Märkte: Asiens Börsen unter Druck – Iran-Konflikt und KI-Sorgen belasten
Elektronische Börsentafel: In Japan wurde nicht gehandelt. Foto: dpa
Singapur. Die Sorgen um den Iran-Konflikt und Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms haben die asiatischen Börsen am Mittwoch belastet.
- Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ohne Japan gab 0,2 Prozent nach und setzte damit seinen Rückgang vom Rekordhoch am Montag fort.
Taiwanesische Chiphersteller verzeichneten besonders deutliche Verluste. Die japanischen Märkte blieben wegen eines Feiertags geschlossen.
Für Verunsicherung sorgten Berichte, dass der KI-Riese OpenAI interne Ziele für Nutzerzahlen und Umsätze verfehlt habe. Dies schürte Bedenken über die Fähigkeit der ChatGPT-Mutterfirma, ihre massiven Ausgaben für Rechenzentren zu rechtfertigen. „Die Märkte blieben über Nacht vorsichtig, da die Friedensgespräche weiterhin stocken“, schrieben Analysten der Westpac-Bank. Der Iran fordere die Aufhebung der US-Seeblockade der Straße von Hormus. US-Präsident Donald Trump sei mit dem jüngsten Vorschlag aus Teheran unzufrieden, da er Atomfragen von Anfang an geklärt haben wolle, verlautete aus US-Regierungskreisen.
Die Anleger richteten ihren Blick zudem auf die Quartalszahlen der US-Technologieriesen Microsoft



