Zara Tindalls Schwiegervater nur noch „Schatten seiner selbst”
Seit über 20 Jahren leidet der Vater von Mike Tindall an Parkinson. Jetzt spricht der Mann von Zara Tindall offen über den Gesundheitszustand seines Vaters Philip.
Mike Tindall (47) hat einen bewegenden Einblick in den Gesundheitszustand seines Vaters gegeben. Wie das Magazin „Hello!” berichtet, sprach der Ehemann von Zara Tindall (45) beim ISPS Handa Celebrity Golf Classic über den langjährigen Kampf seines Vaters Philip (79) gegen Parkinson.
Die Diagnose erhielt die Familie bereits 2003. Heute, mehr als zwei Jahrzehnte später, sagt der 47-Jährige über seinen Vater: Ihm gehe es „momentan nicht gut“.
Tindalls Vater habe „massiv an Lebensqualität” verloren
„Parkinson ist eine grausame Krankheit und sie macht keine Pause, wenn es darum geht, den Körper anzugreifen und Menschen zu verändern“, wird Tindall zitiert. Die Krankheit habe ihn nach über 23 Jahren „ehrlich gesagt, zu einem Schatten seiner selbst gemacht“. Genau deshalb engagiere er sich so stark, um anderen Betroffenen das Leiden zu ersparen. Er wolle nicht, „dass irgendjemand zusehen muss, wie ein Elternteil oder geliebter Mensch so massiv an Lebensqualität verliert“.
Tindall ist seit Jahren für die Organisation Cure Parkinson’s aktiv und nutzt seine Bekanntheit, um Spenden und Aufmerksamkeit zu sammeln. Bereits früher hatte er geschildert, welche ersten Symptome sein Vater zeigte: Probleme mit kleiner, verkrampfter Handschrift – ein mögliches Frühzeichen von Parkinson. „Als typischer nordenglischer Kerl“ habe Philip Tindall sich jedoch zunächst lange nicht durchringen können, einen Spezialisten aufzusuchen, erzählte Mike rückblickend. Erst später sei die Diagnose gestellt worden.
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Mike Tindall blickt selbstkritisch zurück
In alten Interviews hat Mike Tindall früher schon beschrieben, wie sich die Erkrankung bereits 2011 bei seiner Hochzeit mit Zara bemerkbar machte. Sein Vater sei damals zeitweise auf einen Rollstuhl angewiesen gewesen – eine Folge einer Rückenoperation, die nötig geworden war, weil sich durch Parkinson eine starke Krümmung der Wirbelsäule entwickelt hatte.
Heute blickt Tindall selbstkritisch auf diese Zeit zurück. Er wünsche sich, er hätte damals mehr über die Krankheit gewusst. „Ich habe das Gefühl, wenn ich damals mehr darauf geachtet hätte, hätte ich ihn dazu bringen können, sich körperlich fit und in Form zu halten – aber das ist alles nur im Nachhinein betrachtet“, sagt er.

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