Spread AI: Darum sammelte diese Firma weniger Kapital ein, als sie konnte
Robert Göbel, Philipp Noll (r.): Die beiden Co-Gründer von Spread AI hatten zuletzt 2023 Geld von Investoren eingeworben. Foto: SpreadAI
Düsseldorf. Das Berliner KI-Start-up Spread AI hat eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Millionen Dollar abgeschlossen. Zu den Investoren zählen unter anderem DTCP Growth, OTB Ventures, IQT sowie Salesforce
Nach Informationen aus dem Umfeld der Runde hätten Investoren auch mehr Kapital bereitgestellt. Das Unternehmen entschied sich jedoch für ein begrenztes Volumen. „Wir wollen nicht von externer Finanzierung abhängig sein“, sagt Geschäftsführer und Co-Gründer Robert Göbel. Statt auf maximale Expansion setze Spread lieber auf Kontrolle und nachhaltiges Wachstum.
Das Unternehmen entwickelt eine Plattform, die technische Produktdaten aus unterschiedlichen IT-Systemen zusammenführt – etwa aus Entwicklungssoftware (PLM), Produktionssystemen (MES) oder kaufmännischen Anwendungen. Ziel ist es, komplexe Zusammenhänge in der Entwicklung und im Betrieb von Maschinen, Fahrzeugen oder Verteidigungssystemen sichtbar zu machen.
Spread zählt inzwischen zahlreiche Industrie- und Rüstungskonzerne zu seinen Kunden und verspricht, Entwicklungszyklen deutlich zu verkürzen.



