Wall Street: Wall Street schließt niedriger – höherer Ölpreis belastet
Straßenschild an der New Yorker Börse. Foto: Reuters
New York. Zum Wochenschluss waren die US-Börsen deutlich unter Druck. Der erneute Anstieg der Ölpreise und anziehende Renditen der US-Staatsanleihen sorgen für spürbare Nervosität an den Märkten.
So zeichnen sich bisher keine nennenswerten Fortschritte im Krieg im Nahen Osten zwischen dem Iran und den USA ab. Noch immer ist die wichtige Öl-Transportroute, die Straße von Hormus, faktisch geschlossen. Zudem könnte China nach Worten von US-Präsident Donald Trump mehr US-Öl kaufen und so das Weltmarktangebot weiter verknappen.
- Der Dow Jones der Standardwerte verlor 1,1 Prozent auf 49.526 Punkte.. Am Vortag hatte der Index sich seinem Allzeithoch von knapp über 50.000 Punkten angenähert.
- Der breiter gefasste S&P 500 büßte 1,2 Prozent auf 7408 Punkte ein.
- Der technologielastige Nasdaq gab 1,5 Prozent auf 26.225 Zähler nach.
US-Präsident Donald Trump hatte sich zudem widersprüchlich zur Lage rund um die weitgehend blockierte Straße von Hormus geäußert: Dem Sender Fox News sagte er, die USA bräuchten die Wasserstraße nicht, erklärte später jedoch bei einem Auftritt mit Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking, man wolle die Meerenge offenhalten. Die iranische Regierung betonte unterdessen, die Straße von Hormus sei nur für ihre Feinde gesperrt.
Der Ölmarkt reagierte mit steigenden Preisen. Ein Barrel Öl der US-Sorte WTI



