Seit 2017 in Köln

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Er spielte in der österreichischen Bundesliga und in der deutschen zweiten Liga. Seine Spuren hinterließ Simon Handle aber vorrangig in der 3. Liga bei Viktoria Köln. Nach der Saison beendet der 33 Jahre alte Flügelspieler seine Karriere, wie sein Klub am Freitag verkündete.
Handle wurde bei Red Bull Salzburg ausgebildet. Als Profi schaffte er mit dem SV Grödig nicht nur den Aufstieg in die Bundesliga, sondern auch den Sprung in die Europa-League-Qualifikation unter Trainer Adi Hütter. Ab 2015/16 ging es unterklassig in Deutschland weiter. Mit Erzgebirge Aue gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga, wonach Handle jedoch zunächst an die SV Elversberg verliehen wurde. 2017/18 folgte der Wechsel zum damaligen Viertligisten Viktoria Köln, dem Handle mit 17 Torbeteiligungen zum Drittliga-Aufstieg verhalf.
Seither kam der gebürtige Trostberger auf 309 Spiele für Viktoria – Platz zwei in der Klubhistorie hinter Mike Wunderlich. In der 3. Liga kommt Handle bisher auf insgesamt 264 Einsätze – Platz fünf unter allen aktiven Drittliga-Profis. Mehr als 260 in der Spielklasse verbuchten lediglich 29 andere Profis neben Handle.
Viktoria-Boss bedauert Handles Entscheidung
„Es ist nicht entscheidend, wie man gekommen ist – sondern was die Leute über einen denken, wenn man geht“, sagte Sportvorstand Franz Wunderlich, Vater von Rekordspieler Mike, über Handles Karriereende. „Dass Simon zweiter Rekordspieler hinter Mike ist, sagt bereits vieles über seine Rolle bei Viktoria Köln aus. Er ist nicht nur ein super Fußballer, sondern auch ein toller Mensch. Ein Vollprofi, der immer alles für den Klub und die Mannschaft getan hat.“
Wunderlich bedauert den Schritt Handles, wie der Funktionär betonte. Zugleich habe er aber auch „großen Respekt“ vor der Entscheidung. „Simon spielt gerade eine seiner besten Saisons, ist fußballerisch und körperlich in bester Verfassung. Zudem ist er für die Mannschaft und die Kabine so gut wie unverzichtbar“, erklärte Wunderlich seine Sicht. „Entsprechend werden Simon und der Verein immer eng miteinander verbunden sein. Wir wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste und halten die Türen in Höhenberg immer für ihn offen.“
Handle sagte über seinen Abschied: „Unsere gemeinsame Reise ist noch nicht vorbei. Die kommenden drei Spiele gegen Aachen, Duisburg und Fortuna haben einen ganz besonderen Wert für mich. Ich kann versprechen, dass wir gemeinsam alles dafür tun werden, die maximale Ausbeute zu holen.“
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