Entscheidung am Montag

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Im Kampf um das letzte Ticket für die Bundesliga-Saison 2026/27 haben sich der VfL Wolfsburg und der SC Paderborn unentschieden getrennt. Die umkämpfte Partie in der Volkswagen Arena endete torlos. Im Hinspiel der Relegation verzeichneten die Niedersachsen ein Chancenplus, doch konnten die Partie nicht gewinnen, weil SCP-Keeper Dennis Seimen einen starken Tag hatte. Die Entscheidung fällt am Montag in Paderborn.
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Dieter Hecking
Trainer
Ralf Kettemann
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Das Erreichen dieser Relegationsspiele sei für beide Teams ein Erfolg, hatte Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking vorhergesagt. Sein VfL stand bis zum 32. Spieltag auf einem direkten Abstiegsplatz. Die Paderborner sprangen erst beim Saisonfinale der zweiten Liga auf Rang drei. Entsprechend selbstbewusst trat zunächst aber nur der Außenseiter auf. Schon in der 9. Minute hätte Paderborn in Führung gehen können, als Santiago Castaneda nach einem Eckball aus kurzer Distanz zum Schuss kam. Doch Wolfsburgs Verteidiger Jeanuel Belocian und Torwart Kamil Grabara klärten gemeinsam auf der Torlinie.
Der Zweitligist verteidigte diszipliniert, agierte sehr ballsicher und profitierte auch davon, dass die Wolfsburger in diesen ersten von mindestens 180 Relegationsminuten das Risiko scheuten. Der VfL tat sich schwerer als nach den erfolgreichen Vorwochen erwartet und wurde erst nach einer halben Stunde dominanter. Die beste Chance vergab Adam Daghim in der 32. Minute, als er nach einem Steilpass von Mattias Svanberg auf einmal frei vor dem Paderborner Tor auftauchte, aber an Schlussmann Dennis Seimen scheiterte.
Ansonsten gab es vor der Pause nur Halbchancen für den VfL: einen Distanzschuss von Denis Vavro (23.). Einen schönen Angriff über die rechte Seite, an dessen Ende Joakim Maehle den Ball nicht richtig traf (30.). Eine gefährlich abgefälschte Flanke von Christian Eriksen (43.). Dabei war die Atmosphäre in der Volkswagen Arena so lautstark und energiegeladen wie sonst nur selten. Die Spiele der vergangenen Wochen haben Fans und Mannschaft wieder zusammengebracht.
In der 51. Minute hätte er beinahe auch zum ersten Mal gejubelt. Doch wieder stand Paderborns Torwart Seimen dem schnellen Daghim im Weg. Diesmal klärte er eine Hereingabe des Dänen. Vor dem Tor hatten zwei Wolfsburger Angreifer in bester Position auf diesen Ball gewartet. Für den VfL sprach an diesem Abend, dass er nie die Geduld und die Struktur verlor und so den Druck immer weiter erhöhte. Anders als vor der Pause unterband man fast jeden Paderborner Gegenstoß nun schon auf Höhe der Mittellinie. Die Gäste kamen kaum noch zum Durchatmen.
Ein Kopfball von Daghim (63.), ein Freistoß von Eriksen (67.) – alles zu harmlos. Daran änderten auch die offensiven Einwechselungen von Mohamed Amoura und Lovro Majer nichts. Aus diesen enormen Qualitätsvorteilen machten die Wolfsburger an diesem Abend zu wenig. Am Ende hatte der VfL sogar noch Glück, als Filip Bilbija die zweite Paderborner Großchance vergab (84.).
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