Millionenstrafe für Spieler

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Dieser Artikel erschien auf Transfermarkt in seiner ersten Fassung am 08.05. um 17:34 Uhr und wurde am Samstag aktualisiert (dritter Absatz).
Nach dem großen Streit bei Real Madrid wurden die beteiligten Spieler Federico Valverde (27) und Aurélien Tchouaméni (26) mit einer hohen Geldstrafe belegt. Wie die Königlichen am Freitag bekannt gaben, müssen beide Profis 500.000 Euro zahlen. Die Spieler hätten dem Klub gegenüber ihr tiefes Bedauern über das Geschehene zum Ausdruck gebracht, heißt es in der Real-Mitteilung. Valverde und Tchouaméni entschuldigten sich demnach beieinander ebenso wie bei den Trainern und Teamkollegen.
Spielervergleich
120,00 Mio. €
Marktwert
75,00 Mio. €
Zentrales Mittelfeld
Position
Defensives Mittelfeld
30.06.2029
Vertrag bis
30.06.2028
Zum kompletten Spielervergleich
Am Donnerstag in der Kabine soll es zu dem schwerwiegenden Vorfall zwischen den Mittelfeldspielern gekommen sein. Bei dem Streit hätten mehrere Teammitglieder eingreifen müssen, heißt es. Die Zeitung „Marca“ schrieb, dass Valverde mit einer Platzwunde sogar ins Krankenhaus gebracht werden musste. Schon am Tag zuvor soll es beim Training zu einer verbalen Auseinandersetzung und einer Schubserei gekommen sein. Nach dem Zusammenstoß meldete Real, Valverde müsse wegen seiner Kopfverletzung zehn bis 14 Tage pausieren. Er fehlt somit im Clásico gegen den FC Barcelona, der die Meisterschaft entscheiden kann.
Update 09.05.,13:54 Uhr: Im Wirbel um die heftige Rangelei von Valverde und Tchouaméni will Trainer Álvaro Arbeloa auf weitere Sanktionen gegen das Duo verzichten. „Was ich nicht tun werde, ist, sie auf einem Scheiterhaufen auf dem Stadtplatz zu verbrennen, denn das haben sie nicht verdient. Es ist Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen“, sagte der Coach am Tag vor dem Clásico gegen den Tabellenersten FC Barcelona. Arbeloa bezeichnete den Streit als „sinnlos“ und versicherte: „Meine Spieler haben ihren Fehler eingesehen, ihre Reue zum Ausdruck gebracht und um Vergebung gebeten.“
Valverde selbst erklärte via Instagram, dass er in der Meinungsverschiedenheit versehentlich gegen einen Tisch gestoßen sei und zu keinem Zeitpunkt geschlagen wurde oder selbst geschlagen habe. Die Frustration über die sportliche Situation in dieser Saison habe zu den Streitigkeiten geführt. Dies könne in einer Kabine vorkommen und werde normalerweise intern geklärt. Öffentlich sei die Sache aufgebauscht worden.
Nach der zweiten Saison ohne Meistertitel, Pokal- oder Champions-League-Sieg wurde zuletzt über mehrere Brandherde bei Real Madrid berichtet. Auch um den verletzten Starspieler Kylian Mbappé geht es dabei. Der Franzose sorgte zuletzt nicht nur bei den Fans für Ärger; Auslöser war ein Kurzurlaub des 27-Jährigen mit der Schauspielerin Ester Expósito auf Sardinien während seiner Reha. Das Verhältnis Mbappés und anderer Franzosen im Kader wie Tchouaméni, Eduardo Camavinga und Ferland Mendy zu Teilen der Mannschaft gilt als schwer belastet. Medien stellten fest, dass Sturmkollege Vinicius Junior nur dann glänze, wenn Mbappé nicht mit von der Partie sei. Kürzlich sorgte zudem eine Konfrontation zwischen Antonio Rüdiger und Álvaro Carreras für Aufregung. Der Streit soll aber beigelegt worden sein.
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