ostern aus. Allerdings feiern die Kirchen in der Ukraine wie in Russland Ostern nach orthodoxem Kalender erst kommende Woche am 12. April.
Ukraine greift russische Ölraffinerie tief im Landesinneren an
Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben eine Ölraffinerie in der Stadt Ufa angegriffen. Dadurch sei in der Anlage ein Feuer ausgebrochen, teilt der ukrainische Generalstab über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ufa liegt mehr als 1400 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
Russland bekräftigt: Ukraine muss aus Donbas abziehen
Die russische Regierung erneuert ihre Forderung, dass die Ukraine ihre Truppen aus noch von ihr kontrollierten Gebieten des Donbas abzieht. Dies würde eine Friedensvereinbarung ermöglichen, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.
Medwedew: Europa-Nato ohne USA wäre schlimmer
Für Russland würde ein möglicher Austritt der USA aus der Nato nach Einschätzung von Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew eine Verschlechterung bedeuten. Dann verbleibe der europäische Teil der Nato, und die Europäische Union werde sich in ein Militärbündnis verwandeln, schrieb der jetzige Vizechef des russischen Sicherheitsrates im Netzwerk Max.
Die EU sei dann keine Wirtschaftsunion mehr. „Sie könnte sich rasch zu einem vollwertigen und gegenüber Russland äußerst feindseligen Militärbündnis entwickeln, das in mancher Hinsicht schlimmer ist als die Nato.“
Medwedew folgerte daraus, dass Russland seine seiner Meinung nach „tolerante Haltung“ zu einem EU-Beitritt von Nachbarstaaten aufgeben sollte. Dies gelte auch für die Ukraine, die er ein „Land 404“ nannte wie die Fehlermeldung für eine nicht existente Website.
Lage an der Front laut Selenskyj die Beste seit zehn Monaten
Für die Ukraine ist die Lage an der Front nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj die Beste in den vergangenen zehn Monaten. Die ukrainischen Truppen hätten im vergangenen Monat eine russische Offensive vereitelt, teilt sein Präsidialamt mit. Allerdings würden nun die russischen Streitkräfte ihre Angriffe verstärken. Er beruft sich auf Daten der ukrainischen und britischen Geheimdienste. Zudem habe er US-Unterhändler nach Kiew eingeladen und „positive Signale“ erhalten, erklärt er weiter.
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj: Die ukrainischen Truppen hätten im vergangenen Monat eine russische Offensive vereitelt. DPA
Widerstand gegen Staats-App – Russen misstrauen Messenger MAX
Der Kreml drängt die russische Bevölkerung zur Nutzung des staatlich geförderten Messengers MAX, stößt damit jedoch bei vielen auf Skepsis und Ablehnung. Gleichzeitig blockiert der Staat verstärkt konkurrierende und ausländische Dienste wie Telegram oder WhatsApp und geht gegen VPN-Netzwerke vor, die eine Umgehung der Sperren ermöglichen. Diplomaten sprechen von einem „harten Durchgreifen“ des Staates, der sich weitreichende Befugnisse zur Kontrolle der Massenkommunikation gesichert habe.
Offiziellen russischen Angaben zufolge ist ein nationaler Messenger notwendig, da feindliche Geheimdienste andere Anwendungen unterwandert hätten. Russland müsse mit einem „souveränen“ Internet die Sicherheit wahren. Oppositionelle gehen hingegen davon aus, dass die heimischen Sicherheitsdienste Zugriff auf die Daten von MAX haben. Sie vermuten, dass diese mit künstlicher Intelligenz auf mögliche Bedrohungen für den Staat und abweichende Meinungen ausgewertet werden.
MAX gehört dem Unternehmen VK, dessen Chef der Sohn eines engen Vertrauten von Präsident Wladimir Putin ist. VK teilte mit, die App habe seit ihrem Start vor einem Jahr 107 Millionen Nutzer gewonnen. Der Leiter des Informationsportals TelecomDaily, Denis Kuskow, kritisierte den Zwang. Er selbst habe MAX nicht installiert.
Die Installation einer App oder die Nutzung eines Dienstes sollte eine persönliche Entscheidung sein.
Putin-Vertrauter Medwedew erwartet keinen Nato-Austritt der USA
Der Vize-Chef des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, rechnet nicht mit einem Austritt der USA aus der Nato. Die Regierung in Washington könnte jedoch symbolische Schritte unternehmen und etwa die Zahl der in anderen Nato-Staaten stationierten US-Truppen reduzieren, erklärt der ehemalige russische Präsident. Die offenkundigen Spaltungen innerhalb der Nato könnten zu Veränderungen der EU führen. „Die EU ist nicht länger nur eine Wirtschaftsunion. Sie kann sich ziemlich schnell in ein vollwertiges Militärbündnis verwandeln, das Russland offen feindlich gegenübersteht und in gewisser Weise schlimmer ist als die Nato.“ Daher müsse Moskau seine „tolerante Haltung“ gegenüber einem möglichen EU-Beitritt der Ukraine aufgeben. Medwedew gilt als enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin.
Ukraine: Massive russische Luftangriffe mit neuer Taktik
Russland überzieht die Ukraine nach Angaben der dortigen Luftwaffe seit Donnerstagabend mit einer anhaltenden Welle von Luftangriffen. Eine große Anzahl feindlicher Drohnen befinde sich im ukrainischen Luftraum, teilt die Luftwaffe mit. Dabei setze Moskau auf eine neue Taktik und suche nach Wegen, die ukrainische Luftabwehr zu durchdringen.
„Wir sehen, dass der Feind neue Routen, ständig modernisierte Drohnen und neue Taktiken einsetzt“, sagt Luftwaffensprecher Jurij Ihnat im staatlichen Fernsehen. In den vergangenen 24 Stunden habe Russland mehr als 400 Langstreckendrohnen sowie zehn ballistische Raketen abgefeuert. Letztere seien vor allem auf Gebiete nahe der Front gerichtet gewesen. Es ist das zweite Mal in dieser Woche, dass Russland auf einen nächtlichen Drohnenbeschuss schwere Angriffe am Tag folgen lässt.
Ein russisches Aufklärungsflugzeug: „Wir sehen, dass der Feind neue Routen, ständig modernisierte Drohnen und neue Taktiken einsetzt“, sagt Luftwaffensprecher Jurij Ihnat im staatlichen Fernsehen. DPA
Ukraine: Russische Drohnenangriffe auf Charkiw über mehrere Stunden
Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, meldet zahlreiche russische Drohnenangriffe auf seine Stadt. Sie hätten den ganzen Tag angehalten, schreibt Terechow auf Telegram. Demnach gab es Angriffe auf vier Stadtteile der zweitgrößten Stadt der Ukraine. Sie hätten mehrere Brände ausgelöst. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden, darunter ein achtjähriges Mädchen. Nach Behördenangaben schlugen mindestens 20 Drohnen in der Stadt ein. Weiter südlich in der Stadt Saporischschja beschädigten russische Drohnen nach Angaben des dortigen Gouverneurs Iwan Fedorow ein Hochhaus und ein Unternehmen.
Putin und saudischer Kronprinz beraten über Nahost und Opec+
Der russische Präsident Wladimir Putin und der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman haben nach russischen Angaben in einem Telefonat den Nahost-Krieg und ihre Zusammenarbeit in der Ölförderländer-Gruppe Opec+ erörtert. Beide Seiten äußerten sich dem Kreml zufolge besorgt über die militärische Eskalation und forderten ein Ende der Feindseligkeiten. Man habe auch die Bedeutung gemeinsamer Bemühungen unter Mitwirkung von Russland und Saudi-Arabien im Rahmen der Opec+ betont, um den globalen Ölmarkt zu stabilisieren. Russland unterliegt wegen des Kriegs gegen die Ukraine internationalen Sanktionen unter anderem in Bezug auf seine Ölexporte.
Unsere Partner
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Produktvergleich – schnell zum besten Produkt



