Große Änderung bei „Let’s Dance”: Aus für Produktionsfirma nach 20 Jahren
Hinter den Kulissen von „Let’s Dance“ steht ein großer Wechsel an. Ab 2028 übernimmt BBC Studios die Produktion der RTL-Show selbst.
Die bisher verantwortliche Produktionsfirma „Seapoint Productions” verliert damit nach der 20. Staffel im Jahr 2027 den Auftrag für „Let’s Dance” – ein Einschnitt nach fast zwei Jahrzehnten Zusammenarbeit.
Die Show „Let’s Dance” ist die deutsche Adaption des britischen Formats „Strictly Come Dancing”, dessen Rechte weltweit bei „BBC Studios“ liegen. Bisher wurde die Show in Deutschland im Auftrag des Lizenzgebers umgesetzt: „Seapoint Productions” produzierte das Format, „BBC Studios“ war als Rechteinhaber und Formatgeber beteiligt.
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RTL-Erfolgsformat: Warum Seapoint Productions die Rechte verliert
Die 20. Staffel, die 2027 bei RTL ausgestrahlt wird, soll die letzte unter der Regie von „Seapoint Productions” sein. Danach wird das Format vollständig in die Hände von „BBC Studios Germany” übergehen. Phil Schmid, Geschäftsführer von BBC Studios Germany, erklärt gegenüber „DWDL”: „Die sehr erfolgreiche und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen BBC Studios und Seapoint Productions bei der Umsetzung der Produktion von ‚Let’s Dance‘ wird nach der Staffel 20 zum Sommer 2027 enden.”
Gleichzeitig betont er die bisherige Zusammenarbeit und würdigt die Entwicklung der Show zu einem der erfolgreichsten Entertainment-Formate im deutschen Fernsehen.
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Strategiewechsel bei „BBC Studios”
Der Schritt passt zur langfristigen Strategie von BBC Studios, internationale Marken stärker selbst zu kontrollieren. Das Unternehmen ist längst nicht mehr nur Rechtegeber, sondern baut in verschiedenen Märkten eigene Produktionsstrukturen auf – auch in Deutschland. Dort produziert BBC Studios bereits zahlreiche Unterhaltungs- und Factual-Formate und arbeitet weiterhin mit Sendern wie RTL und Sat.1 zusammen.
Mit der vollständigen Übernahme von „Let’s Dance” rückt das Format stärker unter die direkte Kontrolle des Lizenzgebers. Branchenüblich ist dabei, dass Produktionsrechte an lokale Partner zurückgeholt werden, sobald eigene Strukturen im jeweiligen Markt etabliert sind.
Zukunft von Jury und Moderation: Bleiben Llambi, Mabuse und Swarovski?
Für das On-Air-Team der Show – darunter Moderation und Jury – ändert sich zunächst wenig. Die Verträge von Daniel Hartwich, Victoria Swarovski sowie den „Let’s Dance”-Juroren Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge González, liegen direkt beim Sender RTL und bleiben vom Produktionswechsel unberührt.
Unklar ist derzeit, ob einzelne Mitarbeitende aus der bisherigen Produktion künftig zu BBC Studios wechseln. In vergleichbaren Fällen der Branche kommt es häufig zu teilweisen Teamübernahmen, um Produktionswissen im neuen Setup zu sichern.
Die Show selbst soll weiterhin in Köln produziert werden und bleibt fester Bestandteil des RTL-Programms – künftig jedoch unter neuer Produktionsleitung.

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