„Er war ziemlich schwierig“: Ex-Küchenchef gibt Einblicke in private Speisekarte von Andrew

„Er war ziemlich schwierig“: Ex-Küchenchef gibt Einblicke in private Speisekarte von Andrew
„Er war ziemlich schwierig”

Ex-Küchenchef gibt Einblicke in private Speisekarte von Andrew

Nico Marsänger

Nico Marsänger

von Nico Marsänger

16.05.2026, 18:10 Uhr

16. Mai 2026 um 18:10 Uhr

In seinem neuen Buch zeichnet ein Royal-Experte ein privates Bild von Andrew Mountbatten-Windsor. Wenn es ums Essen ging, soll der Ex-Prinz besondere Ansprüche gehabt haben.

In dem Buch „Entitled: The Rise and Fall of the House of York” gewährt Historiker und Royal-Autor Andrew Lownie Einblicke in den Alltag von Andrew Mountbatten-Windsor (66). Neben politischen Affären rücken dabei vor allem die privaten Essgewohnheiten des einstigen Prinzen in den Fokus. Auszüge, die dem Magazin „Hello!” vorliegen, beschreiben ihn als einen anspruchsvollen Esser, der sich nicht mit dem üblichen Palastmenü zufriedengab.

Absolutes Knoblauch-Verbot bei Ex-Prinz Andrew

Ein nicht namentlich genannter Diplomat, der 2008 einen Besuch Andrews im Nahen Osten organisierte, erinnert sich laut Lownie an die außergewöhnlichen Vorgaben: Andrew, der im Juli vor Gericht aussagen muss, habe Pflaumen zum Frühstück gewollt – in einem Land, in dem diese nicht verfügbar waren. Also seien sie eingeflogen worden. Klar war zudem: „Knoblauch kam ihm grundsätzlich nicht auf den Teller.“

Die Knoblauch-Abneigung reiht sich in eine lange Tradition im Buckingham-Palast ein, die auch Königin Camilla (78) 2018 in einer TV-Show bestätigte: „Ich sage es nur ungern, aber Knoblauch. Knoblauch ist tabu.“

Ex-Prinz Andrew soll seinen Mitarbeitern Angst gemacht haben

Ex-Prinz Andrew soll einen sehr hohen Anspruch gehabt haben. IMAGO / Avalon.red

Andrew war „anspruchsvoller als die anderen”

Andrews Ansprüche gingen laut den Berichten weit über diese Familienregel hinaus. Die britische „Daily Star” zitiert den früheren Palastkoch Dan Ottaway, heute Küchenchef in einem irischen Luxushotel. Er beschreibt Andrew als den schwierigsten Royal in der Küche: „Wir pflegten zu sagen, dass er ziemlich schwierig war, er war mit Sicherheit anspruchsvoller als die anderen.“ Besonders problematisch seien spontane Wünsche gewesen: „Es gab immer wieder kurzfristige Anfragen für Mittagessen, Gäste und Ähnliches.“

Ottaway führt aus, dass kaum jemand den Mut gehabt habe, den damaligen Prinzen in die Schranken zu weisen. Dadurch hätten sich bestimmte Umgangsformen verfestigt: Die Küche habe Augen gerollt und weitergemacht.

Und auch die Anforderungen von Andrews Ex-Frau Sarah Ferguson (66) werden in dem Buch beschrieben. Demnach wurde bei ihr regelmäßig ein regelrechtes Bankett aufgefahren: „Jeden Abend verlangt sie eine ganze Rinderhälfte, eine Lammkeule und ein Huhn, die wie bei einem mittelalterlichen Festmahl auf dem Esstisch angerichtet werden. Es ist ein Festmahl, wie es unter Heinrich VIII. stattgefunden hätte.“

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