Techkonzern: US-Jury macht Musk für Betrug an Twitter-Aktionären haftbar
Elon Musk wurde in einer Zivilklage der Prozess gemacht. Foto: REUTERS
San Francisco/New York. Eine Geschworenenjury in San Francisco hat den umstrittenen Milliardär Elon Musk wegen Betrugs an Twitter-Aktionären im Zuge der 44 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Kurznachrichtendienstes haftbar gemacht. Dem reichsten Mann der Welt wurde in dem Zivilprozess vorgeworfen, den Aktienkurs des Unternehmens im Jahr 2022 absichtlich gedrückt zu haben, um den Kaufpreis neu zu verhandeln oder von dem Geschäft zurückzutreten.
Die Geschworenen sahen es am Freitag (Ortszeit) als erwiesen an, dass Musk in zwei Äußerungen falsche Angaben über die Zahl von gefälschten Konten und Spam-Profilen – sogenannten Bots – auf der Plattform gemacht hatte. Die Höhe des Schadenersatzes muss noch berechnet werden. Ein Anwalt der Aktionäre schätzte die Summe jedoch auf etwa 2,5 Milliarden Dollar.
Der Status als reichster Mann der Welt sei kein Freifahrtschein, erklärte Klägeranwalt Francis Bottini. Wer mit seinen Kurznachrichten Märkte bewegen könne, sei auch für den Schaden verantwortlich, der Anlegern zugefügt werde. Musks Anwälte bezeichneten das Urteil in einer gemeinsamen Erklärung als Rückschlag und zeigten sich zuversichtlich, in der Berufung Recht zu bekommen.
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