Gladbach beobachtet Verteidiger Herold – Dank Klausel KSC-Rekordabgang?

Gladbach beobachtet Verteidiger Herold – Dank Klausel KSC-Rekordabgang?

Dauerbrenner und Leistungsträger 

Macht Borussia Mönchengladbach Herold dank Klausel zum KSC-Rekordabgang?

©IMAGO

Mit Lukas Ullrich und Joe Scally hat Borussia Mönchengladbach nur zwei nominelle Außenverteidiger im Kader, weshalb diese Position bei den Planungen für die kommende Saison besondere Aufmerksamkeit genießt. Wie der Pay-TV-Sender „Sky“ berichtet, zeigen die Fohlen Interesse an David Herold vom Karlsruher SC, der den Klub für eine Ausstiegsklausel verlassen könnte.

Herold hat sich beim KSC in dieser Saison zu einem Leistungsträger und Dauerbrenner entwickelt. Der 23 Jahre alte Linksverteidiger fehlte am Wochenende erstmals aufgrund einer Gelbsperre, verpasste ansonst nur acht Minuten in dieser Saison. In 26 Zweitliga-Partien gelangen dem offensivstarken Linksfuß fünf Vorlagen. Seinen Marktwert steigerte er von 1,5 Millionen auf 3,5 Millionen Euro – damit ist er nach den Teenagern Louey Ben Farhat (19, 7,5 Mio.) und Rafael Pinto Pedrosa (18, 5 Mio.) der wertvollste Spieler im KSC-Kader.

In Herolds bis 2027 gültigem Vertrag ist eine Ausstiegsklausel integriert, die sich zwischen 3,5 Mio. und 4 Mio. Euro bewegen soll. Um den ehemaligen Junioren-Nationalspieler zu verpflichten, müsste die Borussia diese wohl aktivieren. Dann würde Herold unter die teuersten KSC-Abgänge in der Historie aufsteigen. Platz eins belegt Torhüter Max Weiß, der im Sommer 2025 für 4 Mio. Euro zum FC Burnley wechselte. Dahinter folgt Philipp Max, für den der FC Augsburg 2015 3,8 Mio. Euro zahlte.

Nachdem Luca Netz die Fohlen im Winter zu Nottingham Forest verlassen hat, verbleiben mit Ullrich und Scally nur noch zwei Außenverteidiger im Borussia-Kader. Zuletzt vertraute Eugen Polanski, der mit einer Dreierkette agieren lässt, Jens Castrop auf der linken Außenbahn, der dies mit guten Leistungen zurückzahlte. Ab Sommer könnte auch Herold dort seine offensiven Stärken einbringen, ein Angebot der Borussia soll es aber noch nicht geben.

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