Börsen in Asien: Iran-Krieg drückt auf die Kurse – Dollar und Ölpreis legen zu

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Asien: Eskalation um Iran belastet die Kurse – Anleiherenditen steigen

Die neuen Drohungen zwischen den USA und dem Iran verunsichern Anleger. Der Kospi und der Nikkei geben deutlich nach. US-Anleiherenditen steigen auf ein Achtmonatshoch.Martin Kölling 23.03.2026 – 09:44 Uhr aktualisiert
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Display mit dem Kurs des Nikkei-225 in Tokio am Morgen des 23. März 2026: Die sich zuspitzende Krise im Nahen Osten sorgt für Verunsicherung an den Märkten. Foto: IMAGO/Kyodo News

Tokio. Die Eskalation im Nahost-Konflikt hat die Börsen in Asien am Montag belastet und Anleiherenditen steigen lassen. Grund waren neue Drohungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Aussicht auf wochenlange Kämpfe in Israel. Der japanische Leitindex Nikkei-225 verlor zeitweise mehr als fünf Prozent.

  • In Tokio rutschte der Nikkei-Index schließlich um 3,5 Prozent auf 51.515 Punkte ab.
  • Der breiter gewichtete Topix fiel um 3,4 Prozent.

Ähnlich entwickelten sich andere Märkte:

  • Besonders stark unter Druck stand der südkoreanische Kospi-Index, der um 6,5 Prozent abrutschte.
  • Singapurs Straits-Times-Index notierte zum Handelsende mit Verlusten von mehr als zwei Prozent.
  • Die Börse Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen büßten jeweils mehr als drei Prozent ein.
  • Selbst im rohstoffreichen Australien ging der ASX200 mit einem Minus von 1,7 Prozent in den Handel, verbesserte sich danach allerdings auf Minus 0,7 Prozent.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) zeigte sich bei seinem Japan-Besuch verunsichert. Auf die Frage, ob Trumps Ultimatum an den Iran ihm Sorgen bereite, antwortete er: „Was soll ich dazu denn sagen? Ich weiß es nicht. Und wir können da nichts machen.“

Gleiche Interessen in globalen Konflikten: Deutschland und Japan rücken militärisch näher zusammen

Ähnlich sieht es bei japanischen Anlegern aus. Der Nikkei Average Volatility Index (VI), der die erwartete Volatilitätsrate des Nikkei-225 anzeigt, stieg in Richtung 50 Punkte – und lag damit deutlich über dem Niveau von 20 Punkten, die als Schwellenwert der Angst gelten.

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