US-Militärexperte analysiert: Kann Trumps Hormus-Blockade die Kriegswende bringen?

US-Militärexperte analysiert: Kann Trumps Hormus-Blockade die Kriegswende bringen?

US-Militärexperte analysiert: Kann Trumps Hormus-Blockade die Kriegswende bringen?

Der Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, USS Frank E. Petersen Jr., feuert einen Tomahawk-Marschflugkörper während eines Einsatzes zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“ gegen Iran ab

US-Präsident Donald Trump (79) geht im Irankrieg mit der Blockade der Straße von Hormus erneut in die Offensive

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Washington/Teheran – Im Iran-Krieg droht eine neue Eskalation in der Schlacht um die Straße von Hormus: Nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen geht US-Präsident Donald Trump (79) mit einer Gegenblockade des wichtigen Seewegs für den weltweiten Öl-Transport erneut in die Offensive. Bringt das die große Wende und zwingt die Mullahs zurück an den Verhandlungstisch?

Die US-Blockade startete offiziell am Montag um 10 Uhr US-Ostküstenzeit (16 Uhr MEZ). Trump drohte: „Wer der Blockade nahekommt, wird vernichtet!“ Was laut Experten dahintersteckt: Das iranische Regime hat bei seiner Blockade bisher die eigenen Schiffe durchgelassen. Das will der US-Präsident verhindern, den Mullahs so den Geldhahn aus Ölverkäufen zudrehen.

Bei dem maritimen Showdown sollte auch die Nato mithelfen, sagte Trump zuletzt und stellte dem Militärbündnis ein Ultimatum: Binnen Tagen sollten Einsatzpläne ausgearbeitet werden. Die Nato lehnte das am Montag jedoch kalt ab.

Frachtschiffe im Persischen Golf nahe der Straße von Hormus, gesehen von Ras al-Khaimah im Norden der Vereinigten Arabischen Emirate, nahe der Grenze zur omanischen Exklave Musandam

Frachtschiffe im Persischen Golf nahe der Straße von Hormus – zu sehen am 11. März von Ras al-Khaimah im Norden der Vereinigten Arabischen Emirate, nahe der Grenze zur omanischen Exklave Musandam

Schlagen Iraner mit Schnellboot-Schwärmen zurück?

Beide Seiten scheinen in Position. Zwar wurde die Kriegsmarine des Mullah-Regimes weitgehend durch den US-Luftkrieg zerstört (155 Schiffe versenkt), doch der Iran verfügt weiterhin über eine Flotte von bis zu 5000 Schnellbooten. Diese könnten in Schwärmen angreifen und die Verteidigungssysteme von US-Kriegsschiffen überlasten. Zudem bleibt die Gefahr von Drohnen- und Raketenangriffen sowie Seeminen bestehen.

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Quelle: US NETWORK POOL, Vatican Media

Das Pentagon mobilisierte zuerst die Zerstörer USS Frank E. Petersen und USS Michael Murphy für eine erste Durchfahrt durch die Hormus-Enge. US-Militäranalyst Jonathan Schroden betont, „dass durch die bestehende Waffenruhe die Bedrohung durch iranische Angriffe auf US-Kriegsschiffe erheblich reduziert wurde“. Trumps Plan laut Schroden: „Die USA wollen demonstrieren, dass sie die volle Kontrolle über die maritime Lage haben.“ Damit sollen Teherans erpresserische „Mullah-Maut“-Pläne (Durchfahrtsgebühren für Schiffe in Millionenhöhe) durchkreuzt und Reedereien ermutigt werden, wieder Öltanker durch die Meerenge zu schicken.

Mullahs drohen: „Bereit zu feuern!“

Wie angespannt die Lage ist, illustriert ein angeblich dramatischer Funkverkehr, über den der iranische Staatssender IRIB berichtete: Dabei habe das Marinekommando der Revolutionsgarden einen US-Zerstörer angefunkt: „Jeder Versuch militärischer Schiffe, die Straße von Hormus zu durchqueren, wird mit aller Härte beantwortet.“ Es folgten Angriffsdrohungen. Die Amerikaner funkten zurück: „Wir befinden uns im Einklang mit dem Völkerrecht.“ Die Iraner: „Halten Sie Abstand, ich bin bereit zu feuern!“

Experte Schroden glaubt, dass Trumps Kalkül letztendlich aufgehen könnte. Denn die Hormus-Sperre war bisher Teherans größtes Druckmittel. Sollte es den USA gelingen, den Wasserweg zu sichern und zugleich den iranischen Seehandel zu blockieren, wäre das Mullah-Regime massiv geschwächt – und könnte an den Verhandlungstisch zurückkehren.

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Quelle: BILD

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