Jessica Sutta (43) sorgt mit kritischen Aussagen über die bevorstehende Reunion-Tour der Pussycat Dolls für Schlagzeilen. Die Sängerin wurde nicht in die Neuauflage der Girlgroup eingeladen, die nur aus Nicole Scherzinger (47), Ashley Roberts (44) und Kimberly Wyatt (44) besteht. Im Podcast „The Maverick Approach“ erklärte Jessica nun, dass sie und die ebenfalls ausgeschlossenen Mitglieder Carmit Bachar und Melody Thornton nicht im Vorfeld über die geplante Tour informiert worden seien. „Keiner von uns wurde angerufen. Niemand hat uns irgendetwas gesagt“, erzählte die 43-Jährige. „Wir wurden komplett überrumpelt.“ Als Grund für ihren Ausschluss vermutet sie ihre politische Haltung, insbesondere ihre Unterstützung für Robert F. Kennedy Junior (72) , der mittlerweile als Gesundheitsminister tätig ist.
Jessica berichtete, dass sie von Gerüchten über eine mögliche Reunion gehört und versucht habe, Pussycat-Dolls-Gründerin Robin Antin (64) zu kontaktieren. Erst am Abend, als die Nachricht bereits durchgesickert war, habe sie die Choreografin erreicht. „Ich fing einfach an zu weinen. Ich dachte: ‚Wie kannst du es wagen?‘ Du hattest überhaupt keinen Respekt“, erinnerte sich die Musikerin. Am Tag der offiziellen Ankündigung am 12. März habe Nicole sie zwar angerufen, doch Jessica sei zu verletzt gewesen, um abzunehmen. „Ich habe nicht vor, sie zurückzurufen“, stellte sie klar. Gleichzeitig betonte sie jedoch: „Ich liebe Nicole. Das ist sehr bittersüß für mich. Ich respektiere sie als Künstlerin. Ich habe sogar vor Freude geweint, als sie kürzlich ihren Tony gewonnen hat.“ Im Juni 2025 hatte Nicole den begehrten Theaterpreis als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in „Sunset Boulevard“ erhalten.
Die Tour, die im Juni in Kalifornien startet und insgesamt 53 Termine weltweit umfasst, bezeichnete Jessica als „Geldmache“. Sie selbst sei „ein Risiko“ gewesen, da sie sich mit Kennedy identifiziere, was sie mit MAGA gleichsetze. „Ich bin MAGA. Ich stehe dreifach dazu, weil ich es so satt habe, dass Leute mir sagen, wer ich sein soll“, erklärte sie im Podcast. Jessica, die von 2003 bis 2010 Teil der Pussycat Dolls war, hatte sich in den vergangenen Jahren offen über gesundheitliche Probleme geäußert, die sie auf eine Corona-Impfung zurückführt. Ihre Aussagen im Podcast gingen viral und lösten online heftige Reaktionen aus. Viele User kritisierten ihre politische Ausrichtung scharf und zeigten Verständnis für die Entscheidung der verbleibenden Bandmitglieder. Nicole selbst wirkte bei einem Auftritt in der „Today“-Show sichtlich überfordert, als sie zur fehlenden Beteiligung der anderen Mitglieder befragt wurde.
Sollte die politische Haltung bei der Besetzung einer Reunion-Tour eine Rolle spielen?



