Sohn von Carmen Nebel geht wegen Depressionen in Klinik
Auf Instagram macht Gregor Nebel öffentlich, dass er an einer Depression erkrankt ist. Für seinen Mut bekommt der Sohn von Carmen Nebel viel Zuspruch.
„In den letzten Monaten ging es mir psychisch nicht gut. Ich habe mich deshalb entschieden, in eine Klinik zu gehen, um meine mittlerweile diagnostizierte Depression behandeln zu lassen”, schreibt Gregor Nebel auf Instagram.
„Das hier zu teilen, fällt mir nicht leicht”, aber Nebel möchte deutlich machen, dass psychische Erkrankungen Teil des Lebens sein können. Es sei vollkommen in Ordnung, sich Hilfe zu holen.
Gregor Nebel hat Depressionen
„In meinem Fall fühlt sich die Depression nicht nur wie ‚traurig sein‘ an, sondern wie ein Zustand, der meinen ganzen Alltag durchzieht und schwerer macht”, so der Sohn von Carmen Nebel (69) weiter. An manchen Tagen koste ihn das Aufstehen schon „mehr Kraft, als andere vielleicht für einen ganzen Tag brauchen.”
Gregor Nebel will sich erstmal von Social Media zurückziehen, verspricht aber die Rückkehr. „Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.”
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Viel Zuspruch für Gregor Nebel
„Sich Hilfe zu holen, ist eine mutige und wichtige Entscheidung. Niemand muss sich für Depressionen schämen”, schreibt eine Followerin. „Ich finde es stark, dass du so offen darüber sprichst und damit anderen Menschen Mut machst.”
Seine Entscheidung feiern auch andere: „By the way – wie mutig von dir, das hier zu posten – ein Ort an dem es nur um Perfektion geht. Well done.”
„Manchmal ist Stärke nicht, weiterzugehen. Manchmal ist Stärke, stehenzubleiben und sich helfen zu lassen. Ich wünsche dir, dass du in dieser Zeit Menschen hast, die dich tragen, wenn du selbst gerade keine Kraft hast”, lautet ein weiterer Kommentar.
Zum Post gibt es aich zahlreiche Genesungswünsche.
Gregor Nebel ist Manager in der Medienbranche
Der einzige Sohn der langjährigen ZDF-Moderatorin Carmen Nebel ist Manager in der Medienbranche etabliert. Er entwickelte das Musikportal „Schlager.de” zum mittlerweile größten Portal seiner Art in Europa und ist als Geschäftsführer der Deutschen Medienportale GmbH in Berlin tätig.
Hier findet ihr schnelle Hilfe bei Depressionen und in psychischen Notlagen
- Eine Rund-um-die-Uhr-Anlaufstelle für alle Menschen in psychischer Not ist die Telefonseelsorge mit den deutschlandweiten Telefonnummern 08001110-111 oder -222.
- Die Internetplattform „Freunde fürs Leben“ gibt Hilfestellung bei drohendem Suizid. Weitere Informationen findet ihr auch bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention. Ein Verzeichnis von Beratungsstellen findet ihr hier: Suizidprophylaxe.de.
- Auch das deutschlandweite Info-Telefon für Depressionen ist kostenlos unter 0800 33 44 5 33 erreichbar.
- Wissen, Selbsttest und Adressen rund um das Thema Depression findet ihr bei der Deutschen Depressionshilfe.
- Fachlich moderierte Online-Foren zum Erfahrungsaustausch für Erwachsene gibt es im Diskussionsforum Depression. Junge Menschen ab 14 Jahren können sich bei Fideo austauschen.

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