Rapper Abomé Léléfant stirbt mit nur 33 Jahren
von KUKKSI
21.05.2026, 21:45 Uhr
21. Mai 2026 um 21:45 Uhr
Abomé Léléfant ist tot. Der ivorische Rapper ist im Alter von 33 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts verstorben. Die Nachricht von seinem Tod kam völlig überraschend und löste in seinem Umfeld große Bestürzung aus.
Der Musiker Abomé Léléfant, der mit bürgerlichem Namen Anassin Boris Médard hieß, starb am 18. Mai 2026 im Universitätsklinikum Treichville in Abidjan. Der ivorische Rapper wurde nur 33 Jahre alt. Todesursache soll ein Herzinfarkt gewesen sein, wie „The Mirror“ berichtet.
Team von Abomé Léléfant: „Sein Tod hat uns zutiefst erschüttert“
„Wir wussten, dass er Augenprobleme hatte. Sein Tod, insbesondere der Herzinfarkt, hat uns zutiefst erschüttert“, sagte einer seiner Mitarbeiter gegenüber der Website „Linfodrome“. Der Musiker litt seit seiner Kindheit an einer Augenkrankheit, die auch bei seinen letzten öffentlichen Auftritten sichtbar gewesen sein soll.
Der Rapper selbst erklärte zu Lebzeiten, dass er sich regelmäßig Behandlungen unterziehe. Abomé Léléfant hatte verlauten lassen: „Mein Gesundheitszustand. Ich leide seit meiner Kindheit an Sehproblemen. Es handelt sich um eine Krankheit namens Endemische Tropische Limbo-Konjunktivitis. Daher die Rötung meiner Augen, der Tränenfluss und die Hyperpigmentierung der Bindehaut (Katarrh). Ich werde so engmaschig wie möglich überwacht, um den Schaden zu begrenzen.“
Auch prominente Persönlichkeiten der Elfenbeinküste bekundeten ihre Trauer. Die First Lady Dominique Ouattara erklärte laut „Linfodrome“: „Eine mächtige Stimme und eine großzügige Seele. Sein Weggang hinterlässt eine riesige Leerstelle in der ivorischen Musikszene und in unseren Herzen.“
Bekannt wurde der Rapper im Jahr 2010 als Leadsänger der Gruppe Fiesta Parade. Später arbeitete er mit dem Produzenten DJ Arafat zusammen und verfolgte anschließend eine Solokarriere. Zu seinen erfolgreichsten Songs zählen unter anderem „Numéro 10“ und „Solo“. Im Mai 2026 veröffentlichte er den Song „Médicament“, der zugleich sein letztes musikalisches Werk war.
Von KUKKSI REDAKTION



